Häufig gestellte Fragen zur Corona-Warn-App

X / X Fragen

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Support

Wer hilft bei Fragen zur Corona-Warn-App?

Die technische Hotline (klicken Sie hier um zu den Telefonnummern zu gelangen) hilft Ihnen bei technischen Fragen rund um die Corona-Warn-App, zum Beispiel bei Problemen mit der Risiko-Ermittlung. Sie erreichen sie von Montag bis Samstag von 7 bis 22 Uhr (außer an bundesweiten Feiertagen), und sie ist für Sie innerhalb Deutschlands kostenfrei.

Die TAN-Hotline (klicken Sie hier um zu den Telefonnummern zu gelangen) hilft Ihnen bei der Eingabe der TAN, wenn Sie ein positives PCR-Testergebnis haben, und wenn Sie keine TAN oder kein Dokument mit PCR-Test-QR-Code erhalten haben. Die TAN-Hotline ist 24 Stunden täglich an sieben Tagen in der Woche erreichbar. Der Anruf ist innerhalb Deutschlands kostenfrei.

Falls das Testergebnis nicht in der Corona-Warn-App abrufbar ist, sollte das zuständige Fachpersonal, Testcenter oder Gesundheitsamt kontaktiert werden, um das Testergebnis zu erhalten.
Um Ihnen die Suche nach dem zuständigen Gesundheitsamt zu erleichtern, hat das RKI ein entsprechendes Tool zur Verfügung gestellt. Durch die Angabe der Postleitzahl oder des Wohnortes, wird sofort das zuständige Gesundheitsamt inklusive der Kontaktdaten angezeigt: Robert Koch-Institut Tool: Gesundheitsamt nach Postleitzahl oder Ort

Weitere Hinweise zum PCR-Test-QR-Code Verfahren finden Sie in diesem FAQ Eintrag: Ich habe einen PCR-Test-QR-Code eingescannt, aber das Testergebnis konnte über Tage nicht abgerufen werden.

Die Webseiten der Bundesregierung bieten allgemeine Informationen und Videos: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app.

Das Robert Koch-Institut stellt auch Informationen zu epidemiologischen Aspekten zur Verfügung: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.html.

Als Medienvertreter richten Sie bitte Ihre Anfragen an .

Die verschiedenen Feedback-Kanäle der Corona-Warn-App-Community helfen Ihnen bei Fragen zum Open Source Projekt der Corona-Warn-App.

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So erreichen Sie uns

Sie können uns per Telefon von inner- und außerhalb Deutschlands erreichen. Die nationalen Telefonnummern sind für Sie kostenfrei, können jedoch nur aus dem deutschen Telefonnetz erreicht werden. Die internationalen Rufnummern sind nicht kostenfrei - die Kosten für den internationalen Anruf richten sich nach dem Vertrag mit Ihrem Provider.

Technische Hotline

Die technische Hotline hilft Ihnen bei technischen Fragen rund um die Corona-Warn-App, zum Beispiel bei Problemen mit der Risiko-Ermittlung. Sie erreichen sie von Montag bis Samstag von 7 bis 22 Uhr Ortszeit in Deutschland (außer an bundesweiten Feiertagen)

National: 0800 7540001

International: +49 30 498 75401

TAN-Hotline

Die TAN-Hotline hilft Ihnen bei der Eingabe der TAN, wenn Sie ein positives PCR-Testergebnis haben, und wenn Sie keine TAN oder kein Dokument mit PCR-Test-QR-Code erhalten haben. Die TAN-Hotline ist 24 Stunden täglich an sieben Tagen in der Woche erreichbar.

National: 0800 7540002

International: +49 30 498 75402

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Wie erstelle ich einen Fehlerbericht?

Mit Version 2.2 bietet die Corona-Warn-App (CWA) eine Funktion zur technischen Problem-Analyse. Fehlerberichte sollen den Entwicklern helfen, schneller eine Ursachen-Analyse zu erstellen und Fehler effizienter zu beseitigen.
Wichtig: Melden Sie sich mit einem Problem bitte zuerst bei dem technischen Support, entweder per Telefon (klicken Sie hier um zu den Telefonnummern zu gelangen) oder per E-Mail (), um zu prüfen, ob es ggf. schon eine Lösung für das Problem gibt. Ein Fehlerbericht wird nur benötigt, wenn der technische Support danach fragt.

Am besten teilen Sie die ID dort mit wo sie erfragt wurde. Sie können die ID dem technischen Support auch über folgende Wege mitteilen:

  • Öffnen Sie einen Issue auf GitHub (Android oder iOS) und nennen die ID Ihres Fehlerberichts
  • Teilen Sie die ID dem technischen Support mit
  • Schreiben Sie eine Bewertung zur Corona-Warn-App im Apple App Store bzw. Google Play Store und nennen die ID Ihres Fehlerberichts

Unabhängig davon, welche Kontaktmöglichkeit Sie wählen, helfen Ihnen die folgenden Tipps, Ihr Problem so schnell wie möglich zu lösen:

  1. Beschreiben Sie das Problem so genau wie möglich
  2. Starten Sie die Fehleranalyse in der CWA (siehe Blog-Post)
    • Versuchen Sie das fehlerhafte Verhalten zu reproduzieren bzw. die Fehlermeldung zu erzeugen
    • Ist das gelungen, senden Sie den Fehlerbericht an den CWA-Server. Die Daten werden dabei anonymisiert und verschlüsselt
    • Sie finden die ID ihres Fehlerberichts dann auf dem 'Fehlerberichte' Bildschirm, scrollen Sie hinunter und klicken Sie auf 'ID-Historie'
  3. Stoppen Sie die Fehleranalyse
  4. Teilen Sie die ID dem technischen Support mit

Hinweise:

  • Die Fehlerberichte werden nach 14 Tagen automatisch gelöscht
  • Berichte, die unaufgefordert an den Server übertragen werden, können durch die Entwickler nicht analysiert werden
  • Für die Fehlerberichte gibt es keinen direkten Rückkanal in der Corona-Warn-App. Der technische Support kann nur über einen der oben genannten Wege mit Ihnen kommunizieren

Weitere Infos sowie Screenshots finden Sie im Blog-Artikel Corona-Warn-App Version 2.2 ermöglicht die Erstellung von Schnelltest-Profil und Fehlerbericht.

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Wo kann ich mich testen lassen?

Siehe auch Was kann ich tun, wenn ich mein Testergebnis oder Testzertifikat nicht erhalten habe?

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Mittlerweile wurden mehr als 100 Schnelltest-Partner an die CWA-Infrastruktur angeschlossen und können die Ergebnisse in die App übermitteln.
Eine lokale Suche, die Ihnen in der Umgebung die kompatiblen Partner mit den Teststellen anzeigt, finden Sie hier: map.schnelltestportal.de
Die Liste der aufgeführten Teststellen enthält nur die Einträge, die von den betreffenden Partnern gemeldet wurden.


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Eine Übersicht der PCR- und Schnell-Teststellen finden Sie auf dieser BMG Seite (nicht ersichtlich, ob die Teststelle an die CWA angebunden ist oder nicht).


Weitere Liste mit Teststellen aus der GitHub-Community: Wo kann man sich testen lassen?

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Was kann ich tun, wenn ich mein Testergebnis oder Testzertifikat nicht erhalten habe?

Ergebnisse von Schnelltests sollten innerhalb von einer halben Stunde, Ergebnisse von PCR-Tests innerhalb von 48 Stunden, über die CWA übermittelt werden.

Sollten Sie Ihr Testergebnis nicht erhalten haben, oder zwar das Testergebnis aber kein entsprechendes Digitales COVID-Testzertifikat der EU übermittelt worden sein, können Sie folgendermaßen dieses oder auch andere Probleme melden:

  • Suchen Sie bitte die Teststelle über https://map.schnelltestportal.de.
  • Tippen Sie unten rechts auf 'Fehler melden' (siehe Abb. 1).
  • Wählen Sie in dem Dropdown-Feld (siehe Abb. 2) die Kategorie „Testergebnis kommt nicht an“ beziehungsweise „Testzertifikat kommt nicht an“ aus (siehe Abb. 3).
  • Optional haben Sie die Möglichkeit, Ihr Problem in dem Kommentar-Feld zu schildern (siehe Abb. 2).
  • Tippen Sie unten links auf 'Abschicken' (siehe Abb. 2).

Wenn Sie bei einem Arzt oder an einer Teststelle getestet wurden, die auf dem Schnelltestportal nicht zu finden ist, dann melden Sie sich bitte per E-Mail an die CWA-Community-Mailbox oder rufen Sie die technische Hotline (klicken Sie hier, um zu den Telefonnummern zu gelangen) an.

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News

Datenspende und ereignisbasierte wissenschaftliche Befragung

AKTUELL
In unserem Science-Blog veröffentlichen wir die Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation durch das Robert Koch-Institut. Diese Evaluation findet auf Grundlage der Daten der Datenspende und der ereignisbasierten wissenschaftlichen Befragung statt.


Mehr Informationen zu den Themen Datenspende durch den Nutzer und ereignisbasierte wissenschaftliche Befragung finden Sie in diesem Blog-Eintrag:

Corona-Warn-App nun mit Datenspende und Link zu wissenschaftlicher Befragung.

Weitere Details bezüglich des Datenschutzes finden Sie auf diesem Poster:

Evaluation der Corona-Warn-App: Wie die Privatsphäre der Nutzer geschützt bleibt

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In-App Statistiken ab Release 1.11

Wegen der hohen Dynamik der Pandemie bringt die Corona-Warn-App mit dem Release 1.11. wichtige statistische Kennzahlen zum Infektionsgeschehen zur Anzeige. Diese Zahlen sollen den Anwendern helfen, die aktuelle Situation besser einzuschätzen und das eigene Verhalten anzupassen.

Die Anzahl der Neuinfektionen wird einmal täglich vom Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlicht. 'Gestern' bedeutet, dass in dem Wert alle gemeldeten Neuinfektionen vom Vortag bis 23:59 Uhr berücksichtigt wurden.

Die weiteren in der Corona-Warn-App angezeigten Statistiken werden täglich in 15-Minuten-Intervallen aus verschiedenen Quellen konsolidiert und entsprechend für die App aufbereitet. Die Statistiken zeigen neben aggregierten Werten vom Vortag (z. B. gemeldete Neuinfektionen) auch den R-Wert, der über ein sogenanntes „Nowcasting“ eine Schätzung für den aktuellen Tag darstellt.

Das Konzept des R-Werts und die Datengrundlagen seiner Berechnung wurden detailliert im Epidemiologischen Bulletin des RKIs (#17/2020 vom 23.04.2020) beschrieben. Beispielrechnungen und die täglich aktualisierten R-Werte (4-Tages- und 7-Tages-R-Wert) stehen unter https://www.rki.de/covid-19-nowcasting als Excel-Tabelle zur Verfügung.

Um die Datenqualität in den Statistiken der App sicherzustellen, werden alle Datenquellen auf Vollständigkeit und Konsistenz geprüft. Daher kann sich die Anzeige der validen Daten in der App im Vergleich zu anderen Webseiten/Quellen zeitlich verzögern. Inhaltlich entsprechen die Werte den offiziellen Fallzahlen des RKIs.

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Werden Genesenenzertifikate unterstützt?

Ab der Version 2.5 der Corona-Warn-App werden Genesenenzertifikate unterstützt. Sofortige Impfstatusanzeige für Genesene: Für Genesene wird ab der Version 2.9 direkt nach der ersten Impfung der vollständige Impfschutz in der Corona-Warn-App angezeigt. Die zweiwöchige Wartezeit entfällt bei allen Impfstoffen außer bei Johnson & Johnson.

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EU Zertifikate

Welche EU-Zertifikate werden unterstützt?

Ab Version 2.5 der Corona-Warn-App (CWA) werden alle drei Arten der EU digitalen COVID-Zertifikate unterstützt:

  • digitales Impfzertifikat
  • digitales Genesenenzertifikat
  • digitales Testzertifikat

Bisher wurden digitale Impfzertifikate erstmalig mit Version 2.3 unterstützt, gefolgt von der zusätzlichen Unterstützung von digitalen Testzertifikaten in Version 2.4. Mit der Veröffentlichung der Version 2.5 wurden digitale Genesenenzertifikate zusätzlich unterstützt.

Die Verordnung über das digitale COVID-Zertifikat der EU ist am 1. Juli 2021 in Kraft getreten. Das digitale COVID-Zertifikat der EU wird in allen EU-Mitgliedstaaten anerkannt.

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Warum bekomme ich die Fehlermeldung 'Dieser QR-Code ist kein gültiges Zertifikat (HC_PREFIX_INVALID)', wenn ich versuche einen QR-Code zu scannen?

Unter dem Reiter Zertifikate kann die App nur 'EU Digitale COVID-Zertifikate' scannen.

Siehe auch folgenden Eintrag zu ungültigen Impfzertifikaten.

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Wie lange ist mein Zertifikat gültig?​

Der folgende Text bezieht sich auf in Deutschland ausgestellte digitale COVID Zertifikate der EU, d. h. Impf-, Test-, und Genesenenzertifikate. Die angegeben Zahlen sind der aktuelle Stand von Juli 2021.

Wir unterscheiden grundsätzlich​

  • die Gültigkeit des digitalen Zertifikats (die technische Gültigkeit) und
  • die Gültigkeit des Impfschutzes (die fachliche Gültigkeit) im Sinne der 'Dauer des Schutzes'

Technische Gültigkeit

Das Zertifikat als Dokument hat ein Ausstellungsdatum und ein technisches Ablaufdatum, so wie auch Ihr Reisepass oder Personalausweis beispielsweise. Für alle Zertifikate gilt, dass das Ablaufdatum vom Herausgeber des Zertifikats gesetzt wird. Derzeit werden in Deutschland die digitalen Impf-, Test- und Genesenenzertifikate der EU in der Regel mit einer technischen Gültigkeit von einem Jahr ab Ausstellungsdatum ausgestellt.​

Fachliche Gültigkeit

In dem Zertifikat werden Daten transportiert, z. B. in dem Fall des Impfzertifikats, Informationen zur Impfung. Diese Impfung fand an einem Datum X statt und gilt ab dann, nach aktuellem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse, z. B. in Deutschland ein Jahr. Danach gilt der Impfschutz als erloschen. Die Dauer des Impfschutzes bezeichnen wir als 'fachliche Gültigkeit'. Die fachliche Gültigkeit der Impfung zählt also ab dem letzten Impfdatum.​ Während in Deutschland derzeit die fachliche Gültigkeit auf ein Jahr festgelegt ist, kann die Gültigkeit des Impfschutzes in anderen Ländern davon abweichen.​

Bei einem​ Genesenenzertifikat ist die fachliche Gültigkeit laut des EU eHealth Networks festgelegt auf 'Datum des ersten positiven PCR-Test-Ergebnisses der Person' plus 180 Tage.​ Sofortige Impfstatusanzeige für Genesene: Für Genesene wird ab der Version 2.9 direkt nach der ersten Impfung der vollständige Impfschutz in der Corona-Warn-App angezeigt. Die zweiwöchige Wartezeit entfällt bei allen Impfstoffen außer bei Johnson & Johnson.

Prüfung der Gültigkeit

Die Prüf-App, in Deutschland die CovPassCheck-App, prüft sowohl die technische Gültigkeit des Zertifikats als auch die fachliche Gültigkeit. Sobald eine der beiden Gültigkeiten abläuft, wird das gesamte Zertifikat bei der Verifikation mit der Prüf-App als 'ungültig' abgelehnt.​

Wenn Sie beispielsweise Ihr Zertifikat erst ein halbes Jahr nach Impfung ausstellen lassen, dann wird das Zertifikat technisch zwar noch ein Jahr gültig sein, aber von der Impfung ist schon ein halbes Jahr abgelaufen. D. h. bei der Prüfung auf den Impfschutz wird erkannt, dass nach einem weiteren halben Jahr die Impfung nicht mehr gültig ist. Danach wird die Verifikation das Zertifikat als 'ungültig' abweisen, obwohl es zwar technisch noch gültig ist, aber nicht mehr fachlich.​

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Ist mein Zertifikat in dem Land gültig, in das ich reise?

Aktuell
Bitte beachten Sie das sich das Verhalten der Zertifikatsgültigkeitsprüfung mit Version 2.8 geändert hat. Weitere Informationen zu dieser Änderung finden Sie in dem FAQ-Eintrag: Warum zeigt die Corona-Warn-App ab Version 2.8 an, dass mein Zertifikat nicht prüfbar ist, obwohl mein Zertifikat in Versionen 2.6 & 2.7 als gültig anzeigt wurde?


Sie können ab der Version 2.6 vor einer Reise prüfen, ob Ihre Zertifikate (Test-, Genesenen-, und/oder Impfzertifikat) in einem ausgewählten Land zum Zeitpunkt Ihrer Reise gültig sind. Die Corona-Warn-App berücksichtigt dafür die geltenden Akzeptanzregeln (in der App 'Einreiseregeln' genannt) des ausgewählten Reiselandes und gleicht sie mit verschiedenen Parametern des Zertifikats, wie Datum und Art des Tests, Testzentrum oder Datum einer Impfung, ab.

Jedes europäische Land, das digitale COVID-Zertifikate der EU unterstützt, hat die Möglichkeit Regeln hochzuladen, die die Corona-Warn-App zur Überprüfung abgleichen kann. Zum Start der neuen Funktion haben Irland, Litauen, Luxemburg, die Niederlande, Slowenien und Spanien, zusammen mit Deutschland, Regeln hinterlegt, weitere Länder folgen in den kommenden Wochen.

Zeigt die App nach Prüfung an, dass keine Einreiseregeln vorhanden sind, können Sie sich unter https://reopen.europa.eu/de über die geltenden nationalen Bestimmungen informieren.

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Warum zeigt die Corona-Warn-App ab Version 2.8 an, dass mein Zertifikat nicht prüfbar ist, obwohl mein Zertifikat in Versionen 2.6 & 2.7 als gültig anzeigt wurde?

Mit der Version 2.8 hat sich das Verhalten der Zertifikatsgültigkeitsprüfung geändert. Die Regeln zur Akzeptanz der digitalen Zertifikate im Zielland wurden inzwischen von allen EU-Mitgliedsländern definiert. Leider haben noch nicht alle Länder diese Regeln für eine maschinelle Verarbeitung auf dem EU-Gateway bereitgestellt. Vor Version 2.8 zeigte die Corona-Warn-App mit dem grünen Checkmark ein Zertifikat als 'gültig' an, selbst wenn keine Akzeptanz-Regeln geprüft werden konnten. Das Ergebnis 'gültig' bedeutete dabei, dass das Zertifikat noch nicht abgelaufen war ('technische Gültigkeit' - mehr Informationen dazu finden Sie in diesem FAQ-Eintrag).

Bei einigen Anwendern führte das zu Verwirrung und zur Fehlinterpretation, dass für das Zielland keine Beschränkungen bestehen und daher das Zertifikat auch inhaltlich gültig ist. Daher stellen wir ab Version 2.8 die Anzeige deutlich klar: Wenn ein Land die Akzeptanz-Regeln nicht im maschinen-lesbaren Format bereitgestellt hat, lautet das Ergebnis 'Zertifikat nicht prüfbar'. Der erklärende Hinweistext bleibt dabei gleich. Dies bedeutet nicht, dass Ihr Zertifikat ungültig ist oder dass Sie nicht in das Land einreisen dürfen, für das Sie Ihr Zertifikat überprüft haben. In diesem Fall überprüfen Sie bitte die aktuellen Bestimmung des Ziellandes anhand der Informationen, die Sie unter https://reopen.europa.eu/de finden. Weitere Informationen zu dieser Änderung finden Sie im zweiten Absatz dieses Blog Posts: Mit Version 2.8 der Corona-Warn-App werden Namen in Zertifikaten in standardisierter Schreibweise angezeigt.


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Wie kann ich ein Zertifikat aus der Corona-Warn-App entfernen?

Mithilfe dieser Schritt-für-Schritt Anleitung können Sie Zertifikate aus der Corona-Warn-App entfernen. Bitte beachten Sie, dass die ersten drei Schritte für sowohl iOS als auch Android gelten, aber nur jeweils einer der letzten beiden Schritte befolgt werden muss, je nachdem welches Betriebssystem mit Ihrem übereinstimmt. Impfzertifikate, Testzertifikate und Genesenenzertifikate werden als 'Zertifikate' zusammengefasst, da der Ablauf bei allen identisch ist.

  • Tippen Sie auf den Reiter 'Zertifikate'
  • Tippen Sie auf das Zertifikat, das Sie entfernen wollen
  • Scrollen Sie runter und tippen Sie auf die Kachel, die dem Zertifikat entspricht, das Sie löschen wollen
  • iOS: Tippen Sie unten auf dem Bildschirm auf 'Mehr' und dann auf 'Impfzertifikat löschen' bzw. 'Genesenen- oder Testzertifikat entfernen'
  • Android: Tippen Sie auf das drei-Punkte-Icon oben rechts auf dem Bildschirm, und danach auf 'Zertifikat entfernen' (bzw. auf 'Entfernen' für Version 2.9 und früher)

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Warum erhalte ich die Fehlermeldung, dass mein Zertifikat ungültig ist?

Die Signatur des Zertifikats ist ungültig.

Damit ist das ganze Zertifikat als digitales Dokument ungültig. Es kann daher nicht als Nachweis verwendet und auch nicht in die App importiert werden. Tritt diese Fehlermeldung bei einem bereits importierten Zertifikat auf, wird es nun als ungültig markiert.

Prüfen Sie bitte, ob die Gültigkeit Ihres Zertifikats abgelaufen ist:

  • In der Regel ist ein in Deutschland ausgestelltes Impfzertifikat ein Jahr ab Ausstellungdatum gültig.
  • Ein Genesenenzertifikat darf laut Festlegung der EU dagegen nicht länger als 180 Tage ab dem Datum des letzten positiven PCR-Tests gültig sein.

Ist Ihr Zertifikat technisch noch gültig, wurde es offenbar von einer nicht autorisierten Stelle oder fehlerhaft ausgestellt. In diesem Fall bitten wir Sie, sich an die technische Hotline zu wenden und uns mitzuteilen, wann und von welcher Stelle dieses Zertifikat ausgestellt wurde. Dann lassen Sie sich bitte ein neues Zertifikat mit gültiger Signatur von einer autorisierten Stelle ausstellen.

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Wie erstelle ich einen Ausdruck meines Digitalen COVID Zertifikates der EU?

Zweck

Ab der Version 2.10 der Corona-Warn-App können Sie eingescannte Digitale COVID Zertifikate der EU in PDF-Dokumente exportieren. Diese Funktion dient vorrangig der Erstellung von Sicherheitskopien der Zertifikate für Ihre persönlichen Zwecke.

Selbstverständlich werden für das Layout der Zertifikate die Original-EU-Vorlagen benutzt.

Sicherheitshinweise

Der Export und die Speicherung der Zertifikate sind freiwillig. Das Erstellen der PDF-Datei findet ausschließlich lokal auf Ihrem Smartphone statt. Nur Sie selbst haben Zugriff auf dieses Dokument.

Beachten Sie aber, dass das erzeugte Dokument sensible persönliche Informationen enthält. Gehen Sie daher bitte sorgsam mit der PDF-Datei um. Zeigen Sie das Dokument nur solchen Personen vor, denen Sie vertrauen und die zur Prüfung auch berechtigt sind.

Wir raten dringend davon ab, das PDF-Dokument zu veröffentlichen über potentiell unsichere Kanäle (z. B. per E-Mail oder über andere Apps) zu teilen.

Limitierung

Mit der neuen Funktion können nur PDF-Dokumente von Zertifikaten erzeugt werden, die auch in Deutschland ausgestellt wurden. Ansonsten erscheint eine ausführliche Meldung: 'Druckversion anzeigen nicht möglich - Die Druckversion des Zertifikats kann nicht angezeigt werden, da das Zertifikat nicht in Deutschland ausgestellt wurde.'

Siehe auch diesen Blog Artikel: Mit Version 2.10 ist die Corona-Warn-App bereit, schnell über Auffrischungsimpfungen zu informieren.

Anwendung

Nach dem erfolgreichen Export des Zertifikates in das PDF-Dokument können Sie entscheiden, ob Sie es auf Ihrem Smartphone speichern, in andere Apps importieren oder drucken möchten. Dazu nutzen Sie bitte die Standard-Funktionen des Betriebssystems.

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Um einen Ausdruck Ihres Digitalen COVID Zertifikates der EU zu erstellen, gehen Sie bitte folgendermaßen vor:

  • Tippen Sie auf den „Zertifikate“-Reiter in der Corona-Warn-App
  • Wählen Sie eine Person aus, indem Sie in der Zertifikate-Übersicht auf ein entsprechendes Zertifikat tippen
  • Scrollen Sie nach unten und wählen Sie ein Zertifikat dieser Person aus
  • In dieser Detailansicht tippen Sie oben rechts auf das Drei-Punkte-Menü (Android) beziehungsweise unten auf „Mehr“ (iOS)
  • Tippen Sie auf „Druckversion anzeigen“
  • Tippen Sie auf „Weiter“
  • Tippen Sie oben rechts auf das Symbol für „Drucken” oder für „Teilen”
  • In der folgenden Ansicht können Sie das erstellte PDF-Dokument mit den Standardfunktionen des Betriebssystems drucken, in andere Apps importieren oder auch teilen

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Wie werden Zertifikate durch Dritte geprüft?

In Deutschland können Dritte nur mit der CovPassCheck-App verlässlich überprüfen, ob es sich um ein valides Impf-, Genesenen-, oder Testzertifikat handelt. Zusätzlich sollte eine Identitätsprüfung mit Lichtbildausweis stattfinden. Bitte beachten Sie, dass in anderen Ländern gegebenenfalls andere Apps zur Zertifikatsprüfung verwendet werden.

Eine reine Sichtprüfung der Zertifikate reicht nicht aus, da beispielsweise manipulierte Screenshots, Apps oder Systemeinstellungen (z. B. geändertes Datum) verwendet werden könnten. Die CovPassCheck-App ist eine sichere Lösung für z. B. Gewerbetreibende und Behörden, mit der digitale COVID-Zertifikate der EU zuverlässig geprüft werden können. Weitere Informationen und Download-Links zur CovPassCheck-App finden Sie hier: COVID-Zertifikate der EU direkt per App prüfen.

Sie selbst können Zertifikate direkt in der Corona-Warn-App auf ihre Gültigkeit prüfen und benötigen dazu nicht die CovPassCheck-App. Weitere Informationen dazu finden Sie in dem Blog Nutzer*innen können lokale 7-Tage-Inzidenzen hinzufügen und Zertifikate vor einer Reise auf Gültigkeit prüfen und in dem FAQ Artikel Ist mein Zertifikat in dem Land gültig, in das ich reise?

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Wie funktioniert der Papierkorb in der Corona-Warn-App?

Ab Version 2.13 werden Impf-, Genesenen- oder Testzertifikate, die Sie gelöscht haben, vorläufig in einen Papierkorb verschoben. Dies ermöglicht Ihnen im Fall eines versehentlichen Entfernens das Zertifikat mit Leichtigkeit wiederherzustellen und es an seinen ursprünglichen Ort zurück zu verschieben. Sollte ein Zertifikat 30 Tage im Papierkorb verweilen wird es automatisch endgültig gelöscht, sofern man es vorher nicht manuell im Papierkorb endgültig gelöscht hat. Ein Zertifikat, welches in der App gelöscht worden ist, lässt sich trotzdem neu einscannen. Sollte es sich noch im Papierkorb befinden und daher nicht endgültig entfernt worden sein, wird darauf hingewiesen, dass es wiederhergestellt wurde.

Ab Version 2.14 werden auch Tests, die Sie gelöscht haben, für 30 Tage in den Papierkorb verschoben.

iOS:

  • Wischen Sie unter Status nach unten und wählen Sie unter 'Mehr' den 'Papierkorb' aus.
  • Sollten sich Zertifikate oder Tests in Ihrem Papierkorb befinden, können Sie diese antippen, um sie wiederherzustellen.
  • Um ein Zertifikat oder Test endgültig aus dem Papierkorb zu entfernen, tippen Sie zunächst oben rechts auf 'Bearbeiten'. Anschließend tippen Sie auf das rote Minuszeichen neben dem jeweiligen Zertifikat, beziehungsweise Test. Alternativ können Sie direkt in der Auflistung, ohne vorher auf 'Bearbeiten' zu tippen, während des Gedrückthaltens auf einem Zertifikat/Test nach links wischen. Tippen Sie anschließend auf das rote Feld 'Löschen'.

Android:

  • Tippen Sie unter Status auf das Drei-Punkte-Menü oben rechts in der Ecke.
  • Tippen Sie daraufhin auf 'Papierkorb'.
  • Tippen Sie innerhalb eines der dort aufgelisteten Zertifikate oder Tests auf das Drei-Punkte-Menü oben rechts.
  • Wählen Sie aus, ob Sie das ausgewählte Zertifikat, beziehungsweise den Test, wiederherstellen oder endgültig aus dem Papierkorb entfernen wollen.

Beachten Sie, dass die App maximal einen Schnelltest und einen PCR-Test gleichzeitig verwalten kann. Wenn Sie beispielsweise einen PCR-Test wiederherstellen, und zuvor einen weiteren PCR-Test registriert hatten, wird der aktive PCR-Test in den Papierkorb verschoben.

Zur Veranschaulichung können Sie unter den folgenden Links Screenshots zum Papierkorb für sowohl iOS als auch Android Geräte finden:

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Testzertifikat

Wozu dient das digitale COVID-Testzertifikat?

Ab der Version 2.4 der Corona-Warn-App (CWA) können Sie ein digitales Testzertifikat über die App anfordern. Durch die neue Funktion haben Sie die Möglichkeit, Ihr negatives Testergebnis durch ein offizielles, digitales COVID-Testzertifikat in Form eines QR-Codes in der CWA nachzuweisen. Innerhalb der Länder der Europäischen Union kann es als offiziell gültiger Nachweis eines negativen Testergebnisses dienen, den Sie beispielsweise für Reisen nutzen können oder in anderen gesetzlich vorgeschriebenen Fällen, wie z. B. einem Restaurantbesuch. Sie können dann den QR-Code in der CWA vorzeigen.

Zum Inhaltsverzeichnis des Testzertifikats

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Wie kann ich ein Testzertifikat anfordern?

Das Zertifikat können Sie anfordern, indem Sie einen Test in der Corona-Warn-App (CWA) registrieren: Dazu können Sie unter Status (vor Version 2.12 'Startseite') in Ihrer CWA auf 'Sie lassen sich testen?' tippen (bzw. auf 'Test registrieren' in App-Versionen bis 2.5 tippen) und dann auf 'QR-Code scannen'. Nachdem Sie den QR-Code zur Test-Registrierung gescannt haben, öffnet sich automatisch das Fenster zum COVID-Testzertifikat. Dort können Sie das 'Testzertifikat anfordern' oder ablehnen, falls Sie keins erhalten möchten.

Zum Inhaltsverzeichnis des Testzertifikats

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Kann ich Testzertifikate für Schnelltests und PCR-Tests anfordern?

Sie können sowohl für PCR- als auch für Schnelltests ein Zertifikat anfordern, das dann bei einem negativen Test ausgestellt wird.

Schnelltests
Bei Schnelltests kann es sein, dass die jeweilige Teststelle das digitale Zertifikat nicht unterstützt. In diesem Fall werden Sie nach dem Scannen des QR-Codes nicht zum Beantragen des Zertifikats weitergeleitet. Sie erhalten im Anschluss die Information, dass ein Testzertifikat nicht angefordert werden kann, da die Teststelle die Ausstellung von Testzertifikaten nicht unterstützt.

PCR-Tests
Bei der Anforderung eines Testzertifikats für einen PCR-Test müssen Sie Ihr Geburtsdatum angeben. Dabei ist wichtig, dass das Geburtsdatum mit dem übereinstimmt, das auch beim Abstrich für den PCR-Test angegeben wurde. Sollten die Geburtsdaten nicht übereinstimmen, beispielsweise aufgrund eines Tippfehlers, bekommen Sie weder das Testergebnis noch das Zertifikat über die App. Sie können das Geburtsdatum, das Sie in der App eintragen, nachträglich nicht mehr ändern. Bevor Sie das Testzertifikat nach der Eingabe des Datums anfordern, sollten Sie deshalb kurz überprüfen, ob das Datum auch wirklich korrekt ist.

Zum Inhaltsverzeichnis des Testzertifikats

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Wann erhalte ich mein Testzertifikat und wo finde ich es?

Kurz nachdem das Testergebnis in der App vorliegt, erhalten Sie auch Ihr Testzertifikat in der App - vorausgesetzt, Sie haben es vorher angefordert und die jeweilige Schnellteststelle unterstützt die Erstellung eines Zertifikats. Sie können es dann über den Reiter 'Zertifikate' in Ihrer Registerkarte einsehen. Tippen Sie auf das COVID-Testzertifikat, wird Ihnen der QR-Code angezeigt, der zur Überprüfung gescannt werden kann, und weitere Informationen, wie Art des Tests, Datum und Uhrzeit der Durchführung und Testergebnis.

Zum Inhaltsverzeichnis des Testzertifikats

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Wie lange ist mein Testzertifikat gültig?

Wie lange das Zertifikat gültig ist, hängt von den Bestimmungen des jeweiligen Bundeslandes oder der Kommune ab.

Zum Inhaltsverzeichnis des Testzertifikats

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Wie wird meine Privatsphäre geschützt, wenn ich ein Testzertifikat erstelle?

Zur Erstellung des Testzertifikats werden die Daten Ende-zu-Ende verschlüsselt und vom Labor, beziehungsweise der Schnellteststelle an die Corona-Warn-App übermittelt. Dafür werden die verschlüsselten Daten an das Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt, um sie digital zu signieren und so die Gültigkeit des Zertifikats zu bestätigen. Die Daten können vom RKI nicht entschlüsselt werden und werden nach Zustellung des Zertifikats gelöscht.

Testzertifikate werden unbefristet in der App gespeichert. Sie können Zertifikate manuell löschen, indem Sie auf den Reiter 'Zertifikate' gehen, das jeweilige Testzertifikat auswählen und dann 'Testzertifikat entfernen' auswählen.

Zum Inhaltsverzeichnis des Testzertifikats

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Impfzertifikat

Warum erhalte ich die Meldung, dass mein Zertifikat neu ausgestellt werden muss?

Diese Meldung informiert Sie darüber, dass Ihr Impfzertifikat ab dem 15.11.2021 nicht mehr gültig ist und Sie sich rechtzeitig um ein neues digitales Zertifikat bemühen sollten.

Sie können sich unter Vorlage Ihres gelben Impfpasses und eines Lichtbildausweises in Ihrer Apotheke kostenfrei ein neues Impfzertifikat ausstellen lassen.

Dies geschieht aus Sicherheitsgründen und betrifft alle Zertifikate der von Ihnen besuchten Apotheke. Diese Zertifikate werden am 15.11.2021 gesperrt und müssen daher neu ausgestellt werden.

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Warum bekomme ich die Fehlermeldung 'Dieser QR-Code ist kein gültiges Impfzertifikat (VC_PREFIX_INVALID)', wenn ich versuche einen Impf-QR-Code zu scannen?

Die App kann nur erfolgreich ein 'EU digitales COVID-Impfzertifikat' scannen. Diese Bescheinigungen werden seit dem 14.06.2021 in den Impfzentren ausgegeben.

Ein in der Vergangenheit ausgestelltes Dokument ist in der Regel noch kein gültiges digitales EU Impfzertifikat, sondern lediglich eine Impfbescheinigung nach §22 des deutschen Infektionsschutzgesetzes, die noch nicht den aktuellen neuen abgestimmten europäischen Richtlinien für ein digitales Impfzertifikat folgt. Daher kann man dieses Dokument, wie auch die QR-Codes und Barcodes im gelben Impfausweis mit der Corona-Warn-App nicht einscannen.

Diese neuen digitalen Zertifikatsbescheinigungen (die gescannt werden können) werden von autorisierten Stellen über einen zentralen Dienst bereitgestellt. In einigen Bundesländern werden Impfzentren diese neuen digitalen Zertifikatsbescheinigungen automatisch per Post zustellen bzw. online verfügbar machen. Ab dem 14. Juni 2021 können bereits Geimpfte sich das digitale Impfzertifikat auf Basis eines Impfnachweises (gelber Impfausweis bzw. der Impfbescheinigung) nachträglich in einigen Apotheken ausstellen lassen, falls kein digitalen Zertifikatsbescheinigungen per Post zugestellt bzw. online verfügbar gemacht wird. Apothekensuche.

In diesem Nachrichtenartikel finden Sie Informationen zu den einzelnen Bundesländern:
Digitaler Corona-Impfpass startet - das ist der Stand in Ihrem Bundesland.

Beispiel EU digitales COVID-Impfzertifikat:

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Was ist der digitale Impfnachweis?

Ab Version 2.3 der Corona-Warn-App (CWA) können Sie Ihren digitalen Impfnachweis in der CWA hinzufügen und so per QR-Code Ihren Corona-Impfstatus bei Bedarf sicher und digital nachweisen. Ab Version 2.5 der App können digitale Impfnachweise für mehrere Personen in der App gespeichert werden. Die CWA zeigt den vollständigen Impfschutz 14 Tage nach der letzten benötigten Impfung an. Der digitale Impfnachweis ist eine zusätzliche Möglichkeit, um Impfungen zu dokumentieren. Sie können damit Informationen wie Impfzeitpunkt und Impfstoff personalisiert bequem auf Ihren Smartphones digital speichern. Die Nutzung des digitalen Impfnachweises in der CWA ist freiwillig. Sie können eine Corona-Impfung auch auf eine andere Weise nachweisen. Sofortige Impfstatusanzeige für Genesene: Für Genesene wird ab der Version 2.9 direkt nach der ersten Impfung der vollständige Impfschutz in der Corona-Warn-App angezeigt. Die zweiwöchige Wartezeit entfällt bei allen Impfstoffen außer bei Johnson & Johnson.

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Warum gibt es einen digitalen Impfnachweis?

Zu Beginn des Jahres 2021 wurde durch den Europäischen Rat beschlossen, einen interoperablen und standardisierten Impfnachweis für medizinische Zwecke auf den Weg zu bringen. Deutschland setzte diese europäische Entscheidung schnell um, um allen Bürgern, die dies wünschen, einen digitalen Impfnachweis zur Verfügung stellen zu können. Mittlerweile hat die Europäische Kommission auch einen EU-weiten Anerkennungsrahmen für (digitale) Zertifikate für Impfungen, Tests und für Personen mit COVID-19-Heilstatus geregelt, um die Reisefreizügigkeit zu erleichtern. Das Digitale COVID-Zertifikat der EU bildet den Rechtsrahmen für die Lösungen der Mitgliedsstaaten. Im Abschnitt Welche EU-Zertifikate werden unterstützt? können Sie über die Unterstützung der digitalen Zertifikate in der Corona-Warn-App nachlesen.

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Wer kann einen elektronischen Impfnachweis erhalten? Wie erhalte ich ein Impfzertifikat? Wie kann ich, wenn ich bereits vollständigen Impfschutz habe, den Status nachträglich in die Corona-Warn-App übertragen?

Alle Personen, die einen Anspruch auf eine Impfung haben, können sich ergänzend zum analogen Impfnachweis auch einen digitalen Impfnachweis ausstellen lassen.

Sie können gegebenenfalls ein Corona-Impfzertifikat von der Arztpraxis oder dem Impfzentrum erhalten, wo die Impfung vorgenommen wurde. Fragen Sie vor Ort ganz einfach nach. Die Impfzentren und die Arztpraxen sind jedoch nicht dazu verpflichtet, Impfzertifikate auszustellen.

Es werden verschiedene Möglichkeiten geprüft, um auch nachträglich digitale Impfnachweise für Corona-Impfungen zu erstellen. Grundsätzlich soll die nachträgliche Ausstellung dort erfolgen, wo man geimpft worden ist. Wenn in den Impfzentren entsprechende Kontaktdaten vorliegen, sollen die QR-Codes möglichst automatisch per Post zugesandt werden. Außerdem könnten Ärztinnen und Ärzte sowie Apothekerinnen und Apotheker nachträglich Impfnachweise ausstellen.

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Kann ein Zertifikat in der App als Berechtigung zum Reisen dienen?

Das digitale Impfzertifikat der EU kann nicht nur in Deutschland genutzt werden. Das in Deutschland ausgestellte digitale Impfzertifikat der EU kann auch im EU-Ausland als Nachweis für erfolgte Impfungen gelten, wenn der jeweilige EU-Mitgliedstaat digitale Nachweise zulässt. Dasselbe gilt auch für Genesenenzertifikate und Testzertifikate. Die Gültigkeit Ihres Zertifikats kann ab Corona-Warn-App-Version 2.6 auch innerhalb der App vor Reiseantritt geprüft werden.

Zudem prüfen die jeweiligen EU-Mitgliedstaaten im Allgemeinen auch mit ihren eigenen Prüf-Apps das entsprechende Zertifikat. Die Daten können dabei unabhängig von der Sprache des Zertifikates ausgelesen werden. Es ist daher unerheblich, in welcher Sprache Ihr Zertifikat auf Ihrem Gerät dargestellt wird.

Das digitale Impfzertifikat der EU kann als ausgedruckter QR-Code oder als Scan in der Corona-Warn-App oder CovPass-App vorgezeigt werden. Der bekannte Impfnachweis in Form des gelben Impfausweises bleibt weiterhin gültig. Das neue digitale Impfzertifikat der EU für eine COVID-19-Impfung stellt lediglich eine nutzerfreundliche und vertrauenswürdige Ergänzung zum gelben Impfausweis dar, die einfach geprüft werden kann.

Bitte beachten Sie, dass eine ausreichende Wirksamkeit des Impfschutzes erst 14 Tage nach der letzten notwendigen Impfung eintritt. Sofortige Impfstatusanzeige für Genesene: Für Genesene wird ab der Version 2.9 direkt nach der ersten Impfung der vollständige Impfschutz in der Corona-Warn-App angezeigt. Die zweiwöchige Wartezeit entfällt bei allen Impfstoffen außer bei Johnson & Johnson.

Zusammengefasste Informationen über die in den europäischen Ländern jeweils geltenden Corona-Maßnahmen und Reisebeschränkungen finden Sie unter anderem auf der Seite: https://reopen.europa.eu/de. Die Aktualisierung obliegt den jeweiligen Ländern. Dort finden Sie auch Hinweise, welche persönlichen Informationen und Dokumente Sie bei der Einreise vorlegen müssen. Die Datenverarbeitung unterliegt den Vorschriften des jeweiligen Einreiselandes. Einzelheiten erfahren Sie in den nationalen Informationsangeboten der jeweiligen EU-Länder, die auf der oben genannten Seite verlinkt sind.

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Wie funktioniert der digitale Impfnachweis?

Der digitale Impfnachweis wird in der Arztpraxis oder in einem Impfzentrum generiert. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird Ihnen ein Impfbescheinigungstoken erstellt (QR-Code), den Sie direkt mit der Corona-Warn-App (CWA) einscannen können oder auf einem Papierausdruck mitbekommen und später mit der CWA einscannen können. Sie können dann Ihre digitalen Impfnachweise auf Ihrem Smartphone verwalten.

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Wie erfahre ich von Auffrischungsimpfungen im Kontext von Corona?

Durch die Gesundheitsminister-Konferenz wurde inzwischen die Regelung zu COVID-19-Auffrischimpfungen beschlossen. Eine zusätzliche Auffrischimpfung soll helfen, die neutralisierenden Antikörpertiter wieder zu erhöhen, die nach der Grundimmunisierung mit der Zeit absinken können. Das gilt insbesondere bei den Personengruppen, bei denen nach einer Grundimmunisierung eine gedämpfte Impfantwort vermutet oder erkannt wird.

Die Corona-Warn-App wird darauf hinweisen, eine Auffrischimpfung in Betracht zu ziehen, falls bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Diese Bedingungen basieren auf den Empfehlungen der Paul-Ehrlich-Instituts sowie der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts (RKI).

Wie lange jemand durch eine COVID-19-Impfung (Grundimmunisierung) tatsächlich geschützt ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab und lässt sich daher nach heutigem Kenntnisstand nicht pauschal beantworten. Deswegen werden die entsprechenden Regeln für Impfschemata und Auffrischimpfungen in der Corona-Warn-App in Abstimmung mit dem RKI entsprechend den Entwicklungen und neuen Erkenntnissen fortlaufend überprüft und angepasst.

Zum Inhaltsverzeichnis der Auffrischungsimpfung

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Wie verwalte ich Auffrischungsimpfungen in der CWA?

Seit Version 2.9 unterstützt die Corona-Warn-App auch den Import von Zertifikaten, die eine Auffrischimpfung dokumentieren. (siehe Blog Artikel: Corona-Warn-App Version 2.9: Veranstalter*innen können Gäste im Auftrag des Gesundheitsamtes über die Check-in-Funktion warnen)

Seit Version 2.10 erhalten Anwender einen Hinweis, ggf. eine Auffrischimpfung in Betracht zu ziehen. Der Hinweis basiert auf nationalen Regeln, die in Absprache mit dem Robert Koch-Institut (RKI) implementiert wurden. Diese Regeln werden fortlaufend geprüft und entsprechend den Entwicklungen und neuen Erkenntnissen angepasst. (siehe Blog Artikel: Mit Version 2.10 ist die Corona-Warn-App bereit, schnell über Auffrischungsimpfungen zu informieren.)

Bitte beachten Sie: Das Zertifikat zur Auffrischungsimpfung ist nur gültig, wenn Sie auch die nötige Grundimmunisierung durch das entsprechende letzte Zertifikat der Impfreihe nachweisen können. Löschen Sie bitte die anderen Impfzertifikate nicht aus der CWA! Da bisher noch keine einheitlichen EU-Standards zu diesem Thema festgelegt wurden, sollte man insbesondere bei Reisen ins Ausland auch die Zertifikate der Grundimmunisierung mit sich führen, sei es in der CWA, als PDF, oder als Papierausdruck. Wir empfehlen daher alle Impfzertifikate in der App zu behalten, auch wenn diese nicht mehr aktuell sind.

Zum Inhaltsverzeichnis der Auffrischungsimpfung

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Warum erhalte ich eine Benachrichtigung über eine Impfempfehlung der Ständigen Impfkomission (STIKO)?

Ihre App prüft regelmäßig die in der App gespeicherten Zertifikate (auch die dort für andere Personen gespeicherten Zertifikate), um Ihnen (bzw. den anderen betroffenen Personen) individuell zusammengestellte Empfehlungen weitergeben zu können. Diese Prüfung erfolgt direkt in Ihrer App, so dass dabei keine Daten das Smartphone verlassen. Die dabei verwendeten Regeln und die möglichen Empfehlungstexte werden zuvor gemeinsam mit den aktuellen Updates der App vom Regelserver heruntergeladen, so dass auch dadurch keine individuellen Informationen über Ihre Person oder Ihre Zertifikate (bzw. über andere Personen und deren Zertifikate) preisgegeben werden.

Wenn die gemäß den jeweils aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) erstellten Regeln nach Maßgabe Ihrer in der App gespeicherten Zertifikate zutreffen, benachrichtigt die App Sie über die entsprechende Impfempfehlung. Bitte besprechen Sie dann mit Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin, ob Sie eine weitere Impfstoffdosis eines COVID-19-Impfstoffs erhalten sollten.

Falls die aus Ihren gespeicherten Zertifikaten abgeleiteten Annahmen nicht zutreffen, weil Sie bereits weitere COVID-19-Impfungen erhalten haben oder eine nachgewiesene SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, können Sie diese Benachrichtigung ignorieren. In diesem Fall empfehlen wir, die entsprechenden Impf- oder Genesenenzertifikate in die App einzuscannen.

Bitte bedenken Sie auch, dass es weitere STIKO-Impfempfehlungen gibt, z. B. für Personen mit bestimmten Vorerkrankungen oder Berufen, die aus den Zertifikaten nicht ermittelt werden können, weshalb in der App auf solche Empfehlungen nicht hingewiesen werden kann.

Weitere Informationen zu den STIKO-Impfempfehlungen sowie rund um das Thema COVID-19 und Impfen finden Sie unter RKI - Impfungen A - Z - COVID-19 und Impfen.

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Warum erscheint in der Corona-Warn-App eine 14-tägige Wartezeit bis zum vollen Impfschutz nach einer Auffrischungsimpfung?

Dieser Fall kann eintreten, wenn eine Grundimmunisierung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson (J&J) erfolgte. Da für eine Grundimmunisierung mit dem J&J-Impfstoff nur eine Impfung nötig ist, muss im Impfzertifikat für die Auffrischungsimpfung unter „Nummer der Impfung' der Eintrag „2 von 2“ vorgenommen werden.

Bei der Grundimmunisierung mit anderen Impfstoffen als J&J, wie z. B. BioNTech, Moderna, oder AstraZeneca, wird die zweite Dosis ebenfalls unter „Nummer der Impfung“ der Eintrag „2 von 2“ vorgenommen. Solchen Impfungen setzen für gewöhnlich eine Wartezeit von 14 Tagen bis zum vollständigen Impfschutz nach der 2. Dosis der Grundimmunisierung voraus.

Dies hat zur Folge, dass Prüf-Apps, wie die CovPassCheck-App, in diesem speziellen Fall nicht unterscheiden können, ob es sich um eine Auffrischimpfung für eine J&J-Grundimmunisierung oder um die zweite Dosis der Grundimmunisierung handelt. Daher wird das Impfzertifikat für die Auffrischungsimpfung für 14 Tage als ungültig angezeigt, wenn vorher eine Impfung mit dem J&J-Impfstoff durchgeführt wurde und in dem Zertifikat der Auffrischimpfung „2 von 2“ notiert wurde.

Andererseits wird bei einer vorangegangenen Grundimmunisierung durch zwei Dosen die Auffrischungsimpfung als die 3. von 3 Impfungen deklariert. Durch den Eintrag „3 von 3“ erkennt die App die Auffrischungsimpfung korrekt als solche an und es entfällt die Anzeige der 14 Tage Wartezeit bis zum vollen Impfschutz. Sobald eine zweite Auffrischungsimpfung nach der Grundimmunisierung durch J&J durchgeführt wurde, wird die Anzeige der vierzehntägigen Wartezeit entfallen, da für dieses Zertifikat „3 von 3“ als Nummer der Impfung eingetragen wird.

Als Nachweis können Sie für diese 14 Tage weiterhin Ihr Impfzertifikat für die Grundimmunisierung vorzeigen. Dieses behält seine Gültigkeit, sofern die technische oder fachliche Gültigkeit nicht abgelaufen ist.

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Kann ich den QR-Code auch ohne Internetverbindung vorzeigen?

Ja. Sobald der QR-Code in der Corona-Warn-App angezeigt wird, können Sie ihn jederzeit ohne eine bestehende Internetverbindung vorzeigen.

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Bin ich verpflichtet, den digitale Impfnachweis in der Corona-Warn-App zu nutzen? Wird es trotzdem noch den gelben analogen Impfausweis geben? Kann ich meinen gelben Impfausweis auch weiterhin benutzen? Was ist mit Personen, die kein Smartphone besitzen?

Im Allgemeinen ist der digitale Impfnachweis (beziehungsweise digitale Test- oder Genesenennachweis) per Corona-Warn-App lediglich ein vollkommen freiwilliges und ergänzendes Angebot. Wenn Sie keinen digitalen Impfnachweis besitzen oder diesen verloren haben, ist der Impfnachweis über das bekannte „gelbe Heft“ (gelber Impfausweis) in der Regel weiterhin möglich und gültig. Außerdem können Sie Corona-Impfungen auch mit dem ausgedruckten Corona-Impfzertifikat für die vollständige Impfung nachweisen. Digitale Zertifikate können nachträglich durch Apotheken ausgestellt werden.

Wichtig: Prüfen Sie bitte die lokalen Verordnungen der Bundesländer. Berlin beispielsweise verlangt, dass der Nachweis der Impfung gegen oder Genesung von SARS-CoV2 digital verifizierbar sein muss (Siehe https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/ § 8a Absatz 2 Ziffer 4). Das heißt, dass Sie gegebenenfalls ein entsprechendes digitales Zertifikat der EU entweder in der Corona-Warn-App, der CovPass-App oder als Papierausdruck zur Überprüfung vorzulegen haben.

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Warum wurde kein EU-weites Projekt für ein Zertifikat ausgeschrieben?

Eine gemeinsame EU-Ausschreibung hätte zu viel Zeit benötigt und wäre aufgrund der unterschiedlichen Impfinformationssysteme in den Mitgliedstaaten auch schwierig umzusetzen gewesen. Beim EU-Ansatz geht es um die Regelung eines Anerkennungsrahmens. Etwaige grenzüberschreitende Nutzungspiloten könnten seitens der EU-Kommission begleitet werden. Bei der Umsetzung des Digitalen Impfnachweises in Deutschland werden die EU-Vorgaben von vornherein berücksichtigt.

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Wirkt sich mein Impfstatus auf die Berechnung des Risikos aus? Ändert sich die Berechnung des Risikos, wenn eine geimpfte Person sich infiziert haben sollte und dann andere Nutzer*innen warnt?

Risikoberechnung und Impfzertifikate sind unabhängige Funktionen der App. In der Risikoberechnung wird nicht berücksichtigt, ob Sie gegen Corona geimpft sind. Die Berechnung des Risikos ändert sich auch nicht, wenn eine geimpfte Person sich infiziert haben sollte und dann andere Nutzer*innen warnt.

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Wie sollte man sich verhalten, wenn man teil- oder vollständig geimpft ist, aber eine rote Warnung in der Corona-Warn-App erhält?

Wenn eine vollständig geimpfte Person eine Begegnung mit erhöhtem Risiko (rote Kachel) angezeigt bekommt, ist zunächst keine Quarantäne nötig, solange keine Symptome auftreten. Falls im weiteren Verlauf Symptome auftreten, sollten Sie sich unmittelbar testen lassen und in sofortige Quarantäne begeben. Wenn Sie sich testen lassen wollen, konsultieren Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin für die weiteren Schritte. Bei nicht abgeschlossener Grundimmunisierung sowie in den ersten 14 Tagen nach der letzten Dosis ist der Impfschutz deutlich geringer, so dass hier dieselben Empfehlungen wie bei Ungeimpften gelten.

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Kann ich Impfzertifikate auf mehreren Smartphones speichern, z. B. auf meinem Privat- und dem Geschäftshandy? Wie kann ich Impfbescheinigungen beim Gerätewechsel übertragen? Was mache ich, wenn ich mein Smartphone verloren habe? Kann ich Zertifikate in der Corona-Warn-App und der CovPass-App gleichzeitig verwalten, oder muss ich mich für eine der beiden Apps entscheiden? Sind Impfzertifikate in meinem Backup enthalten?

Es gibt keine Begrenzung, wie oft Sie den QR-Code eines Impfzertifikats scannen können. Indem Sie den QR-Code scannen, können Sie Impfzertifikate hinzufügen und verwalten:

  • auf mehreren Geräten,
  • auf einem neuen Gerät, wenn Sie das Gerät wechseln
  • in mehreren Apps, z. B. in der Corona-Warn-App und der CovPass-App
  • auf einem zurückgesetzten Gerät. Zertifikate sind nicht in der Sicherung (Backup) enthalten.

Zum Inhaltsverzeichnis des Impfzertifikats

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Kann ich die Impfzertifikate von Angehörigen, beispielsweise Kindern, in der Corona-Warn-App speichern?

Ab der Version 2.5 der Corona-Warn-App können Sie Impfnachweise mehrerer Personen, beispielsweise den des Kindes oder des Partners/der Partnerin, scannen und der App hinzufügen.
Auch mit der CovPass-App können digitale Impfnachweise mehrerer Personen zusammen auf einem Smartphone gespeichert werden.

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Welche Daten werden bei der Überprüfung des QR-Codes angezeigt?

Der QR-Code wird in der Corona-Warn-App angezeigt. Nach dem Scannen des QR-Codes mit der CovPassCheck-App sind nur die nötigsten Informationen zu sehen: Impfstatus, Name, Vorname und Geburtsdatum der geimpften Person.

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Wo werden persönlichen Daten beim digitalen Impfnachweis gespeichert? Gibt es ein zentrales Impfregister?

Nein, es gibt kein zentrales Impfregister. Bei Erstellung eines Corona-Impfzertifikats werden Daten einmalig durch die Impfstelle erhoben und zur Signierung an das RKI übermittelt. Die Daten werden dort sofort wieder gelöscht. Wenn Sie ein Corona-Impfzertifikat in der App hinzufügen, werden die persönlichen Daten nur lokal (dezentral) auf Ihrem Smartphone gespeichert. Sie können selbst entscheiden, ob und wann Sie diese Daten auf Ihrem Gerät löschen.

Alle digitalen Impfnachweise werden nur temporär im Impfprotokollierungssystem erstellt und anschließend gelöscht. Eine dauerhafte Speicherung ist nur dezentral auf den Smartphones der Nutzer vorgesehen.

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Wie soll ein Missbrauch verhindert werden?

Der QR-Code für den digitalen Impfnachweis darf nur von autorisierten Personen in Impfzentren, Arztpraxen und Krankenhäusern ausgestellt werden. Bei der Überprüfung von digitalen Impfnachweisen ist – wie in der analogen Welt auch – ggf. ergänzend ein Lichtbildausweis vorzulegen. Der digitale Impfnachweis ist kryptographisch vor Veränderungen geschützt.

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Warum erhalte ich die Fehlermeldung 'VC_DOB_MISMATCH' oder 'VC_NAME_MISMATCH'?

Diese Fehlermeldungen treten in den Corona-Warn-App-Versionen 2.3 und 2.4 auf. Der genaue Wortlaut der Fehlermeldung lautet: „Die persönlichen Daten dieses Impfzertifikats stimmen nicht mit denen der bereits registrierten Zertifikate überein. Sie können in der App nur Zertifikate einer Person registrieren“

Die App liest lediglich die im QR-Code des Impfzertifikates enthaltenen Daten aus und stellt diese leserlich in der App dar. Wenn bspw. in den beiden Impfzertifikaten Tippfehler oder unterschiedliche Schreibweisen genutzt wurden, erkennt die App diese nicht als zusammengehörig an. Typische Beispiele sind: zusätzliche Leerzeichen, Tippfehler im Namen oder aber in der Angabe eines Titels.

Wurde das zweite Impfzertifikat korrekt ausgestellt, genügt es in der Regel, das erste Impfzertifikat aus der Corona-Warn-App zu entfernen und dann das zweite Impfzertifikat neu einzuscannen. Die App erkennt, dass auch damit ein vollständiger Impfschutz (nach 14 Tagen) erreicht wird.

Wenn die Daten allerdings im zweiten Impfzertifikat fehlerhaft sein sollten, kann nur der Aussteller des Zertifikats diese korrigieren.

Wichtiger Hinweis: Da in einigen Ländern nach wie vor ein Impfnachweis sowohl für die erste als auch für die zweite Impfung erforderlich ist, empfiehlt es sich insbesondere bei Reisen ins Ausland, alle Impfzertifikate mit sich zu führen, sei es in der Corona-Warn-App, als PDF, oder als Papierausdruck.

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Schnelltest

Welche Partner beteiligen sich an der Schnelltestintegration? Bei welchen Partnern kann ich einen Schnelltest buchen?

Warum werden jetzt Schnelltests integriert?

In der Version 2.1 der Corona-Warn-App hat das Projektteam aus Deutscher Telekom und SAP wie angekündigt Schnelltests integriert, sodass Infektionsketten noch schneller unterbrochen werden können.

Während PCR-Testergebnisse erst einen Tag später vorliegen und geteilt werden können, können Nutzer*innen positive Schnelltest-Ergebnisse bereits kurz nach dem Test teilen. So werden Kontaktpersonen schneller gewarnt und Infektionsketten schneller unterbrochen.

Ein negatives Testergebnis kann Nutzer*innen, falls gesetzlich festgelegt, außerdem als Nachweis für das Vorliegen eines negativen Schnelltest-Ergebnisses dienen. Die Anerkennung von Test-Nachweisen kann allerdings von Bundesland zu Bundesland variieren. Nutzer*innen sollten sich deshalb über die jeweiligen Kriterien in ihrem Bundesland informieren.

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Wie erhalte ich mein Schnelltest-Ergebnis?

Über den Bereich 'Sie lassen sich testen?' unter Status (vor Version 2.12 'Startseite') in Ihrer Corona-Warn-App (bzw. über 'Test registrieren' in App-Versionen bis 2.5), können Sie einen Test hinzufügen, indem Sie den Schnelltest-QR-Code scannen. Um das Ergebnis möglichst zeitnah in der App zu erhalten, können Sie den Test in der App aktualisieren, bis das Ergebnis vorliegt. Zwar ruft die Corona-Warn-App Testergebnisse auch automatisch im Hintergrund ab, je nach Betriebssystem kann das aber etwas länger dauern.

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Wie lange ist ein Schnelltest gültig?

Ein negatives Schnelltest-Ergebnis ist nach der Übermittlung für 48 Stunden gültig und kann - sofern gesetzlich festgelegt - als Nachweis verwendet werden. Wenn Sie auf dem Hauptbildschirm der App auf Ihr negatives Testergebnis tippen, sehen Sie unter Android einen Zähler, welcher Ihnen zeigt, wie lange Ihr Testergebnis bereits zur Verfügung steht. Unter iOS sehen Sie das Datum und die Uhrzeit zu der das Testergebnis ausgestellt wurde. Nach 48 Stunden wird Ihr Schnelltest-Ergebnis automatisch entfernt. Anschließend können Sie einen weiteren Schnelltest machen und in der App registrieren.

Für positive Schnelltest-Ergebnisse gibt es keine begrenzte Gültigkeit, deshalb wird Ihnen in diesem Fall kein Zähler bzw. der Austellungszeitpunkt angezeigt. Sobald Sie ein positives Testergebnis erhalten, befolgen Sie bitte umgehend die Anweisungen, die Ihnen in der App angezeigt werden. 

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Welche Privilegien leiten sich von einem negativen Schnelltest-Ergebnis ab? Kann ich mein Testergebnis in der App als Nachweis für einen Einlass in Geschäfte oder Besuch von Friseursalons, Freizeitaktivitäten, etc. verwenden?

Ein negatives Testergebnis kann Ihnen, falls gesetzlich festgelegt, als Nachweis für das Vorliegen eines negativen Schnelltest-Ergebnisses dienen. Die Anerkennung von Test-Nachweisen kann allerdings von Bundesland zu Bundesland variieren. Sie sollten sich deshalb über die jeweiligen Kriterien in Ihrem Bundesland informieren.

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Wie handele ich, wenn mein Schnelltest-Ergebnis positiv ist?

In Fall eines positiven Testergebnisses sollten Sie Ihr Testergebnis teilen und umgehend einen PCR-Test machen, um das Ergebnis zu bestätigen oder zu widerlegen. Bei einem positiven PCR-Test sollten Sie das Testergebnis erneut teilen, um Kontakte zu warnen, die Sie möglicherweise zwischen den beiden Tests getroffen haben. Voraussetzung dabei ist, dass die Kontaktpersonen ebenfalls die Corona-Warn-App nutzen und die Risikoberechnung ein hohes Risiko bestimmt, basierend auf Dauer und Abstand des Kontakts. Sollte der PCR-Test negativ sein, haben Sie nicht die Möglichkeit, Ihren positiven Schnelltest und die Warnung zurückzuziehen.

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Wenn ich eine hohe Risikobegegnung in der App angezeigt bekomme, d. h. eine rote Karte/Kachel, sollte ich dann einen Schnelltest oder PCR-Test machen?

Wenn die Corona-Warn-App Ihnen eine Begegnung mit erhöhtem Risiko (rote Kachel) anzeigt, sollten Sie einen PCR-Test machen und sich in Quarantäne begeben.

Bitte konsultieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin für die weiteren Schritte.

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Werden Schnelltest und PCR-Test in der App unterschiedlich behandelt?

Der Schnelltest wird von der Corona-Warn-App gleichberechtigt zum PCR-Test behandelt. Wenn Sie sich bei einem Partner der Corona-Warn-App testen lassen, erhalten Sie Ihr Testergebnis per Schnelltest-QR-Code, den sie mit der Corona-Warn-App scannen können. Ein negatives Testergebnis wird dann für 48 Stunden in der Corona-Warn-App angezeigt.

Im Falle eines positiven Testergebnisses, können Sie Ihre Mitmenschen innerhalb kürzester Zeit warnen, indem Sie Ihr Ergebnis – wie bei einem PCR-Test auch – teilen und so auf den Server der Corona-Warn-App hochladen. Das positive Testergebnis wird Ihnen so lange in der App angezeigt, bis Sie es teilen. Wenn Sie zuvor über die Event-Registrierung bei einem Event oder an einem Ort eingecheckt waren, können Sie das positive Testergebnis gemeinsam mit Ihrem Check-in teilen.

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Werden Warnung aufgrund eines Schnelltests oder PCR-Tests unterschieden?

Kontaktpersonen erhalten in ihrer Corona-Warn-App eine Warnung über eine Begegnung an einem Tag mit niedrigem (grüne Kachel) oder erhöhtem Risiko (rote Kachel). Ob die Warnung aufgrund eines Schnelltests oder aufgrund eines PCR-Tests erfolgte, ist in der App nicht ersichtlich.

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EFGS Anbindung? Werden positive Ergebnisse auch in anderen Ländern geteilt?

Die Warnungen, die auf einem Schnelltest-Ergebnis basieren, werden nicht über den EFGS (European Federation Gateway Service) mit anderen EU-Ländern geteilt, auch nicht mit der Schweiz, da die Nutzungsbedingungen des EFGS nicht vorsehen, dass Schnelltest-Warnungen geteilt werden.

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Was ist der Unterschied zwischen PCR-Tests, Antigen-Schnelltests und Selbsttests?

PCR-Tests sind der 'Goldstandard' unter den Corona-Tests. Die Probenentnahme erfolgt durch medizinisches Personal – die Auswertung durch Labore.

Antigen-Schnelltests: Haben ihren Namen, weil das Ergebnis schnell vorliegt. Sie können nur von geschultem Personal durchgeführt werden. Dafür wird ähnlich wie beim PCR-Test ein Nasen- oder Rachenabstrich gemacht. Die Auswertung erfolgt im Gegensatz zu den PCR-Test aber direkt vor Ort. Seit dem 8. März 2021 hat jeder Anspruch auf mindestens einen Schnelltest pro Woche.

Selbsttests: Haben ihren Namen, weil jeder diese Tests selber machen kann, zum Beispiel zu Hause. Die Selbsttests sind zur Anwendung durch Privatpersonen bestimmt. Dafür muss die Probenentnahme und -auswertung entsprechend einfach sein. Der Test kann zum Beispiel mit einem Nasenabstrich oder mit Speichel erfolgen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte überprüft zusammen mit dem Paul-Ehrlich-Institut Qualität und Aussagekraft der Tests.

Schnell- und Selbsttests haben gegenüber den PCR-Tests eine höhere Fehlerrate. Daher sollte nach jedem positiven Schnell- und Selbsttest immer ein PCR-Test zur Bestätigung gemacht werden.

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Kann ich mein positives Schnelltest-Ergebnis über die TAN-Hotline teilen?

Es ist nicht möglich, ein positives Schnelltest-Ergebnis über die TAN-Hotline zu teilen. Nur Schnelltest-Ergebnisse, die über die App mitgeteilt werden, wurden nach dem Vier-Augen-Prinzip und von geschultem Personal durchgeführt, und können daher geteilt werden.

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Kann ich mehrere Schnelltests speichern/verwalten?

Nein, es kann immer nur ein Schnelltest in der App registriert werden. Ein negativer Schnelltest wird für 48 Stunden in der App angezeigt. Nach Ablauf dieser Zeit können Sie einen neuen Test registrieren. Sie haben auch die Möglichkeit, den negativen Schnelltest und das Ergebnis zu entfernen, um anschließend einen neuen Schnelltest zu registrieren. Positive Schnelltests werden nicht mehr in der App angezeigt, sobald sie geteilt wurden.

PCR-Tests werden unabhängig von den Schnelltests behandelt. Das heißt, Sie können jeweils einen PCR-Test und einen Schnelltest zur gleichen Zeit in der App registriert haben.

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Gelten für die Schnelltests andere Parameter für die Risikoberechnung als für einen PCR-Test?

Nein. Sowohl für Schnelltests, als auch für PCR-Tests gelten die gleichen Kriterien zur Risikoberechnung wie bisher. Falls Sie eine Risikowarnung erhalten, werden Sie in der App nicht sehen, ob diese durch das Teilen eines Schnelltest- oder eines PCR-Testergebnisses entstand. Die genauen Parameter zur Berechnung finden Sie im FAQ-Artikel Wie erfolgt die Berechnung des Risikos mit der App (Version >=1.9).

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Wozu dient ein Schnelltest-Profil?

Sie können ein Schnelltest-Profil mit Ihren persönlichen Daten in Form eines QR-Codes anlegen. An Teststellen teilnehmender Partner, an denen Sie keinen Termin vorab vereinbaren müssen und die kein eigenes Terminbuchungssystem haben, wird dann lediglich der QR-Code in der App gescannt und es ist keine weitere Registrierung mehr erforderlich. So kann die Registrierung vor Ort beschleunigt werden. Die Mitarbeiter*innen an den Teststellen benötigen Ihre persönlichen Daten, um sie im Falle eines positiven Testergebnisses an das Gesundheitsamt weiterzuleiten. Aus diesem Grund ist vor Ort immer auch ein Abgleich mit dem Personalausweis nötig. Einmal angelegt, bleibt das Profil bestehen und kann bei jedem Test wieder vorgezeigt werden.

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Wie kann ich ein Schnelltest-Profil anlegen, bearbeiten und entfernen?

  • Schnelltest-Profil anlegen: Um ein Schnelltest-Profil anzulegen, können Sie unter Status (vor Version 2.12 'Startseite') in Ihrer CWA auf 'Sie lassen sich testen?' tippen (bzw. auf 'Test registrieren' in App-Versionen bis 2.5 tippen). Dort finden Sie den Bereich „Schnelltest-Profil anlegen“, wo Sie Ihre persönlichen Daten, wie Name, Adresse und Telefonnummer, eintragen können. Wenn alles eingetragen ist, können Sie die Daten speichern. Die Corona-Warn-App erstellt daraufhin einen QR-Code aus den Daten, den Sie an den Teststellen vorzeigen können.
  • Schnelltest-Profil entfernen (iOS): Sie können ein Schnelltest-Profil wieder entfernen, indem Sie im Schnelltest-Bereich der Corona-Warn-App auf Ihr Schnelltest-Profil gehen und dort 'Schnelltest-Profil entfernen' auswählen.
  • Schnelltest-Profil entfernen (Android): Sie können ein Schnelltest-Profil wieder entfernen, indem Sie im Schnelltest-Bereich der Corona-Warn-App auf Ihr Schnelltest-Profil gehen und dort im 3-Punkte-Menü 'Entfernen' auswählen.
  • Schnelltest-Profil bearbeiten: Beabsichtigen Sie ein Schnelltest-Profil in App-Versionen bis 2.5 zu bearbeiten, können Sie das Profil zunächst entfernen und danach ein neues Profil anlegen. Ab Version 2.6 der App kann ein Schnelltest-Profil direkt bearbeitet werden, daher ist es nicht notwendig, das Profil erst zu entfernen.

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Event Check-in

Fragen und Antworten zur Event-Registrierung

Fragen und Antworten zur Funktionsweise, Missbrauch und Privatsphäre:

Fragen und Antworten zum Event-QR-Code:

Fragen und Antworten zur Mitnutzung der luca-QR-Codes:

Fragen und Antworten zur Warnung:

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Wie funktioniert die Event-Registrierung in der Corona-Warn-App?

Die Corona-Warn-App (CWA) kann über die Bluetooth-Low-Energy-Technologie (BLE) ein Infektionsrisiko ermitteln, wenn Personen für die Dauer von mindestens 10 Minuten einen Kontakt im Abstand von bis zu ca. 1,5 Meter hatten. Nach heutigem Wissensstand breiten sich Aerosole (SARS-CoV-2 Übertragung durch Aerosole) jedoch in schlecht gelüfteten Innenräumen weit über diese Distanz hinaus aus. Daher ist das Infektionsrisiko in diesen Fällen nicht auf einen Abstand von 1,5 Metern begrenzt. Das Risiko, sich in Innenräumen anzustecken, ist um ein Vielfaches höher als in Außenbereichen.

Um auch solche Konstellationen in Innenräumen erkennen zu können, wurde die CWA um die Event-Registrierung erweitert. Damit warnt die App auch Personen, die sich zur gleichen Zeit in einem Raum mit einer SARS-CoV-2-infizierten Person aufgehalten haben. Personen registrieren sich mittels der CWA - ohne Angabe persönlicher Daten - zu einem Event oder einem Ort. Meldet sich ein Teilnehmer des Events oder Besucher des Ortes später als positiv getestet über die CWA, können alle anderen Personen pseudonym gewarnt werden, die zur gleichen Zeit am gleichen Event teilgenommen haben oder den gleichen Ort besucht haben.

Zum Inhaltsverzeichnis der Event-Registrierung

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Wie ist die Event-Registrierung technisch umgesetzt?

Die neue Funktion der Event-Registrierung in der Corona-Warn-App (CWA) zielt darauf ab, Personen über eine potenzielle SARS-CoV-2-Exposition zu benachrichtigen, wenn sie sich zu einem ähnlichen Zeitpunkt wie eine positiv getestete Person am selben Ort aufgehalten haben. Es geht hierbei um das 'Potenzial der Luftübertragung' (Aerosole) in Räumen mit schlechter Belüftung, obwohl ein physischer Abstand eingehalten wurde. Diese Funktion ergänzt somit das BLE-basierte 'proximity tracing' durch das Exposure Notification Framework.

Die CWA ist eine vollautomatische dezentrale Lösung, die unabhängig von den lokalen Gesundheitsbehörden und der Zusammenarbeit des Gastgebers eines Veranstaltungsortes funktioniert. Die Event-Registrierung integriert sich nahtlos in die bestehenden Verifizierungsprozesse der CWA, um Nutzerinnen und Nutzer zu warnen. Die Lösung priorisiert die Geschwindigkeit der Warnungen gegenüber deren Genauigkeit. Ein höheres Maß an Genauigkeit würde eine manuelle Bewertung durch lokale Gesundheitsbehörden und entsprechende Ressourcen erfordern. Das ist aber nicht das Ziel des dezentralen Ansatzes der CWA. Die Lösung schützt explizit die Privatsphäre von Veranstaltungsorten und deren Besucherinnen und Besuchern: Details zu einem Veranstaltungsort wie Beschreibung oder Adresse teilt die App nicht mit der CWA-Infrastruktur.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Die vorgeschlagene Lösung ermöglicht es einer Gastgeberin, einem Gastgeber, einen Veranstaltungsort über die CWA zu erstellen. Alle notwendigen Daten über den Veranstaltungsort sind in einem (Event-)QR-Code eingebettet, der entweder auf einem mobilen Gerät präsentiert oder aber auch ausgedruckt werden kann, beispielsweise am Eingang des Veranstaltungsortes. Veranstaltungsteilnehmende können am Veranstaltungsort einchecken, indem sie den QR-Code scannen. Check-ins werden lokal auf dem mobilen Gerät gespeichert und nach zwei Wochen automatisch gelöscht.

Wenn Teilnehmende positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, können sie ihre Check-ins zusammen mit den Diagnoseschlüsseln auf den CWA-Server hochladen. Der CWA-Server veröffentlicht die entsprechenden Check-ins auf dem Content Delivery Network (CDN) als Warnungen. Smartphones der Besucherinnen und Besucher laden diese Warnungen regelmäßig herunter und stimmen sie mit den bereits vorhandenen lokalen Check-ins auf dem mobilen Gerät ab. Wenn eine Übereinstimmung vorliegt und sich die Zeit, die eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer an einem Veranstaltungsort verbracht hat, mit einer Warnung für eine ausreichend lange Zeit überschneidet, erhält die Teilnehmerin oder der Teilnehmer eine Warnung in der CWA - ähnlich wie Warnungen für BLE-basierte Risikopositionen ausgegeben werden.

Weitere Informationen, wie die Check-in-Funktion technisch umgesetzt wird, finden sich hier: https://github.com/corona-warn-app/cwa-documentation/blob/master/event_registration.md.

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Zum Inhaltsverzeichnis der Event-Registrierung

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Für welche Orte und Events eignet sich die Eventregistrierung?

Zweck der Eventregistrierung ist es, Risikokontakte zu ermitteln, die bislang mit der Bluetooth-Low-Energy Technologie (BLE) nicht erfasst werden. Der Einsatzbereich ist daher vor allem auf die Anwendung in Innenräumen ausgerichtet, in denen es aufgrund der Verteilung der Aerosole im Raum auch über die sonst übliche Kontaktgrenze von 1,5 Metern hinaus, zu einem erhöhten Infektionsrisiko kommt. Dabei sollte idealerweise für jeden Raum, in dem sich Besucher aufhalten, ein eigener Event-QR-Code erstellt werden. Jede Besucherin und jeder Besucher scannt dann den QR-Code für die Räume, in denen sie/er sich aufgehalten hat. So kann sichergestellt werden, dass nur die Personen gewarnt werden, die auch tatsächlich einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt waren.

Der QR-Code für eine Veranstaltung ist gebunden an den Veranstaltungsort. Der QR-Code sollte nur Besuchern der Veranstaltung zugänglich sein und daher keinesfalls über digitale Medien verteilt werden.

Bei Veranstaltungen im Freien begrenzt sich das Infektionsrisiko in aller Regel auf den Abstand von 1,5 Metern, der bereits mit der BLE-Technologie – also der üblichen Nutzung der CWA - erkannt werden kann. Grundsätzlich kann die Event-Registrierung zwar auch hier verwendet werden,. für Veranstaltungen auf weiträumigen Gebieten im Außenbereich, wie beispielsweise Zoos, eignet sie sich jedoch nicht.

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Wie verhindere ich Missbrauch als Organisator eines Events?

Eine weit verbreitete Form des Missbrauchs der Event-Registrierung kann betrieben werden, wenn sich Personen zu einem Event oder einem Ort einchecken, obwohl sie dort gar nicht anwesend waren. Diese Personen würden dann per CWA gewarnt werden, wenn eine Person, die sich ordnungsgemäß vor Ort im Event eingecheckt hat, später positiv auf SARS-CoV-2 getestet würde und per App ihr positives Ergebnis teilt. Kurz gesagt: Es erhalten Personen eine Warnung, obwohl es kein erhöhtes Risiko für sie gibt, weil sie überhaupt nicht vor Ort waren. Daher sollten Sie einige Regeln bei der Verteilung Ihrer eigenen Event-QR-Codes beachten:

  • Teilen Sie den QR-Code nur mit Ihren Besuchern
  • Teilen Sie den QR-Code nicht über soziale Medien oder Webseiten
  • Wenn Sie den QR-Code ausdrucken und aufhängen, dann möglichst in einem Bereich, der nur für Ihre Besucher zugänglich ist
  • Erneuern Sie den QR-Code regelmäßig, idealerweise einmal täglich (In der CWA kann ein QR-Code hierzu einfach übernommen werden)
  • Geben Sie beim Anlegen des QR-Codes einen aussagekräftigen Titel und genauen Ort an. Nur so können Ihre Besucher sicherstellen, dass sie zu der korrekten Veranstaltung einchecken
  • Stellen Sie regelmäßig sicher, dass der QR-Code gut lesbar ist und nicht verdeckt wird (z. B. durch Überkleben oder Übermalen)

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Wie verhindere ich falsche Warnungen als Teilnehmer eines Events?

  • Checken Sie nur zu Veranstaltungen oder Orten ein, die Sie auch tatsächlich besuchen. Scannen Sie keine Event-QR-Codes, die über digitale Medien oder Webseiten verteilt werden
  • Überprüfen Sie beim Check-in, ob Titel und Ort der Veranstaltung (wird nach dem Scannen in der App angezeigt) mit der besuchten Veranstaltung übereinstimmen
  • Je genauer Sie die Zeitangabe für Ihre Teilnahme angeben, umso präziser können Sie gewarnt werden oder andere Teilnehmer warnen
  • Geben Sie bereits beim Check-in möglichst genau an, wann Sie automatisch ausgecheckt werden wollen. Falls sich Ihr Aufenthalt verkürzt oder verlängert, können Sie die Zeit auch nach dem bereits erfolgten automatischen Check-out manuell korrigieren
  • Teilen Sie keine fotografierten Event-QR-Codes über soziale Medien oder anderweitige Kanäle

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Muss ich befürchten, dass durch das Nutzen der Event-Registrierung meine Aufenthaltsorte oder personenbezogenen Daten bekannt werden?

Nein, denn die wesentlichen Merkmale der CWA - Dezentralität und Pseudonymität – bleiben mit der Event-Registrierung gewahrt. Es werden keine persönlichen Kontaktdaten registriert oder Ortsdaten übermittelt. Die Daten werden dezentral und pseudonym auf den Smartphones verarbeitet.

Der Event-QR-Code beschreibt ein Event mit Attributen, eine detaillierte Adresse ist nicht erforderlich. Der QR-Code ist zudem eine Zufalls-ID, die in der CWA nicht weiterverarbeitet wird.

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Fragen und Antworten zum Event-QR-Code:

Wer generiert den Event-QR-Code?

Die Betreiberin/der Betreiber eines Ortes bzw. eines Events generiert den QR-Code.

Kann der QR-Code auch für z. B. die – sollte das rechtlich möglich sein – private Geburtstagsfeier eingerichtet und genutzt werden?

Selbstverständlich, das ist möglich.

Wo kann der Event-QR-Code generiert werden?

Der QR-Code kann direkt in der App oder hier auf der Webseite generiert werden. Ein entsprechend generierter QR-Code kann dann als PDF ausgedruckt werden oder direkt aus der App abgescannt werden.

Kann man mit der CWA einchecken, indem man Event-QR-Codes anderer Apps scannt?

Ja, Sie können die Event-QR-Codes der luca-App mit der Corona-Warn-App scannen. Es ist derzeit nicht möglich die Event-QR-Codes von anderen Kontaktverfolgungs-Apps zu scannen. Genauere Informationen dazu im Abschnitt zur Mitnutzung der luca-QR-Codes

Kann man mit anderen Kontaktverfolgungs-Apps einchecken, indem man die Event-QR-Codes der CWA scannt?

Nein, die Event-QR-Codes der Corona-Warn-App können nicht von anderen Apps zum Einchecken gescannt werden.

Ist es möglich, auch ohne Smartphone einen Check-in durchzuführen (Dongle o. ä.)?

Nein, das ist nicht möglich.

Womit sollte ich den Event-QR-Code scannen?

Benutzen Sie ausschließlich die CWA zum Einscannen der QR-Codes: Ein QR-Code kann zwar grundsätzlich sowohl mit der nativen Kamera-App als auch mit der CWA gescannt werden. Um einem Missbrauch vorzubeugen, empfehlen wir aber die Verwendung der CWA zum Scannen der QR-Codes. Nur die CWA kann sicherstellen, dass legitime QR-Codes verarbeitet werden.

Was passiert, wenn ich einen Event-QR-Code scanne, die CWA aber nicht installiert habe?

iOS-Nutzer*innen werden in den App Store geleitet, wo sie die App herunterladen können. Android-Nutzer*innen werden auf eine Website geleitet, von der sie in den Google Play Store gelangen, um die App herunterzuladen.

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Fragen und Antworten zur Warnung:

Wie ist der Ablauf bei einem positiven Befund?
Bekommen alle, die den gleichen Event-QR-Code gescannt haben, eine Warnung?
Was genau muss passieren, damit Nutzer, die an einem bestimmten Ort eingecheckt waren, durch die neue Funktion eine Warnung der App bekommen?

Der Ablauf basiert auf dem bestehenden Warn-Prozess der CWA: falls eine Teilnehmerin/ein Teilnehmer eines Events oder eine Besucherin/ein Besucher eines Ortes positiv getestet ist, sollte sie/er dieses Ergebnis über die CWA teilen. Dann erhalten alle anderen, die sich dort zu dem Zeitpunkt eingecheckt haben, unverzüglich eine Warnung, ohne dass die Gesundheitsämter belastet werden müssen. Die kann, je nach epidemiologischer Situation, in zwei Versionen ausfallen: 'geringes Risiko' (grüne Kachel) oder eben 'hohes Risiko' (rote Kachel).

Wie wird das Risiko ermittelt?
Wann erhalte ich eine Warnung über ein geringes Risiko (grüne Kachel), wann über ein hohes (rote Kachel)?

Die Berechnung des Risikos hängt davon ab, ob und wie lange sich der Aufenthalt eines Nutzers oder einer Nutzerin mit einer später positiv auf COVID-19 getesteten Person überschneidet. Überschneidet sich der Aufenthalt um weniger als 10 Minuten, erhalten Nutzer*innen eine Warnung über eine Begegnung mit geringem Risiko (grüne Kachel). Hat sich der Aufenthalt mit der später positiv auf COVID-19 getesteten Person um 10 Minuten oder länger überschnitten, erhalten Nutzer*innen eine Warnung über eine Begegnung mit erhöhtem Risiko (rote Kachel).

Kann der Nutzer erkennen worauf die Warnung basiert, d. h. wegen welchem gescannten Event-QR-Code die Warnung erfolgt?

Ja, dies wird im Kontakttagebuch angezeigt. So kann bspw. auch abgeschätzt werden, ob Familienangehörige wie Kinder betroffen sind, die ebenfalls anwesend waren, aber die App nicht nutzen.

Können diese Informationen freiwillig dem Gesundheitsamt mitgeteilt werden? Wenn ja, welche Informationen fließen?

Nach einer roten Kachel-Warnung (hohes Risiko) sollte ich mich in Quarantäne begeben und umgehend einen PCR-Test machen lassen. Ist dieser positiv, muss vom Arzt/Testzentrum ohnehin eine Meldung ans Gesundheitsamt gehen. Es wird empfohlen das positive Testergebnis via der CWA zu teilen. Darüber hinaus können die Informationen über die bereits existierende Export-Funktion des Kontakttagebuchs manuell mit dem Gesundheitsamt geteilt werden.

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Die wichtigsten Fragen zur Mitnutzung der luca-QR-Codes

1. Wie funktioniert die Zusammenarbeit von der Corona-Warn-App und luca?

Die Corona-Warn-App kann ab sofort QR-Codes, die für die Eventregistrierung mit der luca-App erstellt wurden, scannen und einen eigenen Check-in-Prozess durchführen. Luca kann die QR-Codes der Corona-Warn-App nicht einlesen.

2. Müssen Nutzende der Apps Einstellungen auf ihren Smartphones verändern?

Nein. Die nun geschaffene Mitnutzung der luca-QR-Codes durch die Corona-Warn-App, die für Eventregistrierungen und Check-ins eingesetzt werden kann, bringt keine weiteren Änderungen für die Nutzenden mit sich.

CWA-Nutzende können weiterhin ohne Eingabe von Kontaktdaten am CWA-System teilnehmen, während die Kontaktdaten von luca-Nutzenden wie gewohnt im Fall einer Kontaktnachverfolgung ausschließlich vom zuständigen Gesundheitsamt entschlüsselt werden können.

3. Was passiert beim Scan der QR-Codes durch die Corona-Warn-App?

Die von der luca-App generierten QR-Codes für den Check-in-Prozess können sowohl von der Corona-Warn-App (CWA) als auch von luca eingelesen werden.

Scannen Nutzende der Corona-Warn-App den QR-Code, werden sie automatisch in den Check-in-Bereich der CWA geführt. Weitere Informationen zu dem Prozess finden Sie hier: Warum die Corona-Warn-App gerade jetzt wichtig ist (Blog)

4. Wie unterscheiden sich die Corona-Warn-App und luca-App beim Check-in/der Eventregistrierung noch?

Mit Hilfe der Corona-Warn-App können Nutzende sich z. B. bei einer Veranstaltung einchecken. Werden sie später positiv auf SARS-CoV-2 getestet, können sie mit Hilfe der Corona-Warn-App andere Teilnehmende der gleichen Veranstaltung unverzüglich warnen. Dabei ist es egal, ob der QR-Code ursprünglich von der Corona-Warn-App oder der luca-App erzeugt wurde.

5. Kann ich die Stellvertreter-Funktion nutzen, egal welchen QR-Code ich eingescannt habe?

Veranstalter:innen können unabhängig davon, welchen QR-Code sie mit der CWA eingescannt haben, die sogenannte Stellvertreter-Warnung verwenden. Weitere Informationen zur Stellvertreter-Warnung finden Sie unter den folgenden Links:

6. Kann die Corona-Warn-App die QR-Codes von luca lesen und verarbeiten?

Ja. Die Corona-Warn-App kann QR-Codes, die für die Eventregistrierung mit der luca-App ausgestellt wurden, scannen und einen eigenen Check-in-Prozess der CWA durchführen.

7. Kann auch luca die QR-Codes der Corona-Warn-App lesen und verarbeiten?

Nein, das ist nicht möglich. Das luca-System übermittelt den Gesundheitsämtern im Rahmen einer Kontaktnachverfolgung die hierzu benötigten Kontaktdaten von Besuchenden der betreffenden Veranstaltung oder des Betriebs, die Gesundheitsamt-konform sein müssen. Bei der CWA ist eine Übermittlung von Kontaktdaten aber nicht vorgesehen. Für diesen Vorgang sind also QR-Codes nötig, die sich von denen der CWA unterscheiden.

8. Können Nutzende der luca-App gewarnt werden, wenn CWA-Nutzende positiv getestet wurden?

Nein, nicht automatisch. Selbst wenn Nutzende der beiden Apps den gleichen QR-Code scannen, fließen keine Daten von einem System in das andere. Erst wenn das zuständige Gesundheitsamt beispielsweise von einem Testlabor von der Infektion erfährt, kann es die betroffenen luca-Nutzenden persönlich über den möglichen Risikokontakt informieren. Aber: Das Prinzip der CWA basiert darauf, dass Nutzende via „roter Kachel“ (erhöhtes Risiko) im Falle einer Risikobegegnung pseudonym gewarnt werden. Hierbei ist keine Interaktion mit einem Gesundheitsamt nötig.

9. Warum wurde die Mitnutzung umgesetzt?

Um den Prozess der Eventregistrierung (Check-in) zu vereinfachen, kann die Corona-Warn-App QR-Codes, die luca ausgestellt hat, 'mitnutzen'. Das heißt: Die Corona-Warn-App kann den QR-Code, den luca ausgestellt hat, lesen und verarbeiten.

10. Warum kommt die Mitnutzung der luca-QR-Codes jetzt?

Angesichts steigender Inzidenzen und mit Blick auf die nächsten Wochen und Monate, in denen sich das Leben vermehrt in Innenräumen abspielt, ist es wichtig, den Check-in-Prozess zu vereinfachen, zu beschleunigen und mit einem QR-Code zu versehen, der von beiden Apps eingelesen werden kann.

Der Prozess der Integration hat einige Zeit in Anspruch genommen, um den hohen Datenschutzansprüchen der CWA gerecht zu werden.

11. Können alle QR-Codes zum Check-in sofort von der Corona-Warn-App und der luca-App gelesen werden?

Die ab dem 25 Mai 2021 erzeugten luca-QR-Codes können sowohl von der Corona-Warn-App als auch von luca-App gelesen (eingescannt) und für den Check-in-Prozess verarbeitet werden – sofern die Betreibenden dem nicht explizit widersprochen haben. Im Fall eines inkompatiblen luca-QR-Codes kann man sich an den Veranstalter wenden, der gegebenenfalls einen neuen kompatiblen luca-QR-Code ausstellt. Die Unterstützung privater QR-Codes ist weiterhin nicht möglich.

12. Sind die Daten der Nutzenden der Corona-Warn-App weiterhin sicher?

Ja. Die Mitnutzung bezieht sich nur auf die QR-Codes, die für Eventregistrierung und Check-in genutzt werden. Corona-Warn-App und luca-App sind weiterhin unterschiedliche Angebote mit unterschiedlichen Zielsetzungen. Für die CWA gilt nach wie vor, dass sie keine persönlichen Daten erfasst.

Die Mitnutzung der QR-Codes wurde sorgfältig vorbereitet. Alle sicherheitsrelevanten Aspekte wurden in enger Zusammenarbeit sowohl mit dem BfDI als auch mit dem BSI ausgearbeitet und geprüft.

Zudem arbeitet die Corona-Warn-App weiterhin sehr datensparsam.

13. Welche Daten werden von der CWA an luca übertragen?

Es werden keine Daten von der Corona-Warn-App an die luca-App übertragen.

14. Braucht man nur noch eine App für die Eventregistrierung?

Die Corona-Warn-App und luca basieren auf unterschiedlichen Ansätzen und verfolgen unterschiedliche Ziele.

Die Corona-Warn-App ermöglicht eine schnelle Warnung von Personen nach dem Peer-to-Peer-Prinzip. Diese Warnung erfolgt pseudonym über die Corona-Warn-App selbst.

Die luca-App hingegen dient hauptsächlich der digitalen Erfassung von Kontaktdaten der Teilnehmenden einer Veranstaltung. Im Infektionsfall übergibt die positiv auf SARS-CoV-2 getestete Person ihre Kontaktdaten an das zuständige Gesundheitsamt. Dieses kontaktiert dann alle Personen, die denselben QR-Code gescannt haben.

In den jeweiligen Länderverordnungen zum Infektionsschutz ist festgeschrieben, ob und wie eine Kontaktnachverfolgung bei Veranstaltungen stattfinden muss.

15. Müssen Nutzende beide Apps installieren, damit es funktioniert?

Nein, um mit der Corona-Warn-App QR-Codes der luca-App zu scannen, muss die luca-App nicht installiert sein.

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Häufige Probleme

[Apple/iOS]: Warum sehe ich einen Bildschirm der mir sagt, dass ich mein Betriebssystem aktualisieren muss?

Dieser Bildschirm wird auf iPhones mit einer iOS-Version zwischen iOS 13.5 und (einschließlich) iOS 13.6.1 angezeigt. Auf diesen iOS-Versionen ist die benötigte Version 2 des Exposure Notification Frameworks nicht verfügbar. Deshalb muss erst auf iOS 13.7 oder neuer aktualisiert werden, um die Corona-Warn-App weiterhin verwenden zu können. Weitere Informationen finden Sie in diesem FAQ Eintrag.

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Warum wird der QR-Code von der CWA nicht gescannt? Warum reagiert der QR-Code-Scanner nicht?

Auf einigen Geräten erkennt die Kamera den QR-Code nicht sofort und es passiert zunächst gar nichts, d. h. es wird weder der QR-Code eingelesen, noch eine Fehlermeldung angezeigt. Dieses Verhalten betrifft vorrangig einige Android-Geräte, kann jedoch auch auf iOS-Geräten auftreten.

Folgende Tipps helfen oft dabei, den QR-Code zu scannen:

  • Auf dem QR-Code erkennen Sie 3 größere Quadrate in der Ecke: Diese müssen vollständig von der Kamera erfasst werden.
  • Halten Sie die Kamera etwas weiter vom QR-Code weg, bis er in etwa die Größe einer Briefmarke hat.
  • Sorgen Sie für ausreichende Kontraste und Lichtverhältnisse.
  • Drehen Sie den QR-Code um 90 Grad und versuchen Sie es erneut.

Alternativ können Sie auch folgendes versuchen: Erstellen Sie ein Foto oder einen Screenshot von Ihrem QR-Code und importieren Sie diese Datei, in dem Sie im QR-Code-Scanner „Datei öffnen“ wählen.

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[Google/Android]: Firewall/Router Konfiguration: URSACHE: 4000, error during web request, HTTP status 901

Einige Firewalleinstellungen verhindern möglicherweise den Zugriff der CWA auf das Corona-Warn-App-Backend. Das kann in einigen Fällen zu einer Fehlermeldung führen, unter anderem 'URSACHE: 4000, error during web request, HTTP status 901'. Sollten Sie eine Firewall benutzen (Router oder App), vergewissern Sie sich, dass die folgenden Domains in der Access-Liste für Web- und den DNS-Requests berücksichtigt sind:

  • *.coronawarn.app
  • *.t-online.de

Falls Sie zusätzlich die Nutzung der (optionalen) Datenspende-Funktion erlauben wollen, sollten Sie zusätzlich diese Domains zu Ihrer Access-Liste hinzufügen:

  • befragungen.rki.de
  • www.howsmyssl.com

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[Google/Android]: Batterieoptimierung wird nicht automatisch abgeschaltet nachdem die priorisierte Hintergrundaktivität aktiviert wurde

Wenn Sie die priorisierte Hintergrundaktivität auf einigen Android-Geräten einschalten, wird die Batterieoptimierung für die Corona-Warn-App auf Betriebssystemebene nicht ausgeschaltet. Dies ist eine bekannte Einschränkung für eine begrenzte Anzahl von Android-Geräten. Um die Batterieoptimierung entsprechend zu deaktivieren, starten Sie Ihr Gerät neu.

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[Apple/iOS]: Leerer Bildschirm auf iOS 13.7/14 / ENA.ExposureNotificationError-Fehler2

Es gibt ein bekanntes Problem unter iOS 13.7 / 14 wo es in seltenen Fällen vorkommen kann dass sich die Begegnungsmitteilungen nach einem Update nicht mehr aktivieren lassen. Das Resultat ist ein schwarzer oder weißer Bildschirm in den iOS Einstellungen.

Es gibt auch seltene Fälle (typischerweise nach Updates) mit der Meldung 'ENA.ExposureNotificationError-Fehler2'.

Um das Problem zu beheben gehen Sie wie folgt vor:

  1. Öffnen Sie die iOS-Einstellungen
  2. Navigieren Sie zu 'Allgemein' -> 'Zurücksetzen' -> 'Standort und Datenschutz'
  3. Im Anschluss müssen die Berechtigungen in der Corona-Warn-App erneut vergeben werden. Öffnen Sie dazu die Corona-Warn-App und folgen Sie den Anweisungen zur Neuvergabe der Berechtigungen.
  4. Starten Sie Ihr Smartphone neu.

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Ich habe eine Risiko-Begegnung, mir wird aber nach wie vor ein niedriges Risiko angezeigt

Alle aktiven Corona-Warn-Apps laden regelmäßig die veröffentlichten Positivkennungen vom Corona-Warn-App-Server herunter und übergeben sie gesammelt über eine Schnittstelle an das Betriebssystem. Dort wird geprüft, ob empfangene und aufgezeichnete Zufalls-IDs vorliegen, die zu einer der Positivkennungen passen. Passen sie zusammen, heißt das Folgendes: Ihr Smartphone, das die Zufalls-IDs aufgezeichnet hat, und das Smartphone der Person die anschließend Corona-positiv getestet wurde, sind sich begegnet.

Als Nächstes wird für jede Positivkennung anhand aller dazu passenden Zufalls-IDs geschätzt, wie lange die Begegnungen jenes Tags insgesamt gedauert haben und wie nahe die Smartphones sich dabei im Durchschnitt waren. Die Entfernung wird aus der gemessenen Abschwächung des Bluetooth-Signals errechnet, die in dB (Dezibel) angegeben wird. Jedem dB-Wert lässt sich eine Entfernung im Freiraum (d. h. ohne Hindernisse im Signalweg) zuordnen. Alle Begegnungen zu einer Positivkennung, die insgesamt weniger als 10 Minuten (reduziert auf 5 Minuten am 23 Feb. 2021, siehe Blogartikel) gedauert haben (egal, wie nahe sich die Smartphones dabei gekommen sind) oder bei denen die Smartphones im Durchschnitt mehr als ca. 8 Meter Freiraum (73 dB Dämpfung) voneinander entfernt waren (egal, wie lange sie insgesamt gedauert haben), werden als unbedenklich bewertet.

Die verbleibenden Begegnungen werden in ihrer Gesamtheit unter Berücksichtigung ihres Abstands und ihrer Dauer sowie der vermutlichen Infektiosität der anderen Person(en) bewertet. Nicht immer ergibt diese Bewertung ein erhöhtes Risiko, in diesem Fall werden diese Begegnungen - zusammen mit den oben genannten harmlosen Begegnungen - in der Corona-Warn-App angezeigt aber die Risikobewertung ändert sich nicht.

Weitere Details zur Risiko-Ermittlung mit einer Beispielrechnung finden Sie unter https://github.com/corona-warn-app/cwa-documentation/blob/master/translations/cwa-risk-assessment.de.md.

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[Google/Android]: Beim Einschalten der Risiko-Ermittlung bzw. von Bluetooth bekomme ich Meldungen zur Aktivierung der Standortverwendung. Muss ich das aktivieren?

AKTUELL
Wenn Sie Android 11 und die Corona-Warn-App ab Version 1.5 benutzen, müssen Sie die Standortverwendung nicht mehr aktivieren, um die Corona-Warn-App zu nutzen.


Die Corona-Warn-App fragt Ihren Standort nicht ab und hat auch keine Berechtigung zur Standortabfrage. Die Meldung geht auf eine Besonderheit von Android zurück: Bluetooth-Geräte in Ihrer Nähe können grundsätzlich nur gefunden werden, wenn die Standortverwendung allgemein auf Ihrem Gerät aktiviert ist (siehe COVID-19-Benachrichtigungen auf Ihrem Android-Smartphone aktivieren und COVID-19-Benachrichtigungssystem und Android-Standorteinstellungen in der Android-Hilfe sowie Bluetooth Overview in der Android-Entwicklerdokumentation). Das bedeutet aber nicht, dass Apps, die Bluetooth nutzen, auch automatisch Ihren Standort erfassen.

Da die Corona-Warn-App Geräte in Ihrer Nähe über Bluetooth erkennt, muss die allgemeine Systemeinstellung 'Standort verwenden' als Voraussetzung aktiviert sein. Allerdings wird die App zu keiner Zeit Ihren Standort erfassen oder GPS verwenden. Sie können das gerne selbst folgendermaßen nachprüfen:

  1. Öffnen Sie die Einstellungen Ihres Smartphones (nicht die Einstellungen in der App!).
  2. Wählen Sie 'Sicherheit & Standort' > 'Standort' > 'Berechtigungen auf App-Ebene'.
  3. Sehen Sie sich die Liste der Apps an, die auf Ihren Standort zugreifen können, wenn Sie es zulassen. Sie sehen: Die Corona-Warn-App ist nicht aufgeführt.

An dieser Stelle könnten Sie anderen Apps die Berechtigung für den Standortzugriff erteilen oder entziehen, aber da die Corona-Warn-App diese Berechtigung nicht braucht, ist sie auch nicht aufgeführt.

Hinweis: Wie oben beschrieben: Aktivieren Sie die allgemeine Systemeinstellung 'Standort verwenden' unter 'Einstellungen' > 'Sicherheit & Standort' > 'Standort', da sonst der Austausch der verschlüsselten Zufalls-IDs zur Risiko-Ermittlung nicht funktioniert.

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Beim Einscannen des PCR-Test-QR-Codes erhalte ich einen Fehler. Was kann ich tun?

Dieses Problem kann drei verschiedene Ursachen haben:

Der QR-Code wurde bereits einmal zur Registrierung benutzt

Jeder PCR-Test-QR-Code den sie erhalten, kann nur einmal in der App eingegeben werden. Falls Sie die Corona-Warn-App auf mehreren Geräten verwenden, können Sie den QR-Code nur in einem der Geräte registrieren.

Haben Sie den QR-Code bereits eingegeben, dann aber wieder aus der App gelöscht, kann dieser ebenfalls nicht noch einmal verwendet werden.

Der erhaltene QR-Code ist für eine andere App oder einen anderen Service bestimmt

PCR-Test QR-Codes für die Corona-Warn-App befinden sich auf einem dem standardisierten Informationsblatt des Formulars 10C. Sie können die QR-Code-Information, welche Sie erhalten haben, mit der unteren Hälfte dieses Musterexemplars vergleichen. Falls Sie nicht das abgebildete Informationsblatt erhalten haben, ist Ihr QR-Code wahrscheinlich inkompatibel zur App. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall den Arzt oder das Testzentrum bei welchem Sie den Test gemacht haben und fragen Sie dort nach, wo Ihr QR-Code eingelöst werden kann.

Der erhaltene QR-Code wurde falsch generiert

In Einzelfällen kann es vorkommen, dass der Fehler schon bei der ersten Registrierung auftritt. Dies kann daran liegen, dass der PCR-Test-QR-Code vom Testzentrum in einem falschen Format generiert wurde. Wir prüfen gerade, wie die App verbessert werden kann, um im falschen Format generierte QR-Codes zu erkennen und diese trotzdem zu akzeptieren. Weitere Details zu den Fehlern finden Sie auf GitHub.

Wenn Sie sich sicher sind, dass der QR-Code noch nicht eingelöst wurde, Sie das korrekte Informationsblatt erhalten haben und trotzdem Fehlermeldungen bei der Eingabe erhalten, können Sie dies auch per Mail an melden. Bitte schicken Sie einen Scan des Informationsblatts inklusive des QR-Codes mit und geben Sie die Kontaktdaten des Arztes oder Testzentrums an, bei dem Sie das Blatt erhalten haben. Alle nicht-notwendigen persönlichen Daten sollten geschwärzt werden. Wir werden dann versuchen, Fehler in der Generierung der QR-Codes zusammen mit den beteiligten Parteien zu beheben.

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Ich habe einen PCR-Test-QR-Code eingescannt, aber das Testergebnis konnte über Tage nicht abgerufen werden.

Siehe auch Was kann ich tun, wenn ich mein Testergebnis oder Testzertifikat nicht erhalten habe?

Die komplette Bearbeitungsdauer eines PCR-Tests (von der Entnahme der Probe bei Ihrem Arzt oder Testzentrum bis zur Benachrichtigung in der App) kann bis zu 48 Stunden betragen. Sofern Sie nach einem Corona-Test Ihren PCR-Test-QR-Code in die App eingescannt haben und spätestens 3 Tage nach Ihrem Test kein Testergebnis über die App mitgeteilt wurde, könnte es sein, dass

  • das entsprechende Labor noch nicht vollständig mit dem Backend der Corona-Warn-App zusammenarbeitet.
  • die Übermittlungsfreigabe des Testergebnisses an die Corona-Warn-App über das entsprechende Feld im Laborauftragsformular 10C/OEDG zum Testen nicht erteilt wurde.

Erkundigen Sie sich daher bitte, ob das Labor, mit dem der Arzt oder das Testcenter zusammenarbeiten, an die Corona-Warn-App angebunden ist und das Feld zur Übermittlungsfreigabe auf dem Formular angekreuzt ist. Nur dann ist sichergestellt, dass das genutzte Verfahren mit der Corona-Warn-App funktioniert.

Derzeit sind 90% der vorhandenen Testkapazitäten in Deutschland durch den kompletten digitalen Prozess abgedeckt. Wir arbeiten mit den Laboren weiter daran, die Lücken zu schließen und alle Labore für den Prozess anzubinden und aufzurüsten. Deshalb kann es vorkommen, dass ein Labor zwar die Beauftragung für den Test mit dem richtigen Formular bekommt, das Testergebnis aber auf einem anderen Weg an die getestete Person übermitteln muss.

Rufen Sie bitte beim zuständigen ärztlichen Fachpersonal bzw. Testcenter/Gesundheitsamt an, um Ihr Testergebnis zu erhalten. Wird Ihnen dabei ein positives Testergebnis mitgeteilt, können Sie über die TAN-Hotline eine teleTAN beantragen (klicken Sie hier um zu den Telefonnummern zu gelangen), um über die Corona-Warn-App Ihre Kontakte zu warnen. Bevor Sie die teleTAN in die App eintragen können, müssen Sie erst das noch ausstehende Testergebnis aus der App löschen. Dazu tippen Sie bitte auf

  • 'Test anzeigen' -> 'Test entfernen'

Bestätigen Sie danach noch einmal, dass Sie den Test wirklich entfernen wollen. Nun können Sie die erfragte teleTAN unter

  • 'Nächste Schritte' -> 'TAN-Eingabe'

in die Corona-Warn-App eintragen.

Sie können Fälle bei denen Sie länger als 3 Tage auf das Testergebnis warten oder Labore, die nicht an die Corona-Warn-App angeschlossen sind, per Mail an melden. Bitte schicken Sie einen Scan des Informationsblatts inklusive des QR-Codes mit und geben Sie das Datum an dem Sie getestet wurden, die Anzahl der Tage, die Sie auf das Testergebnis gewartet haben, sowie die Kontaktdaten des Arztes oder Testzentrums an. Alle nicht notwendigen persönlichen Daten sollten geschwärzt werden. Wir werden dann versuchen, Anbindungsprobleme und lange Wartezeiten mit den beteiligten Parteien zu beheben.

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Rote Karte? So geht es zum Corona Test

Wenn die Corona-Warn-App Ihnen mit der roten Karte ein hohes Infektionsrisiko anzeigt, isolieren Sie sich bitte zügig und konsultieren Sie einen Arzt, um ggf. einen PCR-Test durchführen zu lassen.

Für einen reibungslosen Ablauf beim Testen, zum Empfang des Testbefundes und zu Warnung Anderer bei einem positiven Ergebnis folgen Sie bitte den Schritten in dieser Übersicht vom Robert Koch-Institut.

PDF

Siehe auch:

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Wird mein Smartphone-Akku nicht schnell leerlaufen mit der App im Hintergrund?

Die Corona-Warn-App nutzt die vorhandene Bluetooth-Technologie der Endgeräte. Da die App auf dem Exposure Notification Framework von Apple und Google aufbaut, benutzt sie die energieeffiziente BLE-Technologie (Bluetooth Low Energy).

Der Akkuverbrauch der Corona-Warn-App teilt sich in zwei Faktoren: Den Verbrauch der App selbst und den Verbrauch aufgrund der Aufzeichnung der Begegnungen über das Exposure Notification System. Letzteres kann durch die Nutzung der jeweils aktuell verfügbaren Betriebssysteme für iOS und Android optimiert werden.

Bitte beachten Sie bei der Interpretation Ihres Akkuverbrauchs, dass sich die angezeigte Prozentangabe des Akkuverbrauchs der Corona-Warn-App relativ zum Verbrauch aller anderen Apps in den letzten 24 Stunden ist. Das bedeutet, dass ein häufig und intensiv genutztes Telefon einen sehr geringen Prozentwert für die Corona-Warn-App anzeigen wird. Wenn Sie Ihr Telefon hauptsächlich zum Telefonieren nutzen und nur gelegentlich Musik streamen oder soziale Medien nutzen, wird der Anteil der Corona-Warn-App am Akkuverbrauch hingegen relativ hoch sein.

Besonderheit bei Android-Geräten: Bluetooth-Geräte in Ihrer Nähe können grundsätzlich nur gefunden werden, wenn die Standortverwendung auf dem Gerät allgemein aktiviert ist (Details siehe Android: Beim Einschalten der Risiko-Ermittlung bzw. von Bluetooth bekomme ich Meldungen zur Aktivierung der Standortverwendung. Muss ich das aktivieren?). Damit könnten auch andere Apps auf Ihrem Gerät die Standortdienste nutzen, was ein Grund für den erhöhten Stromverbrauch sein kann. Um dies zu umgehen, sollten Sie prüfen, welche Apps tatsächlich Ihren Standort nutzen:

  1. Öffnen Sie die Geräte-Einstellungen
  2. Wählen Sie 'Sicherheit & Standort' -> 'Standort' -> 'Berechtigungen auf App-Ebene'

Hier können Sie den installierten Apps die Berechtigung für den Standortzugriff entziehen, wenn Sie denken, dass diese nicht benötigt wird. Die Corona-Warn-App greift nicht auf Ihren Standort zu, deshalb ist sie nicht aufgeführt.

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[Google/Android]: Eine Meldung „Inkompatibilitätswarnung” unter Status (vor Version 2.12 'Startseite') zeigt an, dass mein Gerät nur teilweise kompatibel ist. Was bedeutet das?

Seit Version 2.2 prüft die Corona-Warn-App für Android, ob Ihr Gerät alle benötigten Bluetooth-Funktionen unterstützt. Wenn Sie diese Meldung sehen, kann das Betriebssystem Ihres Geräts keine Zufalls-IDs per Bluetooth versenden, allerdings jedoch empfangen. Ihre eigene Risiko-Ermittlung ist daher nicht betroffen.

Die einzige dadurch verursachte Einschränkung ist, dass Sie Ihre Bluetooth-Kontakte beim Teilen Ihres positiven Testergebnisses nicht warnen können. Personen, die gleichzeitig mit Ihnen an einem Ort oder einem Event eingecheckt waren, werden jedoch weiterhin gewarnt. Die Check-in-Funktion, das Abrufen von PCR- und Schnelltestergebnissen sowie die Nutzung des Kontakttagebuchs sind nicht von der Inkompatibilität betroffen und können normal genutzt werden.

Um das Problem zu beheben, aktualisieren Sie bitte auf die neuste Version des Betriebssystems für Ihr Gerät. Wenn das nicht weiterhilft, wenden Sie sich bitte an Ihren Gerätehersteller.


Technische Erklärung

Ihre Bluetooth-Hardware in Ihrem Gerät unterstützt zwar die für die Verteilung der Zufalls-IDs notwendige Technologie Bluetooth Low Energy, jedoch fehlt im Bluetooth-Treiber Ihres Betriebssystems eine Funktion namens „peripheral mode”. Ohne diese Funktion kann die Corona-Warn-App Ihr Gerät nicht periodisch eigene Zufalls-IDs aussenden lassen. Dies kann nur von Ihrem Gerätehersteller durch ein Softwareupdate behoben werden.

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[Google/Android]: Eine Meldung „Inkompatibilitätswarnung” unter Status (vor Version 2.12 'Startseite') zeigt an, dass mein Gerät nicht mit Exposure Notifications kompatibel ist. Was bedeutet das?

Seit Version 2.2 prüft die Corona-Warn-App für Android, ob Ihr Gerät alle benötigten Bluetooth-Funktionen unterstützt. Wenn Sie diese Meldung sehen, unterstützt Ihr Gerät nicht die notwendige Bluetooth-Funktionalität für das Versenden und Empfangen von Zufalls-IDs. Ihre Risiko-Ermittlung basiert daher lediglich auf Orten und Events, bei denen Sie sich eingecheckt haben.

Die Check-in-Funktion, das Abrufen von PCR- und Schnelltestergebnissen sowie die Nutzung des Kontakttagebuchs sind nicht von der Inkompatibilität betroffen und können normal genutzt werden.

Mögliche Ursachen für diese Nachricht sind:

  • Ihrem Gerät fehlt die Hardware, die für Bluetooth Low Energy notwendig ist.
  • Ihrem Gerät fehlt die Software, die benötigt wird, um die Bluetooth Low Energy-Funktionen Ihrer Hardware zu benutzen.
  • Sie führen die App im Android-Emulator aus.

Um das Problem zu beheben, aktualisieren Sie bitte auf die neuste Version des Betriebssystems für Ihr Gerät. Wenn das nicht weiterhilft, wenden Sie sich bitte an Ihren Gerätehersteller.


Technische Erklärung

Die Corona-Warn-App benötigt für die Verteilung von Zufalls-IDs die Technologie Bluetooth Low Energy. Diese steht jedoch aufgrund fehlender Hardware- oder Softwareunterstützung auf ihrem Gerät nicht zur Verfügung. Ohne diese Funktion kann die Corona-Warn-App Ihr Gerät weder periodisch eigene Zufalls-IDs aussenden lassen noch Zufalls-IDs von anderen Geräten empfangen.

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Hintergrund­aktualisierung

[Apple/iOS]: Mein Risikostatus wurde seit über einem Tag nicht mehr aktualisiert. Internet war aber verfügbar, was läuft hier falsch?

Zuerst stellen Sie bitte sicher, dass die neuesten Versionen von iOS und der App installiert sind. Die aktuellste iOS Version der Corona-Warn-App ist aktuell 2.14.1. Wenn eine niedrigere Version installiert ist, öffnen Sie den App Store, um herauszufinden, ob es Updates für die Corona-Warn-App gibt. Installieren Sie dann das Update. Um weitere Probleme auszuschließen, kann nach dem Update auch ein Neustart des Geräts helfen. Öffnen Sie nach einem Neustart die Corona-Warn-App. Weitere Informationen zum Thema finden Sie in einem Blogpost auf LinkedIn.

Stellen Sie sicher, dass die Risiko-Ermittlung aktiv ist.

Wenn das Problem mit der neuesten Version immer noch auftritt, öffnen Sie bitte regelmäßig die App, mindestens einmal pro Tag. Wir arbeiten an weiteren Updates zur Lösung entsprechender Probleme.

Bitte überprüfen Sie zusätzlich die folgenden Einstellungen Ihres Smartphones:

Hintergrundaktualisierung (allgemein)

Wichtig ist, dass Sie grundsätzlich die Hintergrundaktualisierung per WLAN und mobile Daten zulassen. Dazu wählen Sie in den Geräte-Einstellungen 'Allgemein' > 'Hintergrundaktualisierung' und aktivieren die Hintergrundaktualisierung für 'WLAN & Mobile Daten'.

Damit lassen Sie grundsätzlich zu, dass Apps im Hintergrund Aktualisierungen empfangen können. Welche Apps das tatsächlich tun, können Sie aber für jede App einzeln entscheiden (siehe nächster Schritt).

Wichtig: Die mobilen Daten, die bei der Verwendung der Corona-Warn-App übertragen werden, kosten Sie keinen Cent und werden nicht von Ihrem vertraglichen Datenvolumen o. ä. abgezogen.

Hintergrundaktualisierung der Corona-Warn-App

Bitte prüfen Sie, ob die Hintergrundaktualisierung auch für die Corona-Warn-App selbst ausdrücklich erlaubt ist. Dazu öffnen Sie auch die Geräte-Einstellungen, wählen 'Corona-Warn' und aktivieren die Optionen 'Hintergrundaktualisierung' und 'Mobile Daten'. Wie oben erwähnt: Sie bezahlen nichts für die mobilen Daten, die über die App übermittelt werden.

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[Google/Android]: Mein Risikostatus wurde seit über einem Tag nicht mehr aktualisiert. Internet war aber verfügbar, was läuft hier falsch?

Dieses Problem entsteht normalerweise dadurch, dass einige Geräte-Anbieter eigene Akkusparfunktionen implementieren, anstatt auf die bereits integrierten Funktionen zuzugreifen, die von Google in seinem Android-Betriebssystem bereitgestellt sind. Apps, wie die Corona-Warn-App, deren Sinn es ist, im Hintergrund Aufgaben zu erledigen, können auf solchen Geräten daran gehindert werden. d. h., dass eine nicht-funktionierende Hintergrundaktualisierung nicht auf die App selbst zurückzuführen ist, sondern auf spezifische Besonderheiten von einigen Geräten. Im Folgenden haben wir einige Maßnahmen zusammengestellt, die das Problem beheben.

Zuerst stellen Sie bitte sicher, dass die neueste Version der App installiert ist. Sie sollten mindestens Version 2.14.1 verwenden. Wenn eine ältere Version installiert ist, öffnen Sie den Google Play Store, um herauszufinden, ob es Updates für die Corona-Warn-App gibt. Installieren Sie dann das Update. Um weitere Probleme auszuschließen, kann nach dem Update auch ein Neustart des Geräts helfen. Öffnen Sie nach einem Neustart die Corona-Warn-App.

Stellen Sie sicher, dass die Risiko-Ermittlung aktiv ist.

Falls das Problem auch in der neuesten Version auftritt, ist es in der Regel auf einzelne Energiesparmodi bzw. Akkueinstellungen verschiedener Hersteller zurückzuführen. Diese halten sich nicht vollständig an die Android-Spezifikation und sparen oft zu aggressiv Energie. Die Corona-Warn-App ist von diesen Energiespar-Einstellungen betroffen und kann daher den Risikostatus nicht immer zuverlässig im Hintergrund aktualisieren. Sollte dies der Fall sein, können Sie die priorisierte Hintergrundaktivität einschalten. Dazu muss die Akkuverbrauchoptimierung für die Corona-Warn-App deaktiviert werden:

Um die priorisierte Hintergrundaktivität zu aktivieren muss die Akkuverbrauchoptimierung de-aktiviert werden:

  1. Wählen Sie in der Corona-Warn-App (CWA) unter Status (vor Version 2.12 'Startseite') das Dreipunktmenü oben rechts, dann 'Einstellungen'
  2. Wählen Sie 'Priorisierte Hintergrundaktivität' (Sollte Priorisierte Hintergrundaktivität schon 'An' sein, brauchen Sie hier nichts weiter tun.)
  3. Wählen Sie 'Smartphone-Einstellungen öffnen'
  4. Sie sehen jetzt das Betriebssystem-Menü 'Akkuverbrauch optimieren'/'Akku-Optimierung'/'Akkuoptimierung'.
  5. Wählen Sie in der Dropdown-Liste 'Alle' oder 'Alle Apps'
  6. Scrollen zu runter zu 'Corona-Warn'
  7. Ziehen Sie den Schieberegler nach links (d. h. 'Akkuverbrauch optimieren aus') oder tippen Sie auf den Eintrag und wählen Sie dann 'Nicht optimieren' aus. (Dieser Vorgang ist unterschiedlich je nach Gerätemodell)
  8. Überprüfen Sie die Änderung in der CWA: Gehen Sie in der CWA wieder über das Dreipunktmenü oben rechts in die Einstellungen.
  9. Priorisierte Hintergrundaktivität sollte nun 'An' sein

Samsung bietet für Ihre Geräte zusätzlich einen sogenannten "Ultra-Energiesparmodus" an, bei manchen Geräten als "Maximaler Energiesparmodus" bezeichnet. Dieser verhindert oft eine erfolgreiche Hintergrundaktualisierung, selbst wenn die 'priorisierte Hintergrundaktivität' aktiviert ist. Für eine ordnungsgemäße Funktion der Corona-Warn-App sollte der Ultra-Energiesparmodus daher ausgeschaltet sein. Beachten Sie dazu die Hinweise zum Ultra-Energiesparmodus auf Samsung-Geräten.

Leider kann es sein, dass Sie bei einigen Smartphones die priorisierte Hintergrundaktivität nicht in den Einstellungen in der App einschalten können. Sie können die priorisierte Hintergrundaktivität dennoch aktivieren: Das machen Sie direkt in den Energiespar-Einstellungen Ihres Smartphones. Legen Sie dort eine Ausnahme für die Corona-Warn-App fest. Sollte dies immer noch nicht dazu führen, dass der Risikostatus automatisch im Hintergrund aktualisiert wird, schreiben Sie uns bitte einen Kommentar mit dem Smartphone-Typ und der installierten Version der App und der COVID-19-Benachrichtigungen in das GitHub-Issue 933.

Für den Fall, dass all diese Hinweise nicht den gewünschten Effekt hatten, können Sie weitere, gerätespezifische, Einstellungen vornehmen. Software-Hersteller, wie etwa Slack, bei denen die gleichen Probleme auftreten, haben deshalb einige Lösungsvorschläge bereitgestellt. Versuchen Sie deshalb bitte, die Tipps aus der Slack-Dokumentation für die Corona-Warn-App und Ihr Smartphone anzuwenden: Bekannte Probleme mit Android-Benachrichtigungen. Besitzen Sie ein Huawei- oder Honor-Smartphone, beachten Sie bitte auch diese Hinweise.

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[Google/Android]: Hinweise zum Ultra-Energiesparmodus auf Samsung-Geräten

Bei Benutzung des Ultra-Energiesparmodus auf Geräten von Samsung kann die Hintergrundaktualisierung trotz Einschalten der priorisierten Hintergrundaktivität fehlschlagen. Grund dafür ist wahrscheinlich, dass der Aktualisierungsprozess aufgrund der stark reduzierten Rechenleistung abgebrochen wird. Der Ultra-Energiesparmodus sollte deshalb in den Einstellungen deaktiviert werden:

  1. 'Einstellungen' -> 'System' -> 'Energiesparmodus'
  2. Wählen Sie 'Ultra-Energiesparmodus'.
  3. Öffnen Sie das Menü in der oberen rechten Ecke und wählen Sie 'Ultra-Energiesparmodus deaktivieren'.

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Meldungen

[Apple/iOS]: Fehler 13

Der Fehler 13 kommt aus dem Exposure Notification Framework, das von Apple bereitgestellt und von der App genutzt wird. Er tritt auf falls in den letzten 24 Stunden mehr als 6 Risiko-Überprüfungen durchgeführt wurden. Apple erlaubt nicht mehr als 6 Risiko-Überprüfungen innerhalb von 24 Stunden. Der Fehler sollte nach spätestens 24 Stunden verschwinden. Sie müssen nichts weiter tun.

Bitte installieren Sie die Corona-Warn-App nicht neu, da dieser Fehler von Apples Exposure Notification Framework ausgelöst wird, welches unabhängig von der App ist. Deshalb wird der Fehler auch nach einer Neuinstallation weiter angezeigt werden.

Falls der Fehler nach 24 Stunden nicht verschwindet, öffnen Sie bitte einen Issue auf GitHub.

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[Google/Android]: Fehlermeldung nach Zurücksetzen der App: Limit bereits erreicht

Falls Sie nach dem Zurücksetzen der App die folgende Fehlermeldung erhalten haben, warten Sie bitte bis zum nächsten Tag, bis Sie die App wieder öffnen.

'Limit bereits erreicht'

'Heute sind keine weiteren Risiko-Überprüfungen möglich, weil das von Ihrem Betriebssystem festgelegte Limit von Risiko-Überprüfungen pro Tag bereits erreicht ist. Bitte überprüfen Sie Ihren Risikostatus morgen wieder.'

Der Fehler sollte dann verschwunden sein und Ihr Risiko-Status sollte korrekt angezeigt werden.

Dieser Fehler kann auftreten, wenn Sie die App zwischen 20:00 Uhr und 00:00 Uhr zurücksetzen und Ihr Gerät den gesamten Tag über eine konstante WLAN-Verbindung hatte. Die Corona-Warn-App hat ein Tageslimit von 6 regelmäßigen Risiko-Überprüfungen. In diesem Fall führt das Zurücksetzen der App zu einer außerplanmäßigen Risiko-Überprüfung, bei der das Tageslimit überschritten werden kann. Die Funktionalität der App wird durch die fehlgeschlagene Überprüfung nicht beeinträchtigt.

Falls die Fehlermeldung am nächsten Tag noch vorhanden ist, können Sie dies über einen Kommentar in GitHub Issue 1459 melden.

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Meine Begegnungsüberprüfung zeigt mehrere zeitgleiche Einträge. Ist das ein Fehler?

Sobald die App die aktuellen Diagnoseschlüssel vom Server lädt, wird eine Überprüfung der Begegnungsaufzeichnungen durchgeführt. Dabei wird für jeden der letzte 14 Tage, für den Diagnoseschlüssel vorhanden sind, eine separate Überprüfung der Begegnungsaufzeichnungen durchgeführt. Es ist also daher kein Fehler, dass pro Tag mehrere Einträge in der Überprüfungs-Historie vorhanden sind. Sie können zudem auf die Überprüfungseinträge klicken und sehen, dass immer unterschiedlich viele Schlüssel geprüft werden.

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In den Begegnungsüberprüfungen sind die Aufzeichnungen von weniger als 14 Tagen gespeichert

Die Einstellungen Ihres Smartphones zeigen die Begegnungsüberprüfungen der letzten 14 Tage an:

  • iOS: 'Einstellungen' -> 'Begegnungsmitteilungen' -> 'Status von Begegnungsaufzeichnungen' -> 'Begegnungsüberprüfungen'
  • Android: 'Einstellungen' -> 'Google' -> 'COVID-19-Benachrichtigungen' -> drei-Punkte-Icon -> 'Überprüfung auf mögliche Begegnungen'

Wenn die App in den letzten 2 Wochen dauerhaft aktiv war, sollten Sie mindestens eine Überprüfung für jeden der letzten 14 Tage sehen.

Bitte beachten Sie: Diese Übersicht zeigt nur die Historie an. Nach jeder Hintergrundaktualisierung werden die Begegnungen der letzten 14 Tage geprüft und das Risiko daraus ermittelt. Wichtig ist also, dass die Übersicht mindestens eine Begegnungsüberprüfung während der letzten 24 Stunden anzeigt.

Es kann vorkommen, dass hier Einträge für weniger als 14 Tage angezeigt werden, obwohl die Risiko-Ermittlung an jedem der letzten 14 Tagen korrekt durchgeführt wurde. Dafür gibt es mehrere Gründe:

  1. Diese Übersicht hat ein festes Limit von 100 Einträgen auf iOS Geräten. Auf Android-Geräten beträgt das Limit 300 Einträge. Wird dieses Limit überschritten, werden nur die neuesten Einträge behalten.
  2. Wenn Sie die App erst seit Kurzem nutzen (zum Beispiel seit 5 Tagen), werden entsprechend nur Überprüfungen nach der Installation der App angezeigt - mindestens eine für jeden Tag, an dem die Corona-Warn-App lief.

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[Google/Android]: „Etwas ist schiefgelaufen. Aufgrund eines technischen Problems wurde Ihre App zurückgesetzt.“

Ab Corona-Warn-App Version 1.5.0 oder höher kann es vorkommen, dass Sie nach dem Öffnen der App die Benachrichtigung „Etwas ist schiefgelaufen. Aufgrund eines technischen Problems wurde Ihre App zurückgesetzt.“ sehen.

Was ist passiert?

Beim Zugriff auf die Datenbank ist es zu einem Fehler gekommen, der dazu führt, dass nicht mehr auf die verschlüsselten Daten zugegriffen werden kann. Die Corona-Warn-App hat diesen Fehler erkannt und die Datenbanken automatisch zurückgesetzt, so dass der Zugriff nun wieder funktioniert und die Corona-Warn-App Sie weiterhin über Ihren Risikostatus informieren kann. Weitere technische Details zu diesem Problem finden Sie unten.

Was sollten Sie beachten?

Das Zurücksetzen der Datenbanken hat keine Auswirkung auf die Risiko-Ermittlung und damit auch nicht auf Ihren Risikostatus. Alle aufgezeichneten Begegnungen mit anderen Personen, die die App nutzen, bleiben erhalten. Sie werden weiterhin über Risiko-Begegnungen benachrichtigt und können andere warnen, falls Sie positiv auf COVID-19 getestet wurden.

Falls Sie aber einen PCR-Test-QR-Code für die elektronische Benachrichtigung über einen COVID-19-Test eingelesen haben und Ihnen das Testergebnis bislang noch nicht in der App übermittelt wurde, ist durch das Zurücksetzen der Datenbanken die Registrierung des Tests für die elektronische Übermittlung verloren gegangen. Aus Datenschutzgründen kann der PCR-Test-QR-Code leider nicht mehr erneut eingelesen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das Labor, um Ihr Testergebnis zu erfahren.

Durch das Zurücksetzen der Daten geht auch die Information verloren, wie lange Ihre App bereits aktiv war (die Anzahl der aktiven Tage wird auf 0 gesetzt). Gegebenenfalls wurden auch Einträge aus der Historie der Begegnungsaufzeichnungen entfernt, die Sie über die Einstellungen zu Ihrem Google-Konto erreichen. (siehe hier und hier) Dies hat jedoch keine Auswirkungen auf die Risiko-Ermittlung und Ihren Risikostatus. Spätestens nach 24 Stunden sollte Ihnen Ihr Risikostatus wieder angezeigt werden und neue Einträge in der Historie der Begegnungsaufzeichnungen sollten erscheinen.

Technischer Hintergrund

Die Corona-Warn-App wurde mit höchsten Ansprüchen an den Datenschutz entwickelt. Dafür werden einerseits Daten verschlüsselt abgespeichert und andererseits der Programmcode der App öffentlich zur Begutachtung zur Verfügung gestellt (Open-Source-Ansatz). Um eine Datenverschlüsselung für eine App zu realisieren, greifen Entwickler gerne auf in der Vergangenheit bereits gut erprobte Programmmodule zurück, die von anderen Entwicklern ebenfalls als Open-Source zur Verfügung gestellt werden. Auf diese Weise kann Transparenz für sämtliche Bestandteile der Corona-Warn-App gewährleistet werden. Erst kürzlich wurde bekannt, dass ein Verschlüsselungsmodul, das auch von der Corona-Warn-App genutzt wird, fehlerhaft funktioniert, wenn der im Android Betriebssystem integrierte Speicher für Schlüssel oder Passwörter nicht zuverlässig reagiert. Dieser Fehler führt dazu, dass eine verschlüsselte Datenbank nicht mehr geöffnet werden kann. Das wiederum führt dazu, dass einige Nutzer die Meldung „Ursache: 9002 Etwas ist schiefgelaufen (sqlite)“ sehen oder sich die App nicht mehr öffnen lässt. Selbstverständlich wird die Corona-Warn-App vor jeder Veröffentlichung eines Updates gründlich getestet. Allerdings trat dieser Fehler während der Tests nie auf und er lässt sich auch jetzt nur schwer reproduzieren.

Alle Beteiligten arbeiten gemeinsam an einer möglichst raschen Fehlerbehebung.

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Ich habe plötzlich Probleme mit anderen Apps und Geräten, die Bluetooth verwenden. Was kann ich tun?

Einige Nutzer melden, dass sich ihr Gerät seit der Installation der Corona-Warn-App manchmal seltsam verhält. Beispiel: Ab und zu bricht die Kommunikation zwischen dem Smartphone und Bluetooth-Geräten über andere Apps ab. Dies betrifft z. B. Smartwatches oder Bluetooth-Kopfhörer. Wir untersuchen diese Probleme, allerdings liegt es vermutlich an grundlegenden Funktionen des Betriebssystems, auf die wir keinen Einfluss haben.

Versuchen Sie bitte Folgendes:

  • Starten Sie Ihr Gerät neu.
  • Entkoppeln Sie die anderen über Bluetooth verbundenen Geräte und koppeln Sie sie neu.

Wenn das nicht weiterhilft, wenden Sie sich an den Hersteller Ihres Geräts:

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[Google/Android]: Warum erhalte ich eine Benachrichtigung bezüglich Administrator-Berechtigungen (Root-Berechtigungen)?

Es handelt sich bei dieser Benachrichtigung um einen Sicherheitshinweis: Die Corona-Warn-App hat auf Ihrem Gerät Anzeichen für Administrator-Berechtigungen gefunden. Solche Berechtigungen sind auch als Root-Berechtigungen bekannt.

Sie erhalten diesen Sicherheitshinweis, um darauf aufmerksam gemacht zu werden, dass durch diese Berechtigungen ein erhöhtes Risiko besteht, dass andere Anwendungen auf Ihrem Smartphone auf Daten der Corona-Warn-App zugreifen könnten.

Sie werden diesen Hinweis immer dann erhalten, wenn Sie die App neu starten, neu installieren oder updaten.

Siehe auch [Google/Android]: Kann ich die App auch auf einem gerooteten Gerät nutzen?

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Verfügbarkeit

Welche Systemvoraussetzungen muss mein Smartphone erfüllen?

AKTUELL 10. Februar 2021

iOS - Mindestvoraussetzungen für das Betriebssystem

Für die Geräte iPhone 5s, iPhone 6 bzw. iPhone 6 Plus wird mindestens iOS Version 12.5 benötigt. Das iPhone SE (1. Generation), iPhone 6s, iPhone 6s Plus und neuere iOS-Geräte benötigen mindestens iOS Version 13.7. Diese Versionen des iOS-Betriebssystems beinhalten auch die benötigte Version v2 des Apple Exposure Notification Framework.

Siehe auch [Apple/iOS]: Warum ist iOS 13.7 Mindestvoraussetzung? und die Blog Artikel Telekom und SAP werden die Corona-Warn-App für iOS 12.5 verfügbar machen und Corona-Warn-App Version 1.12 mit zwei Neuerungen.

Android - Mindestvoraussetzungen für das Betriebssystem

Alle Android-Geräte benötigen mindestens Version 6 (Marshmallow) des Android-Betriebssystems. Zusätzlich muss das Gerät die Google Play-Dienste mit einer Mindestversion 1.5 des Google COVID-19-Benachrichtigungssystems installiert haben. Lesen Sie [Google/Android]: Welche Version der COVID-19-Benachrichtigungen habe ich? um Informationen zu bekommen, wie man die installierte Version des COVID-19-Benachrichtigungssystems feststellt.


Vorheriger FAQ Eintrag

[Apple/iOS]: Die App läuft auf iOS-Smartphones ab dem iPhone 6s. Obwohl die Exposure Notification API mit iOS 13.5 eingeführt wurde, muss Ihr Betriebssystem iOS 12.5 oder höher sein, da die Corona-Warn-App Version 2 des Exposure Notification Frameworks benutzt, welche mit iOS 12.5 eingeführt wurde.

[Google/Android]: Die App läuft auf Smartphones ab Android 6. Die Exposure Notification API wurde hier bereits über die Google-Play-Dienste eingespielt.

Weitere Fragen zu den Betriebssystemen können nur die Hersteller selbst beantworten.

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[Apple/iOS]: Warum ist iOS 13.7 bzw iOS 12.5 Mindestvoraussetzung?

AKTUELL 10. Februar 2021
Mit der Corona-Warn-App Version 1.12 werden zusätzlich auch die älteren iPhone Modelle iPhone 5s, iPhone 6, und iPhone 6 Plus unterstützt. Voraussetzung ist auf diesen Geräten das iOS Betriebssystem mindestens auf die Version iOS 12.5 zu aktualisieren.

Apple stellt für die Modelle iPhone SE (1. Generation), iPhone 6s, und neuere Modelle die Betriebssystem-Version iOS 13.7 und höher bereit.

Seit dem 5. Februar 2021 werden nur die Corona-Warn-App (CWA) Versionen 1.5.3 und höher unterstützt. Aus diesem Grund erhalten Nutzer mit älteren Versionen einen Hinweis, ihre App entsprechend zu aktualisieren. iOS Nutzer, die bisher beispielsweise iOS 13.5 und CWA Version 1.3 genutzt haben, müssen ihr iOS Betriebssystem nun zwingend auf mindestens iOS 13.7 aktualisieren, um die CWA weiterhin zu nutzen. Nur in diesem Fall kann eine technisch korrekte Funktion der App sichergestellt werden.

  • Bitte führen Sie zunächst ein Update Ihrer iOS-Version durch. Auch ältere Smartphones, wie bspw. das iPhone SE, 6S oder 6S Plus unterstützen das neueste iOS Betriebssystem. Sie können Ihr iPhone somit mindestens auf iOS 13.7 aktualisieren. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie Ihr iPhone immer aktuell halten, da Apple auch regelmäßig kleinere Sicherheitslücken mit den Updates behebt. Sie können dies auf Ihrem iPhone unter Einstellungen – Allgemein – Softwareupdate durchführen.
  • Im Anschluss aktualisieren Sie bitte die Corona-Warn-App. Die Corona-Warn-App muss zudem mindestens in der Version 1.5 installiert sein. Inzwischen ist bereits Version 1.12 verfügbar. Wir bitten Sie daher, Ihre Corona-Warn-App zu aktualisieren.

Mehr Details zu den Systemvoraussetzungen finden Sie in diesem FAQ Eintrag.

Siehe auch die Blog Artikel Telekom und SAP werden die Corona-Warn-App für iOS 12.5 verfügbar machen und Corona-Warn-App Version 1.12 mit zwei Neuerungen.


Vorheriger FAQ Eintrag

Apple hat die erforderliche Schnittstelle für Verfolgung von Begegnungen (Exposure Notification API) mit iOS 13.5 eingeführt, siehe Informationen zu iOS 13-Updates. Mit dem Release 1.9 (und dem Update auf Version 2 des Exposure Notification Frameworks) der Corona-Warn-App wird nun iOS 12.5 vorausgesetzt, da die Version 2 des Exposure Notification Frameworks mit dieser Version eingeführt wurde. Die unterstützten Gerätemodelle finden Sie unter anderem hier: Unterstützte iPhone-Modelle. Leider bietet Apple keine Unterstützung mehr für Geräte an, die älter als 4-5 Jahre sind. An diesen Gegebenheiten können wir als App-Entwickler leider nichts ändern.

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Ich teste eine Betaversion von iOS/Android. Was muss ich beachten?

Betaversionen der jeweiligen Betriebssysteme werden nicht offiziell unterstützt, da sie sich noch in der Entwicklung befinden und nicht für den produktiven Einsatz vorgesehen sind. Sie können die App weiterhin normal benutzen, sollten aber daran denken, dass möglicherweise Fehler auftreten, die in der Releaseversion Ihres Betriebssystems nicht vorhanden sind.

Falls bei Ihnen solche Fehler auftreten, können Sie diese oder andere Inkompatibilitäten jedoch gerne melden, indem Sie ein GitHub Issue erstellen:

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[Google/Android]: Kann ich die App auch auf einem gerooteten Gerät nutzen?

Ja, das ist möglich. Die App wird auf gerooteten Geräten jedoch nicht offiziell unterstützt.

Zurzeit führen das Entsperren des Bootloaders oder ähnliche Modifikationen (wie die Installation von microG) dazu, dass die Benutzung der optionalen Datenspende- und Befragungsfunktionen ohne Warnung fehlschlägt. Der Grund dafür ist, dass diese Funktionen einen Integritätscheck über SafetyNet benötigen.

Siehe auch [Google/Android]: Warum erhalte ich eine Benachrichtigung bezüglich Administrator-Berechtigungen (Root-Berechtigungen)?

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[Google/Android]: Warum sind Android 6 und Google Play-Dienste Mindestvoraussetzungen?

Google liefert die erforderliche Schnittstelle für Verfolgung von Begegnungen (Exposure Notification API) über die Google Play-Dienste aus. Die API wird ab Android API Level 23 unterstützt. Diese Version ist ab Android-Version 6 verfügbar, siehe Codenames, Tags, and Build Numbers. Diese Entscheidung wurde alleine von Google getroffen. Zudem fehlt auf älteren Geräten oft auch geräteseitig die Unterstützung für Bluetooth Low Energy. An diesen Gegebenheiten können wir als App-Entwickler leider nichts ändern.

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In welchen Sprachen gibt es die Corona-Warn-App?

Die App ist in den folgenden Sprachen verfügbar:

  • Deutsch
  • Englisch
  • Türkisch (ab Version 1.1.1)
  • Bulgarisch (ab Version 1.2.0)
  • Polnisch (ab Version 1.2.0)
  • Rumänisch (ab Version 1.2.0)

Die technische Hotline (0800 7540001) wird auf Deutsch, Englisch und Türkisch bedient. Weitere Sprachen sind geplant. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Die Sprache der App orientiert sich an der Sprache, die in den Systemeinstellungen Ihres Smartphones eingestellt ist. Um die App etwa auf Englisch anzuzeigen, ändern Sie die Sprache in den Einstellungen Ihres Smartphones auf Englisch.

Bitte beachten Sie, dass viele Länder eigene Corona-Apps haben. Weil die deutsche Corona-Warn-App auch in den App Stores und Play Stores dieser Länder verfügbar ist, könnten die Corona-Apps verwechselt werden. Achten Sie daher darauf, dass Sie die App Ihres Landes herunterladen.

Siehe auch So erreichen Sie uns außerhalb Deutschlands.

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In welchen internationalen App Stores ist die App verfügbar?

Nach eingehender Prüfung der Situation wurde festgestellt, dass eine Veröffentlichung der Corona-Warn-App in App Stores außerhalb von Deutschland im Moment aus rechtlichen Gründen nur nach einer Einzelfallprüfung möglich ist. Rechtliche Beratungen haben ergeben, dass bei einer Veröffentlichung in internationalen App-Stores das Recht des entsprechenden Landes zu berücksichtigen und auf die Corona-Warn-App anzuwenden ist. Das gilt insbesondere für den Datenschutz, eventuell nötige Auskunftsansprüche dortiger Behörden sowie weitere Vertrags- und Verbraucherschutzregularien.

Das Robert Koch-Institut als Herausgeber der App wird diese Prüfung für die entsprechenden Länder veranlassen und die App nach erfolgreicher rechtlicher Prüfung freischalten. Derzeit hat das RKI die App für folgende Staaten Europas freigeben:

  • Belgien
  • Bulgarien
  • Deutschland
  • Dänemark
  • Finnland
  • Frankreich
  • Griechenland
  • Irland
  • Island
  • Italien
  • Kroatien
  • Lettland
  • Litauen
  • Luxemburg
  • Malta
  • Niederlande
  • Norwegen
  • Österreich
  • Polen
  • Portugal
  • Rumänien
  • Schweiz
  • Slowakei
  • Slowenien
  • Spanien
  • Schweden
  • Tschechische Republik
  • Ungarn
  • Vereinigtes Königreich
  • Zypern

Weitere Länder werden im Moment geprüft und schrittweise in den App Stores freigegeben. Das Robert Koch-Institut bittet um Verständnis, dass es während des laufenden Überprüfungsprozesses zu konkreten Ländern und dem Status ihrer Freigabe keine Auskunft erteilen kann.

Bitte beachten Sie, dass viele Länder eigene Corona-Apps haben. Weil die deutsche Corona-Warn-App auch in den App Stores und Play Stores dieser Länder verfügbar ist, könnten die Corona-Apps verwechselt werden. Achten Sie daher darauf, dass Sie die App Ihres Landes herunterladen.

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In welchen Ländern kann die Corona-Warn-App genutzt werden?

EU flag Dieses Vorhaben wurde mit Mitteln der Europäischen Kommission gefördert.

Gemeinsam mit der EU-Kommission wurde eine Infrastruktur für einen sicheren Informationsaustausch entwickelt, die als sog. "Interoperability Gateway" bezeichnet wird. Dieses Gateway ermöglicht, dass die Corona-Warn-App über Landesgrenzen hinaus funktioniert und auch im Ausland potentielle Warnmeldungen empfangen werden können. Detaillierte Informationen zum Gateway bietet die EU-Kommission unter Coronavirus: EU-Datenabgleichsdienst für Kontaktnachverfolgungs- und Warn-Apps – Fragen und Antworten. Damit auch Warnungen zwischen Nutzern der Schweizer Corona-App und der Corona-Warn-App möglich sind, betreibt das RKI zudem gemeinsam mit der Schweiz (Bundesamt für Gesundheit der Schweizerischen Eidgenossenschaft) einen weiteren Austausch-Server.

Um weitere Informationen in der App zu sehen, klicken Sie

  1. 'RISIKO-ERMITTLUNG AKTIV (bzw. GESTOPPT) an'
  2. Dann auf 'Länderübergreifende Risiko Ermittlung' klicken.
  3. Scrollen Sie nach unten zu der Liste der Länder.

Nachstehend finden Sie eine Liste der derzeit teilnehmenden Länder und Angaben zu den zuständigen Gesundheitsbehörden:

(Stand: 12.05.2021)

LandVerantwortlicherKontaktdaten
Belgien
(ab 06.01.2021)
SciensanoSciensano
Juliette Wytsmanstraat 14
BE-1050 Ixelles/Elsene
Belgien
E-Mail: coronalert@sciensano.be oder dpo@sciensano.be
Telefon: +32 479 317 455
Dänemark
(ab 06.11.2020)
Styrelsen for Patientsikkerhed (Danish Patient Safety Authority)Styrelsen for Patientsikkerhed
Islands Brygge 67
2300 København S
Denmark
E-Mail: stps@stps.dk
Telefon: +45 72286600
Deutschland
(ab 17.10.2020)
Robert Koch-InstitutRobert Koch-Institut
Nordufer 20
13353 Berlin
Germany
E-Mail: CoronaWarnApp@rki.de
Telefon: +49 30187540
Estland
(bevorstehend)
Health BoardHealth Board
Paldiski mnt 81
10614 Tallinn
Estland
E-Mail: andmekaitse@terviseamet.ee
Finnland
(ab 07.01.2021)
National Institute for Health and Welfare (THL)National Institute for Health and Welfare (THL)
PO Box 30
FI-00271 Helsinki
Finnland
E-Mail: tietosuoja@thl.fi
Telefon +358 29 524 6000
Irland
(ab 19.10.2020)
Health Service ExecutiveDr Steevens’ Hospital
Steevens Lane
Dublin 8
Irland
E-Mail: cio@hse.ie
Telefon: +353 87 688 3565
Italien
(ab 19.10.2020)
Ministry of HealthMinistry of Health
Viale Giorgio Ribotta 5
00144 Rome
Italy
E-Mail: segretariato.generale@sanita.it
Telefon: +39 65994694546
Kroatien
(ab 16.11.2020)
AZOP Croatian Personal Data Protection AgencyAZOP Croatian Personal Data Protection Agency
Selska cesta 136
10000 Zagreb
Croatia
E-Mail: azop@azop.hr
Telefon: + 385 14609000
Lettland
(ab 06.11.2020)
Slimību profilakses un kontroles centrsSlimību profilakses un kontroles centrs (SPKC)
Duntes iela 22, k-5
Rīga, LV 1005
Lettland
E-Mail: pasts@spkc.gov.lv
Telefon: +371 675015 90 oder -91
Litauen
(ab 12.05.2021)
Ministry of Health of the Republic of LithuaniaMinistry of Health of the Republic of Lithuania
Vilniaus St. 33
T-01506 Vilnius
Litauen
E-Mail (DPO): duomenu.apsauga@sam.lt
E-Mail (Betroffenenrechte): duomenu.apsauga@nvsc.lt
Malta
(ab 15.04.2021)
Department for Health RegulationDepartment for Health Regulation
Office of the Superintendent of Public Health
St. Luke’s Hospital, Outpatients Block Level 1
St. Luke’s Square
Pietà PTA 1010
Malta
E-Mail: sph.health@gov.mt
E-Mail (DPO): dpo-osph@gov.mt
Telefon: +356 2595 3302 / +356 2595 3303
Niederlande
(ab 30.11.2020)
Minister of Health, Welfare and Sports Minister of Health, Welfare and Sports
Postbus 16114
2500 BC
Den Haag
Niederlande
E-Mail: CIBG-eHealth-EU@minvws.nl oder FG-VWS@minvws.nl
Telefon: +31 703405487
Österreich
(ab 04.02.2021)
Österreichisches Rotes KreuzGeneralsekretariat und Blutspendezentrale für Wien
Niederösterreich und das Burgenland
Wiedner Hauptstrasse 32
1040 Wien
Österreich
E-Mail: service@roteskreuz.at
Telefon: +43 1 58900 955
Norwegen
(ab 15.02.2021)
Folkehelseinstituttet/Norwegian Institute of Public HealthFolkehelseinstituttet/Norwegian Institute of Public Health
Postboks 222 Skøyen
0213 Oslo
Norwegen
E-Mail: folkehelseinstituttet@fhi.no
Telefon: +47 21 07 70 00
Polen
(ab 23.11.2020)
Główny Inspektor Sanitarny (Chief Sanitary Inspector)Chief Sanitary Inspector
ul. Targowa 65
203–729 Warschau
Polen
E-Mail: protego@mc.gov.pl
Telefon: +48 223453300
Slovenien
(ab 15.02.2021)
Ministry of Public Administration (MJU) und Ministry of Public Administration (MJU)Ministry of Public Administration (MJU)
Tržaška cesta 21
1000 Ljubljana
Slovenien
E-Mail: gp.mju@gov.si
E-Mail (DPO): dpo.mju@gov.si
Phone: tbn
und
National Institute of Public Health (HIJZ)
Trubarjeva 2, 1000 Ljubljana
Slovenien
E-Mail: info@nijz.si
E-Mail (DPO): vop@nijz.si
Phone: tbn
Spanien
(ab 06.11.2020)
Ministerio de Asuntos Economicos y Transformacion DigitalMinisterio de Asuntos Economicos y Transformacion Digital
P. de la Castellana, 162
28071 Madrid
Spanien
E-Mail: soporte.radarcovid@economia.gob.es
Telefon: + 34 91 258 28 52
Schweiz
(ab 24.03.2021)
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Warum gibt es für die Verwendung der Corona-Warn-App auf Android und Apple unterschiedliche Altersbeschränkungen?

Die App richtet sich an Personen, die mindestens 16 Jahre alt sind. Selbstverständlich bleibt es Sorgeberechtigten unbenommen, die Nutzung der App auch Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren zu erlauben.

Welche Altersbeschränkungen im Apple App Store und im Google Play Store gelten, legen hingegen ausschließlich die jeweiligen Unternehmen anhand verschiedener Kriterien fest. Daher liegt die Altersbeschränkung im Apple App Store bei '17+' (Stand: Juni 2021, zuvor lag sie bei '12+') und beim PlayStore bei '0+'.

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[Google/Android]: Die App ist nicht als APK verfügbar, weder auf GitHub, noch auf F-Droid usw. Wird die App auch als APK veröffentlicht?

Eine Auslieferung auf alternativen Wegen (Download per APK, F-Droid etc.) ist aus verschiedenen Gründen nicht geplant.

Zum einen liegt die Verantwortung für die Auslieferung der App beim Robert Koch-Institut, welches rechtlich und inhaltlich für die Verteilung verantwortlich ist. Im Moment ist hier nur die Auslieferung über die jeweiligen App Stores im Fokus. Weiterhin funktioniert die App nur mit Google Play Services. Mit einer Verteilung über den Play Store kann davon ausgegangen werden, dass Google Play Services installiert sind. Auf anderen Vertriebswegen können wir diese Annahmen im Moment nicht treffen.

Die Auslieferung der bestehenden App auf anderen Kanälen ist im Moment als Anfrage auf corona-warn-app/cwa-wishlist#57 publiziert. Die Diskussion rund um alternative Vertriebsplattformen wie F-Droid findet sich auf corona-warn-app/cwa-documentation#5.

Weiterhin gibt es in der Entwickler-Community eine Initiative, die Corona-Warn-App über entsprechende Erweiterungen unabhängig von Google Play Services lauffähig zu bekommen. Details hierzu finden sich im Issue corona-warn-app/cwa-app-android#75.

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Wird es die App auch für Tablets, Smartwatches und andere Wearables geben?

Eine Umsetzung auf Tablets, Smartwatches und Wearables ist im Moment nicht geplant. Wir konzentrieren uns – auch aufgrund der Verfügbarkeit der nötigen Schnittstellen – ausschließlich auf Smartphones. Sollte sich daran etwas ändern, werden wir das entsprechend kommunizieren und bewerben.

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Wird die App auch auf alternativen Plattformen zu App Store und Google Play Store zur Verfügung gestellt?

Es ist im Moment nicht absehbar, wann und ob wir die App in anderen App Stores außer denen von Google oder Apple zur Verfügung stellen können. Die App wird die Apple und Google Exposure Notification APIs verwenden. Die Community kann sich gerne einbringen und die App für andere APIs übernehmen.

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Eine neue Version der Corona-Warn-App soll verfügbar sein, aber ich habe noch kein Update erhalten. Was muss ich tun?

Updates für die Corona-Warn-App werden in einem sogenannten "gestaffelten Rollout" über eine Zeitspanne von 48 Stunden ausgeliefert. Dies bedeutet, dass das Update in der genannten Zeitspanne schrittweise einem immer größer werdenden Anteil an Nutzern zur Verfügung gestellt wird, anstatt es an alle Nutzer direkt auszuliefern. Durch den gestaffelten Rollouts können kritische Fehler und Abstürze früh erkannt und vom Entwicklungsteam adressiert werden, bevor sie eine große Zahl an Nutzern betreffen.

Die Reihenfolge in welcher die Nutzer das Update erhalten wird von den Anbietern der App-Stores für jedes Release zufällig festgelegt. Deswegen kann es sein, dass Sie das Update erst bis zu zwei Tage nach dem offiziellen Release-Datum erhalten. Das Entwicklungsteam der Corona-Warn-App hat keinen Einfluss auf die Reihenfolge, in der Nutzer das Update erhalten.

Hinweis: Unter iOS ist es möglich, das Update manuell auszulösen, indem Sie die App Store Seite der Corona-Warn-App besuchen. Diese Option gibt es unter Android nicht.

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Wo bekomme ich die App?

Sie können die Corona-Warn-App im Apple App Store bzw. im Google Play Store herunterladen.

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Anwendung

Was mache ich, wenn ich mehrere PCR-Test-QR-Codes habe?

Familien, die zum Beispiel nach dem Urlaub am Flughafen getestet werden, erhalten für jeden Test oft ein Merkblatt, auf dem ein PCR-Test-QR-Code abgebildet ist.

  1. Lesen Sie das Merkblatt aufmerksam durch, ob der QR-Code wirklich in die Corona-Warn-App eingescannt werden soll, oder ob er für ein anderes Test-Verfahren gedacht ist.
  2. Nur dann, wenn Sie sichergestellt haben, dass der QR-Code für die Corona-Warn-App bestimmt ist und nicht für ein anderes System, können Sie in der Corona-Warn-App fortfahren.
  3. Sie können jeden PCR-Test-QR-Code nur ein einziges Mal in die Corona-Warn-App einscannen, danach verfällt der QR-Code. Das schließt Missbrauch aus.
  4. Wenn Sie einen PCR-Test-QR-Code für Ihren eigenen Test erhalten haben, scannen Sie den QR-Code ein und warten Sie im Anschluss bis das Ergebnis übermittelt wird. Das kann mehrere Stunden bis wenige Tage dauern. Öffnen Sie dazu die Corona-Warn-App regelmäßig und überprüfen Sie, ob das Testergebnis bereits vorliegt.
  5. Wenn Sie weitere QR-Codes für Tests Ihrer Familienmitglieder erhalten haben, zum Beispiel Ihre Kinder, die aber kein eigenes Smartphone haben, verwenden Sie diese QR-Codes NICHT in Ihrem eigenen Gerät. Der QR-Code darf ausschließlich für Ihren persönlichen Test und Ihr persönliches Smartphone verwendet werden. Die Testergebnisse aller Familienmitglieder werden Ihnen auf jeden Fall nochmals unabhängig von der Corona-Warn-App (in der Regel per Telefon) mitgeteilt.
  6. Wenn Ihr QR-Code nicht funktioniert und Sie ein positives Testergebnis erhalten haben: Rufen Sie die TAN-Hotline (0800 7540002) an, um eine teleTAN zu erhalten. Diese können Sie in der Corona-Warn-App eingeben, sodass Ihre Begegnungen der vergangenen Tage über die Corona-Warn-App gewarnt werden können. Beachten Sie die Verhaltenshinweise in der Corona-Warn-App.

Siehe auch So erreichen Sie uns außerhalb Deutschlands.

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Was bedeutet die Überprüfung auf mögliche Begegnungen?

Die COVID-19-Begegnungsüberprüfung zeigt an, wie viele Schlüssel, die einem gemeldeten positiven Testergebnis zuzuordnen sind, vom Server heruntergeladen wurden, und wie viele davon mit Schlüsseln, die Ihr Smartphone eingesammelt hat, übereinstimmen. Mehr zum Ablauf finden Sie unter Wie werde ich über ein Infektionsrisiko informiert?

Begegnungsüberprüfungen (iOS) | Überprüfungen auf mögliche Begegnungen (Android)

Hier sind die Überprüfungen von bis zu 15 Tagen protokolliert (heute plus die letzten 14 Tage). Es können auch jeden Tag mehrere Überprüfungen durchgeführt worden sein. Das Auswählen eines Eintrages führt zur Detailansicht mit den entsprechenden Zeitstempeln und der Anzahl der abgeglichenen Schlüssel.

Bereitgestellte Schlüssel (iOS) | Anzahl der Schlüssel (Android)

Das ist die Anzahl der Schlüssel, welche zu einem gemeldeten, positiven Testergebnis gehören, sogenannte Positivkennungen, die Ihr Smartphone vom Server heruntergeladen hat.

Übereinstimmende Schlüssel (iOS) | Anzahl der Treffer (Android)

Das ist die Anzahl der Schlüssel, die Ihr Smartphone eingesammelt hat, für die der Abgleich eine Positivkennung gefunden hat. Wenn hier nicht 0 steht, dann hatten Sie eine Risiko-Begegnung. Wenn Ihr Risikostatus dennoch grün, also Niedriges Risiko, ist, lesen Sie bitte unter Ich habe eine Risiko-Begegnung, mir wird aber nach wie vor ein niedriges Risiko angezeigt weiter.

Zeitstempel

Datum und Uhrzeit an dem der Abgleich durchgeführt wurde. Diese ist unabhängig vom Zeitpunkt eventueller Begegnungen, da für jeden Diagnoseschlüssel in der Datei ein separates Gültigkeitsdatum abgelegt ist.

Datenquelle (iOS) | Region (Android)

App die den Abgleich veranlasst hat. Haben sie z. B. noch Immuni oder SwissCovid installiert, würden auch deren App-Identifier dort an Stelle von 'Corona-Warn' stehen.

Hash

Prüfsumme für die Datei der heruntergeladenen Positivschlüssel.

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Funktioniert die Aufzeichnung der Begegnungen auch, wenn ich die App schließe?

Ja. Solange Sie in der App die Risiko-Ermittlung aktiviert und Bluetooth (und bei Android die Standort-Dienste) eingeschalten haben, werden Begegnungen vom Exposure Notification Framework von iOS/Android aufgezeichnet. Die App selbst muss dafür nicht geöffnet bleiben. Sie können die App schließen, sowohl durch Minimieren als auch durch 'Swipe-to-quit'.

Sicherheitshalber können Sie die App einmal täglich öffnen. Weitere Hinweise finden Sie unter So funktioniert die App am besten.

Damit der Risikostatus automatisch aktualisiert werden kann, muss die Hintergrundaktualisierung aktiviert sein. Alle Infos dazu finden Sie in diesen FAQs:

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Wie werden die Tage seit der letzten Begegnung gezählt?

Die Anzahl der Tage werden normal numerisch gezählt - '1 Tag seit der letzten Begegnung' heißt somit 'gestern', '2' demnach 'vorgestern'. Die Details zur technischen Implementation erklärt Apple hier.

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[Apple/iOS]: Was passiert, wenn ich Bluetooth ausschalte?

Dann können Begegnungen mit den anderen Geräten, welche die Corona-Warn-App laufen haben, nicht aufgezeichnet werden, weil keine Zufalls-IDs ausgetauscht werden. Ebenso kann die App keine Überprüfung auf Risiko-Begegnungen durchführen. Haben Sie deswegen bitte zu jeder Zeit Bluetooth aktiviert, damit Sie bei einem hohen Risikostatus so schnell wie möglich gewarnt werden.

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[Google/Android]: Was passiert, wenn ich Bluetooth und die Standort-Dienste ausschalte?

Dann können Begegnungen mit den anderen Geräten, die die Corona-Warn-App laufen haben, nicht aufgezeichnet werden, weil keine Zufalls-IDs ausgetauscht werden. Bis einschließlich Android-Version 10 müssen die Standort-Dienste zwar aktiviert sein, die Corona-Warn-App verwendet die Standortinformationen jedoch nicht. Für alle anderen Apps können Sie die Standortverwendung ausschalten, wenn Sie das möchten. Mehr Informationen dazu finden Sie in diesem FAQ Eintrag:

[Google/Android]: Beim Einschalten der Risiko-Ermittlung bzw. von Bluetooth bekomme ich Meldungen zur Aktivierung der Standortverwendung. Muss ich das aktivieren?

Ab Android-Version 11 können die Standort-Dienste ausgeschaltet werden, ohne dass die Funktionalität der App beeinträchtigt wird.

Aktivieren Sie deswegen bitte immer Bluetooth (und bei Android bis zur Version 10 auch die Standort-Dienste), wenn Sie in Kontakt mit anderen Leuten sind, zum Beispiel, wenn Sie Gäste haben oder nach draußen gehen.

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[Apple/iOS]: Funktioniert die Risiko-Ermittlung noch, wenn ich Bluetooth im Kontrollzentrum abschalte, aber in den Systemeinstellungen aktiviert lasse?

Ja. Mit der Option im Kontrollzentrum (siehe Bluetooth und WLAN im Kontrollzentrum verwenden) trennen Sie lediglich vorübergehend die Verbindung zum aktuell verbundenen Bluetooth-Zubehör. Bluetooth an sich ist in den Systemeinstellungen aber nach wie vor aktiv.

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Werden die gesammelten Zufalls-IDs in meiner Smartphone-Datensicherung (Backup) berücksichtigt?

Nein, diese sind nicht Bestandteil der Datensicherung. Das heißt, die gesammelten Zufalls-IDs können nicht auf demselben oder einem anderen Gerät wiederhergestellt werden.

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Was muss ich beim Wechsel auf ein neues Gerät beachten?

Ein Backup der alten Zufalls-IDs ist leider nicht möglich, da das Exposure Notification Framework von Apple/Google keinen Export dieser Daten erlaubt. Damit Sie trotzdem über mögliche Risikobegegnungen informiert werden, empfehlen wir Ihnen, den Risikostatus auf dem alten Gerät noch mindestens 14 Tage zu beobachten, nachdem Sie die Corona-Warn-App auf dem neuen Gerät installiert haben. Beachten Sie dazu folgende Hinweise:

  • Ihr altes Gerät muss in der Lage sein, regelmäßige Überprüfungen auf mögliche Begegnungen durchzuführen. Lassen Sie das Gerät daher permanent eingeschaltet und dauerhaft mit dem Internet verbunden.
  • Bewahren Sie das alte Gerät an einem stationären Ort auf, z. B. an einem bestimmten Platz zu Hause. Falls möglich, platzieren Sie das Gerät in Hör- oder Sichtweite, sodass Sie bei einer Benachrichtigung der App frühzeitig gewarnt werden.
  • Rufen Sie die Corona-Warn-App auf dem alten Gerät mindestens einmal täglich aktiv auf und überprüfen Sie dort Ihren Risikostatus.

Falls Sie innerhalb der 14 Tage auf COVID-19 getestet wurden, tragen Sie den PCR-Test-QR-Code auf Ihrem neuen Gerät ein. Ist das Testergebnis positiv, sollten Sie das Testergebnis auf beiden Geräten teilen. Für das Teilen eines Testergebnisses auf mehreren Geräten beachten Sie bitte den FAQ Eintrag Wie teile ich ein positives Testergebnis auf mehreren Geräten?.

Nach 14 Tagen enthält Ihr altes Gerät keine relevanten Einträge für die Risiko-Ermittlung mehr. Sie brauchen den Risikostatus auf diesem Gerät dann nicht weiter zu beachten und können die Corona-Warn-App dort entfernen.

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Werden die gesammelten Zufalls-IDs beim Deinstallieren der App entfernt?

Eine Deinstallation der App sollte immer die letzte mögliche Lösung für bekannte oder neu auftretende Probleme sein.

Die App selbst kann die COVID-19-Begegnungsaufzeichnungen nicht löschen. Daher obliegt es dem Exposure Notification System (ENS) zu entscheiden, ob diese Daten gelöscht werden oder nicht.

In der derzeitigen Version bleiben bei einer Deinstallation unter iOS die Begegnungsaufzeichnungen erhalten. Es gibt jedoch keine Garantien, wie lange diese Daten vorgehalten werden.

Auf Android-Geräten werden in der derzeitigen Implementierung beim Deinstallieren 'Datenbank und Schlüssel' vom Gerät gelöscht. Sie sollten daher davon ausgehen, dass mit Deinstallation der App auch die Begegnungsaufzeichnungen verloren gehen. Die Begegnungsaufzeichnungen gehen ebenso verloren, sollte die Speicherplatzverwaltungsfunktion 'Daten löschen' des Android-Betriebssystems auf die App 'Corona-Warn' angewandt werden.

Da sich dieses Verhalten bei der App-Deinstallation auch ohne Änderungen an der Corona-Warn-App jederzeit ändern kann, sollten Sie die App wirklich nur in Ausnahmefällen deinstallieren oder wenn die technische Hotline oder Entwickler auf GitHub Sie explizit darum bitten.

Wir empfehlen daher, vor der Neu-installation zunächst die App zurückzusetzen, da hierbei die gesammelten Zufalls-IDs nicht gelöscht werden:

  • [iOS] Auf iOS-Geräten finden Sie die Funktion 'Anwendung zurücksetzen' auf dem Einstiegsbild der App ganz unten unter 'Einstellungen'.
  • [Google/Android] Auf Android-Geräten wählen Sie unter den drei Punkten im oberen rechten Bereich des Einstiegsbilds 'Einstellungen' -> 'Anwendung zurücksetzen'.

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Wie werde ich über ein Infektionsrisiko informiert?

So funktioniert die App:

  1. Alle Geräte, die die App installiert haben, senden und empfangen Zufalls-IDs, die dann lokal auf dem Gerät gespeichert werden. Die Bluetooth-Verbindung zwischen zwei Geräten ist nur für das Senden und Empfangen der Zufalls-IDs notwendig.
  2. Falls Sie positiv getestet wurden, können Sie Ihre über Bluetooth gesendeten Zufalls-IDs in das Corona-Warn-App Backend hochladen. Alle Geräte mit der Corona-Warn-App laden in regelmäßigen Abständen die Zufalls-IDs von diesem Backend herunter und prüfen lokal, ob sie einen übereinstimmenden Schlüssel via Bluetooth empfangen haben. Für das Hochladen und Herunterladen der Zufalls-IDs muss Ihr Gerät Zugang zum Internet haben, zum Beispiel über WLAN oder mobile Daten.
  3. Gibt es eine Übereinstimmung zwischen einem vom Server heruntergeladenen und einem lokal gespeicherten Schlüssel, dann bedeutet das, dass Sie eine Begegnung mit einer Person hatten, die positiv auf Corona getestet wurde.
  4. Auf Basis der gefundenen Risikobegegnungen errechnet die App Ihren persönlichen Risikostatus, welcher bestimmt, ob Sie ein "niedriges Risiko" (grüne Karte) oder "hohes Risiko" (rote Karte) angezeigt bekommen. Die Anzeige einer Risikobegegnung verschwindet spätestens nach 14 Tagen. Im Fall einer Begegnung mit erhöhtem Risiko wird auch die entsprechende rote Kachel wieder grün angezeigt. Siehe auch: Ich habe die Meldung bekommen, dass ich eine niedrige Risikobegegnung hatte. Am nächsten Tag war sie wieder weg. Sollte das nicht erst nach 14 Tagen gelöscht werden? Weitere Informationen zur Risikoberechnung finden sie im FAQ-Eintrag Nach welchen Kriterien werden Begegnungen bewertet und wie unterscheiden sich die Handlungsempfehlungen?

Das Solution-Architecture-Dokument (in englischer Sprache) beschreibt den technischen Ablauf im Detail.

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Wann erhalte ich mein PCR-Testergebnis in der App?

Bis der PCR-Test im Labor untersucht und das Testergebnis an die Server der Corona-Warn-App gemeldet wird, vergehen derzeit im Durchschnitt 22-28 Stunden. Jedoch kann die Wartezeit je nach beauftragtem Labor bis zu 48 Stunden betragen. In den allermeisten Fällen erhalten Sie Ihr Ergebnis also am nächsten oder übernächsten Tag. Falls Ihr Testergebnis nach 3 Tagen noch nicht in der App abrufbar ist, beachten Sie bitte die Hinweise im FAQ-Eintrag: Ich habe einen PCR-Test-QR Code eingescannt, aber das Testergebnis konnte über Tage nicht abgerufen werden.

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Wie gebe ich mein negatives Testergebnis ein?

Wenn Sie einen PCR-Test bzw. einen Schnelltest von einem Testpartner durchführen lassen, der mit der Corona-Warn-App integriert ist und zugleich digitale Zertifikate unterstützt, können Sie ein digitales Testzertifikat für den Fall eines negativen Ergebnisses anfordern. Falls Sie ein digitales Testzertifikat außerhalb der App erhalten, z. B. in Papierform, können Sie den QR-Code unter dem Reiter 'Zertifikate' einscannen. Im FAQ-Abschnitt Testzertifikat finden Sie weitere Details.

Negative Testergebnisse werden nicht mit Ihren Kontakten geteilt. Die Corona-Warn-App teilt nur ein positives COVID-19-Testergebnis mit Ihren Kontakten.

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Wie teile ich ein positives Testergebnis auf mehreren Geräten?

Sie können ein positives Testergebnis von einem PCR-Test auf mehreren Geräten teilen. Wenn Sie ein positives Schnelltestergebnis erhalten haben, können Sie dieses Ergebnis nur auf einem Gerät teilen. Wie handele ich, wenn mein Schnelltest-Ergebnis positiv ist? empfiehlt in diesem Fall, dass Sie einen PCR-Test machen. Ein positives Ergebnis aus diesem anschließenden durchgeführten PCR-Test kann auf mehreren Geräten geteilt werden.

Wenn Sie mehr als ein Smartphone besitzen und bspw. eines beruflich und eines privat nutzen, empfehlen wir die Installation der CWA zunächst auf Ihrem privaten Gerät. Auch der Scan von PCR-Test-QR-Codes und das Teilen eines positiven PCR-Testergebnisses sollte zuerst über das private Gerät erfolgen. Wenn Sie darüber hinaus auch über Ihr Firmengerät, bzw. über ein anderes weiteres Gerät, ein positives Ergebnis teilen möchten, geht dies ausschließlich über eine sog. teleTAN. Mit einem positiven PCR-Testergebnis erhalten Sie über die TAN-Hotline unter der 0800 7540002 eine 10-stellige TAN mit der das PCR-Testergebnis ebenfalls in der App registriert werden kann. Achtung: Die TAN Nummer ist nur eine Stunde gültig.

Siehe auch So erreichen Sie uns außerhalb Deutschlands.

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Kann ich positive Testergebnisse aus anderen Ländern eingeben?

Wenn Sie sich im EU-Ausland oder in einem dieser Staaten befinden und dort einen molekularbiologischen Test (PCR-Test) gemacht haben, der positiv ist, können Sie diesen in Ihrer Corona-Warn-App hochladen. Dafür müssen Sie sich unter der TAN-Hotline 0800 7540002 verifizieren lassen. Sie erhalten eine 10-stellige TAN, mit der das Testergebnis in der App registriert werden kann. Achtung: Die TAN ist nur eine Stunde gültig!

Siehe auch So erreichen Sie uns außerhalb Deutschlands.

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Kann die Corona-Warn-App die Krankschreibung vom Arzt ersetzen?

Nein, das kann sie nicht. Das Verfahren der PCR-Test- und Schnelltest-QR-Codes wurde zur Verifizierung von positiven und negativen Testergebnissen entwickelt. Die Information über die Corona-Warn-App ersetzt nicht den Befundbrief bzw. die Information vom Arzt oder Labor. Nur diese können Ihnen auch einen Nachweis für Ihren Arbeitgeber geben.

Der Grund ist folgender: Weil die Corona-Warn-App den dezentralen Ansatz verfolgt, enthalten die Benachrichtigungen der Corona-Warn-App keine persönlichen Informationen wie Name oder Geburtsdatum. Diese Identifizierungsmerkmale sind jedoch für eine Befreiung aus der Quarantäne notwendig.

Zusätzlich zur Anzeige Ihres Ergebnisses in der Corona-Warn-App sollten Sie immer eine schriftliche Nachricht durch das Labor, das Testzentrum oder Ihre Arztpraxis bekommen.

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Wie melde ich mich in der App wieder gesund?

Seit der Version 1.13 haben Sie die Möglichkeit nach einer überstanden SARS-CoV-2 Infektion, die App wieder zu aktivieren und die Fortführung der Risiko-Ermittlung nach Teilung der eigenen Zufalls-IDs erneut zu starten. Dies bedeutet, dass Sie nun entscheiden können, ob und wann Sie die Risiko-Ermittlung wieder einschalten, nachdem Sie Ihre verschlüsselten Zufalls-IDs nach einem Positivtest geteilt und andere damit gewarnt haben. Bisher war dies nur über ein Reset der App möglich.

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Ich bin gehörlos oder schwerhörig. Telefonieren ist problematisch für mich. Worauf muss ich bei der Nutzung der App achten?

Grundsätzlich: Die App ist barrierefrei entwickelt worden (siehe Scoping-Dokument) und unterstützt die gängigen Bedienungshilfen des Smartphone-Betriebssystems.

In der Regel ist eine Kommunikation per Telefon nicht notwendig. Im Falle eines positiven Befunds erhalten Sie das Testergebnis standardmäßig über einen PCR-Test-QR-Code, den Sie mit der App einscannen. Wenn das Testzentrum bzw. das Labor diesen Weg nicht unterstützt oder Sie den QR-Code nicht scannen möchten, erhalten Sie eine TAN. Nur wenn Sie mit einem positiven Befund weder einen QR-Code noch eine TAN erhalten, müssten Sie die TAN-Hotline anrufen, was nicht direkt aus der App möglich ist.

Sollten Sie wegen einer Hörschwäche nicht telefonieren können, empfiehlt es sich, darauf gleich beim Test hinzuweisen, da auch hier für die weitere Kommunikation besondere Maßnahmen einzuhalten sind. So kann sichergestellt werden, dass Sie die TAN - wenn benötigt - gleich schriftlich erhalten.

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Wie oft wird der Risiko-Status aktualisiert?

Die Corona-Warn-App aktualisiert den Risiko-Status im Abstand von mindestens 24 Stunden. Dabei kann der genaue Zeitpunkt auch einige Stunden nach dem Zeitpunkt der Aktualisierung am Vortag liegen.

Seit Version 1.7 der Corona-Warn-App wird der Risikostatus bis zu 6 mal täglich aktualisiert, wenn eine WLAN-Verbindung vorhanden ist. Die wiederholte Abfrage wird automatisch durchgeführt. Bei einer mobilen Internetverbindung wird der Risikostatus aufgrund der Zero-Rating-Verpflichtungen der Provider lediglich einmal täglich abgefragt.

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Wenn ich die App außerhalb eines WLANs nutze, kommen dann Kosten für die Übertragung mobiler Daten auf mich zu?

Die deutschen Netzbetreiber haben sich zu einem sog. Zero-Rating verpflichtet. Das bedeutet, dass für die Nutzung der Corona-Warn-App das mobile Datenvolumen sowohl in Deutschland als auch innerhalb des EU-Auslands kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Die mobilen Daten, welche die Corona-Warn-App überträgt, um Diagnoseschlüssel ('Positivkennungen') hochzuladen oder im Fall einer Risiko-Begegnung vom Backend-Server benachrichtigt zu werden, kosten Sie keinen Cent und werden nicht von Ihrem vertraglichen Datenvolumen abgezogen.

Das Zero-Rating gilt für alle SIM-Karten, die von deutschen Netzanbietern vertrieben werden. Egal, ob diese direkt vom Mobilfunkanbieter erworben wurden oder aber von einem Partnerunternehmen (bspw. Discounter).

Für ausländische Anbieter von SIM-Karten bzw. Mobilfunktarifen können wir keine Aussage treffen. Die Entscheidung, ob die notwendigen Datenvolumen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden oder nicht, liegt allein beim entsprechenden Anbieter.

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[Google/Android]: Welche Version der COVID-19-Benachrichtigungen habe ich?

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Google veröffentlicht die Unterstützung für mobile Geräte für die COVID-19-Benachrichtigungen, das Exposure Notifications System (ENS), über den Google Play Store, als ein Update zu den Google Play-Dienste, und damit unabhängig vom Android-Betriebssystem. ENS-Version 1.5, die in Juli 2020 veröffentlicht wurde, führte die zusätzliche ExposureWindow-Mode ein (auch unter der Bezeichnung 'v2-Mode' bekannt), neben der ursprünglichen v1-Mode. ENS-Version V1.5, oder höher, wird für die Corona-Warn-App Version 1.9 und höher benötigt.

So sehen Sie, welche Version Ihr Smartphone installiert hat:

  1. Öffnen Sie das Menü der Corona-Warn-App, indem Sie unter Status (vor Version 2.12 'Startseite') auf das 3-Punkte-Icon rechts oben tippen. Danach tippen Sie auf 'App-Informationen'.
  2. Scrollen Sie auf der Seite ganz nach unten, bis zur Zeile 'ENF Version'. Dort steht die Versionsnummer in dem folgenden Format:
    • VVYYWWxxxxx, mit VV für die Version der COVID-19-Benachrichtigungen, YY für die Jahreszahl und WW für die Wochenzahl (zum Beispiel '18210214000' steht für Version 1.8).

Alternativ dazu, wählen Sie in den Einstellungen Ihres Smartphones 'Google > COVID-19-Benachrichtigungen' und scrollen Sie auf dieser Seite ganz nach unten. Sie sehen dort die Version angezeigt.

Allgemeines und Release-Informationen zu den COVID-19-Benachrichtigungen finden Sie bei Google:

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Wie kann ich in Vertretung warnen?

Als Organisator einer Veranstaltung können Sie ab der Version 2.9 nach Aufforderung durch das Gesundheitsamt Ihre Gäste in Vertretung für eine positiv getestete Person warnen, die an einer Veranstaltung teilgenommen hat, aber nicht über die Corona-Warn-App (CWA) eingecheckt war.

Wird eine nicht eingecheckte Person später positiv getestet, können die Gäste gewarnt werden, wenn sie sich zur gleichen Zeit oder bis zu 30 Minuten nach der positiv getesteten Person im gleichen Raum aufgehalten haben.

Um als Organisator einer Veranstaltung andere Gäste über die CWA zu warnen, gehen Sie bitte folgendermaßen vor:

  • Erhalten Sie im Nachhinein Kenntnis von der Gegenwart einer positiv getesteten Person auf Ihrer Veranstaltung, und hat das Gesundheitsamt Sie als Organisator einer Veranstaltung noch nicht kontaktiert, setzen Sie sich mit dem Gesundheitsamt in Verbindung. Das Gesundheitsamt kann Ihnen gegebenenfalls eine TAN ausstellen.
  • Klicken Sie unter Status (vor Version 2.12 'Startseite') in Ihrer CWA auf „QR-Code erstellen“.
  • Klicken Sie auf der „Meine QR-Codes“-Seite oben rechts auf das Drei-Punkte-Menü und dann auf den Menüpunkt „In Vertretung warnen“.
  • Klicken Sie auf dem Infoscreen auf „Weiter“.
  • Wählen Sie eine Veranstaltung, für welches Sie in Vertretung einer infizierten Person andere warnen möchten. Oder stellen Sie eine gelöschte Veranstaltung wieder her, indem Sie den QR-Code der Veranstaltung erneut einscannen. Klicken Sie auf „Weiter“.
  • Geben Sie die Aufenthaltsdauer der positiv getesteten Person an, für die gewarnt werden soll. Diese Information erhalten Sie vom Gesundheitsamt. Klicken Sie auf „Weiter“.
  • Geben Sie die 10-stellige TAN ein, die Ihnen mitgeteilt wurde. Klicken Sie auf „Warnung abschicken“.

Schauen Sie sich außerdem auch dieses Poster an, welches den Vorgang des Warnens in Vertretung Schritt für Schritt darstellt:

Zur Veranschaulichung können Sie unter den folgenden Links Screenshots für das Warnen in Vertretung für sowohl iOS als auch Android Geräte finden:

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Wie verwalte ich Mitteilungen der Corona-Warn-App?

Die Einstellungen für Mitteilungen werden ab Version 2.12 einheitlich in den Geräteeinstellungen Ihres Smartphones verwaltet.

Sie können hier festlegen, ob:

  • Sie generell Mitteilungen von der Corona-Warn-App erhalten möchten oder nicht.
  • Sie Mitteilungsinhalte auf dem Sperrbildschirm anzeigen lassen möchten oder nicht.
  • Mitteilungstexte erst nach Entsperrung des Smartphones angezeigt werden sollen.

Überprüfen Sie bitte Ihre Mitteilungseinstellungen für die Corona-Warn-App in den Geräteeinstellungen:

iOS-Geräte

  • Tippen Sie auf den „Status“-Reiter in der Corona-Warn-App
  • Scrollen Sie nach unten und tippen Sie auf „Einstellungen“.
  • Tippen Sie auf „Mitteilungen“.
  • Scrollen Sie weiter runter und tippen Sie auf „Geräteeinstellungen öffnen“.
  • Tippen Sie in Ihren Geräteeinstellungen anschließend auf „Mitteilungen“. Hier können Sie die Mitteilungen für die Corona-Warn-App komplett abschalten oder den Ton für die Mitteilungen abschalten. Zudem können Sie hier festlegen, ob die Mitteilungen als Pop-Up auf dem gesperrten Bildschirm Ihres Smartphones angezeigt werden soll oder nicht.

Android-Geräte

  • Tippen Sie auf den „Status“-Reiter in der Corona-Warn-App
  • Tippen Sie auf die 3 Punkte oben rechts.
  • Öffnen Sie hier „Einstellungen“.
  • Tippen Sie anschließend auf „Mitteilungen“.
  • Scrollen Sie weiter runter und tippen Sie auf „Geräteeinstellungen öffnen“.
  • In den Geräteeinstellungen können Sie die Mitteilungen für die Corona-Warn-App komplett abschalten oder den Ton für die Mitteilungen abschalten. Zudem können Sie hier festlegen, ob die Mitteilungen der App Sie auch erreichen sollen, während sich Ihr Gerät im „Nicht Stören Modus“ befindet. Hinweis: Die Einstellungsmöglichkeiten können bei Android-Geräten je nach Modell und Android-Version variieren. Wir empfehlen die Hilfe und Dokumentation des Herstellers zu konsultieren, da die Einstellungen für die Bildschirmsperre oder den „Nicht stören“-Modus nicht unbedingt auf dem Bildschirm zu finden sind, den CWA öffnet, wenn „Mitteilungen“ im CWA-Einstellungsmenü ausgewählt wird. Siehe Benachrichtigungen unter Android verwalten

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Risiko-Ermittlung

Unterschiedliche Anzeige von Risiken

Wie kommt es zu Unterschieden in der Infektionsrisikobewertung durch verschiedene CWA Apps, auch wenn die jeweiligen Smartphones sich nicht weit voneinander entfernt befanden?

Abweichende Infektionsrisikobewertungen können mehrere Ursachen haben, beeinträchtigen aber nicht die Wirksamkeit der Corona-Warn-App (CWA).

Die Einschätzung eines möglichen Infektionsrisikos hängt von der erkannten Kontaktdauer und dem ermittelten Abstand zum dem Smartphone eines CWA Nutzers ab, der sich dazu entschlossen hat, seinen positiven Testbescheid zu teilen. Die Ermittlung des Abstandes wird dabei auch von der Ausrichtung der beiden Smartphone-Antennen zueinander beeinflusst. Daher ist dieser Aspekt der Risikobewertung sehr stark von der exakten räumlichen Lage der beteiligten Smartphones abhängig.

Zudem laufen viele Prozesse auf den Smartphones im Hintergrund ab und können daher zu unterschiedlichen Zeitpunkten starten. Beispiele für solche Prozesse sind die Risikoberechnung, das bei bestehendem WiFi-Zugang mehrfach am Tag stattfindende Laden von Positivschlüsseln. Aber auch die Suche nach anderen Smartphones mit aktiver CWA ist ein solcher Hintergrundprozess.

Des Weiteren unterstützt die CWA (abhängig von der Versionsnummer der App und dem genutzten Betriebssystem) unterschiedliche Versionen des Exposure Notification Framework (ENF). Dieses wird von Google und Apple entwickelt und zur Verfügung gestellt. Da nicht jedes Smartphone die neueste Version des ENF unterstützt, können unterschiedliche ENF Versionen zu abweichenden Risiko-Berechnungen führen.

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Virus-Varianten („Mutationen“):

AKTUELL
Bisher wurde die Risiko-Ermittlung am 23.02.2021, am 19.03.2021 und am 16.04.2021 verbessert und angepasst. Weitere Informationen finden Sie in unserem Blog:

Wir werden auch weiterhin die Risiko-Ermittlung in Bezug auf das Virus überwachen und sie, falls nötig, verbessern.


Seit Beginn der Pandemie werden weltweit immer wieder neue Virus-Varianten entdeckt und von Experten bzgl. Infektiosität und gesundheitlicher Folgen untersucht und bewertet. Als Entwickler der Corona-Warn-App stehen wir im engen Kontakt mit den Behörden. Wenn sich nach neuen Erkenntnissen das Infektionsrisiko ändert, werden wir die Risikoberechnung der App entsprechend anpassen.

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Bisher hat meine App eine oder mehrere Begegnungen mit niedrigem Risiko anzeigt - seit dem Update auf Version 1.9 der Corona-Warn-App sind diese verschwunden bzw. ist die Zahl niedriger geworden

Mit Einführung der Version 1.9 der Corona-Warn-App wurde eine neue Version des Exposure Notification Frameworks (ENF) von Apple/Google verwendet, die Version 2.0 (auch bekannt als ExposureWindow Modus von Google). Die Daten dieser Schnittstelle dienen als Grundlage zur Berechnung des individuellen Risikos.

Bis zur Version 1.7.1 wurde die in der App angezeigte Anzahl der Begegnungen nicht gefiltert. Das heißt: Auch Begegnungen mit sehr kurzer Kontaktdauer (hier genügten wenige Sekunden) wurden gezählt und angezeigt. Aufgrund der hinterlegten Kriterien für die Risikoberechnung wurden diese allerdings nur als Begegnung mit geringem Risiko angezeigt.

Mit der neuen Version der Schnittstelle kann nun präziser gesteuert werden, welche Begegnungen bei der Risikoberechnung berücksichtigt werden. Begegnungen mit sehr kurzer Kontaktdauer oder sehr geringer Signalstärke werden gefiltert, da das Ansteckungsrisiko dieser Begegnung nicht signifikant ist. Im Kontaktprotokoll des Betriebssystems werden diese Begegnungen zwar gezählt, werden jedoch nicht in die Risikoberechnung der App einbezogen.

Um als Begegnung berücksichtigt zu werden, müssen folgende Bedingungen innerhalb eines Zeitfensters von 30 Minuten erfüllt sein:

  • Mindestens 5 Minuten innerhalb des 30-minütigen Fensters muss die Signaldämpfung unter 79dB gelegen haben
  • Das Transmission Risk Level muss mindestens III (3) betragen. Es wird beim Teilen der Diagnoseschlüssel pro Tag gemäß definierter Kriterien wie Symptomstatus und/oder Symptombeginn festgelegt

Sind diese Kriterien nicht erfüllt, erfolgt keine Zählung innerhalb der App. Es handelt sich um eine „Nicht-Risiko-Begegnung“.

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Wie erfolgt die Berechnung des Risikos mit der App (Version >=1.9)?

Mit Einführung der Version 1.9 der App wird die neue Version 2.0 des Exposure Notification Frameworks von Apple/Google verwendet (auch bekannt als ExposureWindow Modus von Google). Die Daten dieser Schnittstelle dienen als Grundlage zur Berechnung des individuellen Risikos.

Während in der ersten Version 1.0 der Schnittstelle Durchschnittswerte der Dämpfung für alle Begegnungen mit einem anderen Gerät im Laufe des Tages genutzt wurden, erfolgt die Betrachtung in der neuen Version 2.0 nun jeweils für 30-minütige Zeitfenster.

Jedes dieser Fenster muss bestimmte Kriterien erfüllen, um berücksichtigt zu werden:

  • Mindestens 5 Minuten innerhalb des 30-minütigen Fensters muss die Signaldämpfung unter 79dB gelegen haben
  • Das Transmission Risk Level muss mindestens III (3) betragen. Es wird beim Teilen der Diagnoseschlüssel pro Tag gemäß definierter Kriterien wie Symptomstatus und/oder Symptombeginn festgelegt

Sind diese Kriterien nicht erfüllt, erfolgt keine Zählung innerhalb der App. Es handelt sich um eine „Nicht-Risiko-Begegnung“. Im Kontaktprotokoll des Betriebssystems werden diese Begegnungen zwar gezählt, werden jedoch nicht in die Risikoberechnung der App einbezogen.

Sind die Bedingungen erfüllt, erfolgt eine Gewichtung der Kontaktzeiten, abhängig von der Signaldämpfung:

  • Zeiten mit einer Dämpfung <63dB werden mit 80% gewichtet.
  • Zeiten mit einer Dämpfung >=63dB und <73dB werden mit 100% gewichtet.
  • Zeiten mit einer Dämpfung >= 73dB und <79dB werden mit 10% gewichtet.

Basierend auf dem Transmission Risk Level (III bis VIII) wird nun ein Faktor zwischen 0,6 und 1,6 ermittelt. Mit diesem Faktor wird die gewichtete Zeit aus dem vorherigen Schritt multipliziert, woraus sich dann die normalisierte Kontaktzeit ergibt. Abschließend werden alle normalisierten Kontaktzeiten aufsummiert. Letztlich bedeutet das: Mehrere kurze Begegnungen mit niedrigem Risiko können in Summe zu einem roten Status führen. Anhand dieser Summe der normalisierten Kontaktzeiten wird nun der endgültige Risikostatus bestimmt:

  • Summe der Kontaktzeiten <5 Minuten: Nicht-Risiko-Begegnung(en) (grün)
  • Summe der Kontaktzeiten >=5 Minuten und <9 Minuten: Begegnung(en) mit niedrigem Risiko (grün)
  • Summe der Kontaktzeiten >=9 Minuten: Begegnung(en) mit hohem Risiko (rot)

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Nach welchen Kriterien werden Begegnungen bewertet und wie unterscheiden sich die Handlungsempfehlungen?

Die Berechnung Ihres individuellen Infektionsrisikos basiert auf folgenden Faktoren:

  1. Dauer der Begegnung
  2. Abstand bei der Begegnung
  3. Zeit, die seit der Begegnung vergangen ist
  4. Infektiosität (abgeleitet aus der Information, wann und ob die Symptome eingesetzt haben)

Überschreitet der daraus ermittelte Risikowert den vom Robert Koch-Institut vorgegebenen Schwellwert, erhalten die Benutzer eine Benachrichtigung über ein erhöhtes Infektionsrisiko. Mehr Informationen zur Berechnung des Schwellwerts finden Sie im Eintrag Wie erfolgt die Berechnung des Risikos mit der App (Version >=1.9)?.

Die Corona-Warn-App hat zwei verschiedene Statusanzeigen, die dieses Infektionsrisiko verdeutlichen: "niedriges Risiko" (grün) und "erhöhtes Risiko" (rot).

Wenn Ihnen auf Ihrem Smartphone Begegnungen mit erhöhtem oder niedrigen Risiko angezeigt werden, dann bedeutet dies, dass Ihr Smartphone und das einer Person, die sich später in der App als infiziert gemeldet hat, in den vergangenen 14 Tagen per Bluetooth Diagnoseschlüssel ausgetauscht haben. Auf Basis der oben genannten Kriterien wird diese Begegnung dann mit einem erhöhten oder geringen Infektionsrisiko eingestuft.

Zeigt die App ein "niedriges Risiko" (grün) an, schätzt sie Ihr Infektionsrisiko als gering ein. Zusätzlich dazu informiert die App Sie aber, dass Ihr Smartphone sehr wohl eine oder mehrere Begegnungen in den vergangenen 14 Tagen mit (später positiv getesteten) Personen aufgezeichnet hat und zeigt auch an, an wie vielen Tagen dies der Fall war. Ab der Version 1.9.1 der App sehen die Nutzer somit die Anzahl an Tagen, an denen Risikobegegnungen stattgefunden haben, und nicht mehr die Anzahl an Begegnungen. Zusätzlich wird folgender Hinweis angezeigt: "Ein niedriges Risiko besteht insbesondere dann, wenn sich Ihre Begegnung auf einen kurzen Zeitraum oder einen größeren Abstand beschränkt hat. Sie müssen sich keine Sorgen machen, und es besteht kein besonderer Handlungsbedarf."

Wird Ihnen ein "erhöhtes Risiko" (rot) angezeigt, sollten Sie zu Hause bleiben und Ihre direkten Kontakte reduzieren. Setzen Sie sich mit Ihrem Hausarzt, dem Gesundheitsamt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117 in Verbindung, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Sie können zudem die Webseite oder die App (Play Store, App Store) des ärztlichen Bereitschaftsdienstes nutzen, um direkt einen Termin zu vereinbaren. Die Entscheidung, ob ein sog. PCR-Test durchgeführt wird, obliegt in letzter Instanz Ihrem Arzt. Das Bundesministerium für Gesundheit hat jedoch entsprechende Empfehlungen veröffentlicht. Die App zeigt ab Version 1.9.1 zudem an, an welchen Tag (innerhalb der letzten 14 Tage) letztmalig eine Begegnung mit erhöhtem Risiko stattgefunden hat. Hier sehen Sie nun ein genaues Datum, um Ihre Kontakte bzw. Ihr Verhalten an diesem Tag besser nachvollziehen zu können.

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Ich habe die Meldung bekommen, dass ich eine niedrige Risikobegegnung hatte. Am nächsten Tag war sie wieder weg. Sollte das nicht erst nach 14 Tagen gelöscht werden?

Sobald die App die aktuellen Diagnoseschlüssel (Positivkennungen) vom Server lädt, wird eine Überprüfung des Kontaktprotokolls durchgeführt. Dabei wird für jeden der letzten 14 Tage, für den Diagnoseschlüssel vorhanden sind, eine separate Überprüfung des Kontaktprotokolls durchgeführt. Das bedeutet also, die App gleicht die Begegnungen der letzten 14 Tage mit den Positivkennungen ab, um zu überprüfen, ob es zu einem Kontakt mit einer positiv getesteten Person gekommen ist. Ist die Meldung über eine Begegnung mit niedrigem Risiko nach einem Tag verschwunden, bedeutet das, dass die entsprechende Begegnung in diesem Fall länger als 14 Tage zurückliegt.

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Ich habe in der App die Meldung bekommen, dass ich eine oder mehrere Begegnungen mit niedrigem Risiko hatte. Die Statusanzeige ist aber grün geblieben. Muss ich mir Sorgen machen?

Nein, denn auf Grundlage der Daten der Risiko-Ermittlung wird das Infektionsrisiko als niedrig eingestuft, da sich die Begegnung auf einen kurzen Zeitraum und/oder einen größeren Abstand beschränkt hat. Sie müssen sich keine Sorgen machen und es besteht kein besonderer Handlungsbedarf. Es wird empfohlen, sich an die allgemein geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu halten. Sie müssen sich bei Begegnungen mit niedrigem Risiko nicht testen lassen. Die Verhaltensvorschläge sowie Infos zum Ermittlungszeitraum als auch zum Infektionsrisiko finden Nutzer*innen in der App selbst, wenn sie auf „Niedriges Risiko“ mit dem Finger tippen.

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Werden Risikobegegnungen mit der gleichen Person mehrfach am Tag gezählt?

Nein, denn mit Version 2 des Exposure Notification Frameworks (ENF) ändert sich die Art und Weise der Risikoermittlung. Nutzer*innen können damit die Anzahl an Tagen sehen, an denen Risikobegegnungen stattgefunden haben, und nicht mehr die Anzahl an Begegnungen.

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Wird eine Begegnung an verschiedenen Tagen mit ein und derselben Person mehrfach gezählt?

Ja. Mit Version 2 des Exposure Notification Frameworks (ENF), der Schnittstelle für Corona-Apps von Apple und Google, werden die Tage gezählt, an denen Risikobegegnungen stattgefunden haben. Das heißt: eine Person, der man gestern und heute begegnet ist, wird als „Risikobegegnungen an zwei Tagen“ gezählt. Ein Tag ist hierbei als Mitternacht „UTC“ bis Mitternacht „UTC“ des Folgetages definiert.

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Grundlagen

Muss ich diese App verwenden?

Nein. Die Nutzung der App ist freiwillig. Es ist allein Ihre Entscheidung, ob Sie die App installieren, welche App-Funktionen Sie nutzen und ob Sie Daten mit anderen teilen. Grundsätzlich holen die Haupt-Funktionen der App, die eine Weitergabe Ihrer personenbezogenen Daten an das Robert Koch-Institut (RKI) oder an andere Nutzer erfordern, vorher Ihr ausdrückliches Einverständnis ein.

Weitere Details befinden sich in der Datenschutzerklärung der App im Abschnitt 'Ist die Nutzung der App freiwillig?'.

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Wo finde ich Zahlen und Statistiken über die Nutzung der Corona-Warn-App?

Eine Übersicht zu wichtigen Kennzahlen der Corona-Warn-App in Form eines digitalen Dashboards steht zur Verfügung. Die App stellt ausgewählte Statistiken zur Verfügung, u. a. zu Warnende Personen.

Archivierte Zahlen und Statistiken des Robert Koch-Instituts befinden sich auf seiner Webseite.

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Welche konkreten Ziele verfolgt die Bundesregierung mit der Entwicklung einer App zur Begegnungsnachverfolgung?

Die Corona-Warn-App verfolgt das Hauptziel, Personen, die Begegnungen mit einer mit COVID-19 infizierten Person hatten, schnellstmöglich über diese Begegnung zu informieren. Aus epidemiologischer Sicht können die Prozesse der Begegnungsnachverfolgung beschleunigt werden, indem die Corona-Warn-App dabei unterstützt, gefährdete Personen schneller zu informieren.

Dadurch können mögliche Infektionsketten früher erkannt und unterbrochen werden. Dies kann auch dabei helfen, die bestehenden Beschränkungen zu lockern, um das gesellschaftliche Leben wieder zu normalisieren.

Neben den entscheidenden Hygiene- und Verhaltensregeln zur Vorbeugung einer Infektion und vielen anderen Maßnahmen, wie zum Beispiel der Ausweitung der Tests oder der besseren Begegnungsnachverfolgung durch Gesundheitsämter, ist die Corona-Warn-App deshalb ein weiteres Element bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie.

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Welche Gründe waren am Ende ausschlaggebend dafür, den dezentralen Ansatz zur Begegnungsnachverfolgung zu favorisieren?

Im April 2020 hatte sich eine wissenschaftliche Debatte entwickelt, die in der Öffentlichkeit unter dem Schlagwort „zentrale vs. dezentrale Speicherung“ geführt wurde. Neben inhaltlich nachvollziehbaren Argumenten entwickelte sich eine teils ideologische Auseinandersetzung zur zentralen Speicherung, die das Potenzial hatte, das Vertrauen in diesen technologischen Ansatz zu gefährden.

Ein Vertrauensverlust der Bevölkerung hätte alle Bemühungen und Anstrengungen gefährdet, Infektionsketten mit digitaler Unterstützung früher erkennen und schneller unterbrechen zu können. Daher ist die Bundesregierung aktiv geworden und hat die Projektphilosophie im Sinne eines dezentralen Ansatzes angepasst.

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Gab es eine Risiko- sowie Kosten/Nutzen-Evaluation der beiden Varianten (zentral/dezentral) und, wenn ja, kann diese Evaluation eingesehen werden?

Eine wissenschaftlich belastbare Evaluation liegt aufgrund der Komplexität dieser Thematik und auch aufgrund der fehlenden praktischen Erfahrung mit den zugrunde liegenden Technologien sowie aus o. g. Gründen nicht vor.

Beide Ansätze haben Vor- und Nachteile im Hinblick auf die Nutzbarkeit und wurden intensiv mit fachkundigem Personal universitärer aber auch außeruniversitärer Forschungseinrichtungen, des Robert Koch-Instituts sowie des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und des Beauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) diskutiert.

Auch bei der weiteren Entwicklung der Corona-Warn-App findet eine enge wissenschaftliche Begleitung statt.

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Welche konkreten Bedingungen hat die Bundesregierung den Auftragnehmern SAP und Deutsche Telekom für die Entwicklung auferlegt?

Gegenstand der Diskussionen waren neben der dezentralen Speicherung der Begegnungen unter Verwendung der von Google und Apple bereitgestellten Schnittstellen auch die Veröffentlichung der entwickelten Softwarekomponenten unter einer Open-Source-Lizenz.

Zudem wird die Anwendung über die offiziellen Stores von Google und Apple angeboten.

Eine weitere Anforderung für den Entwicklungsprozess war die frühzeitige und intensive Einbeziehung des BfDI und des BSI sowie eine enge Abstimmung mit diesen Stellen.

Da es sich um einen agilen Entwicklungsprozess handelt, werden die Anforderungen laufend weiterentwickelt.

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Gibt es eine zentrale Stelle, die die Kontrolle über alle Begegnungsereignisse hat?

Die App selbst speichert keinerlei Informationen über einzelne potenzielle Begegnungsereignisse. Das Exposure Notification System, auf dem die App aufbaut, speichert in sicherer Form die sichtbaren Rolling Proximity Identifiers (RPIs) auf den Smartphones ab, die sich innerhalb eines bestimmten Zeitraums in nächster Nähe aufgehalten haben. Selbst wenn die zentrale Infrastruktur kompromittiert wird, kann diese Information nicht zu einem Smartphone zurückverfolgt werden, wenn nicht ohnehin schon Zugriff auf das Smartphone besteht. Selbst dann kann die App selbst nicht auf die RPIs zugreifen. Auf die Diagnoseschlüssel ('Positivkennungen') kann nur mit Zustimmung der nutzenden Person zugegriffen werden, und auch dies ist nur für einen kurzen Zeitraum möglich. Vor der Verarbeitung der Daten werden die Informationen entfernt, die die Positivkennung und die Verbindungsmetadaten miteinander verknüpfen.

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Wer betreibt das Backend der App?

Das Backend der App wird von der Deutschen Telekom betrieben. Dabei kommt die Open Telekom Cloud (OTC) zum Einsatz.

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Wie erfolgt die Kommunikation zwischen Server und Smartphone?

Die Details dazu finden Sie (in englischer Sprache) in unserem Solution-Architecture-Dokument.

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Kontakt-Tagebuch

Seit Einführung des Kontakt-Tagebuchs erhalten wir kontinuierlich Änderungs- und Verbesserungsvorschläge. Alle diese Ideen prüfen wir technisch und gemeinsam mit dem Auftraggeber bezüglich:

  • Anwenderfreundlichkeit des UI,
  • Erweiterung durch Funktionen (z. B. Erfassen zusätzlicher Parameter),
  • technischer Umsetzbarkeit (bzw. der Aufwände für die Implementierung),
  • Nutzen für das Gesundheitsamt (sofern die Benutzer*innen der App entscheiden, Einträge des Tagebuchs diesem zur Verfügung zu stellen) sowie
  • rechtlicher Rahmenbedingungen und Grenzen.

Die Menge der Hinweise zum Kontakt-Tagebuch bestätigt die aktive Unterstützung der Community und zeigt, dass diese neue Funktion positiv von den Benutzer*innen der App angenommen wird.


Weitere Informationen zur Bedienung des Kontakt-Tagebuchs finden Sie in diesem Blog Post.

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Open Source

Warum verfolgen wir einen Open-Source-Ansatz?

Wir sind der Auffassung, dass der Erfolg der Lösung unmittelbar von der Akzeptanz und dem Vertrauen der nutzenden Personen abhängt. Durch den gewählten Open-Source-Ansatz sind der vollständige Quelltext für die App und die Infrastruktur frei und ohne Zugangsbeschränkungen verfügbar. So möchten wir die für eine starke Vertrauensbasis notwendige Transparenz schaffen.

Der Open-Source-Ansatz ermöglicht der breiten Öffentlichkeit und der Entwicklungs-Community außerdem, aktiv zu dem Erfolg der Lösung beizutragen, z. B. in Form von Fehlerberichten, Diskussionsbeiträgen, Code-Reviews und Implementierungsvorschlägen über Pull Requests.

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Sehe ich wirklich den kompletten Code des Projekts?

Ja. Der gesamte Quelltext der App ist auf GitHub öffentlich verfügbar. Der Code kann dort sowohl vor als auch nach der Veröffentlichung einer neuen App-Version überprüft und kommentiert werden. Fragestellungen zu Entwicklungsthemen wie Sicherheit, Datenschutz usw. werden zusammen mit der Community geklärt. Jede Person kann einen eigenen Build der App erstellen und diesen testen. Abgesehen vom Quellcode diskutieren wir dort auch offen über zentrale Themen, die für die App relevant sind. Die Diskussionsbeiträge bleiben auf GitHub dauerhaft öffentlich einsehbar.

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Wie wird der Entwicklungsstand in GitHub auf die App in den App Stores übertragen?

Die App wird mit Standardwerkzeugen (z. B. Android Studio für Android, Xcode für iOS) entwickelt. Releases werden auf GitHub öffentlich angekündigt (Android, iOS). Der Quelltext eines Releases wird zu der App-Anwendung kompiliert, welche in den jeweiligen App Stores von Google und Apple veröffentlicht wird.

Das Thema, ob der Code in GitHub wirklich mit der App in den jeweiligen App Stores übereinstimmt ('Reproducible Builds'), haben wir auf dem Schirm und werden entsprechende Informationen veröffentlichen, sobald sie verfügbar sind. Details zum Fortschritt befinden sich im entsprechenden GitHub-Issue.

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Wie kann die Entwicklungs-Community zum Projekt beitragen?

Das Open-Source-Projekt verwendet GitHub, einen in dem Bereich weltbekannten Onlinedienst, der Software-Entwicklungsprojekte auf seinen Servern bereitstellt. Dort können sich alle Interessierten am Projekt beteiligen, z. B. durch das Beheben von Fehlern im Code, Vorschlagen von neuen Funktionen, Erstellen von Dokumentation oder durch das Einbringen von Fragen und Kommentaren zum Projekt.

Die Zusammenarbeit innerhalb der Community unterliegt einem Code of Conduct. Alle Richtlinien zur Beteiligung können unter hier eingesehen werden.

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Warum GitHub und nicht eine andere Plattform?

Wir sind der Auffassung, dass GitHub eine sehr gut etablierte und entsprechend respektierte Plattform für Open-Source-Projekte ist. GitHub ist die weltweit größte Open-Source-Plattform mit über 40 Millionen registrierten Personen und mehr als 100 Millionen Repositories, davon >30 Millionen öffentlich zugänglich.

Wenn jemand keinen GitHub-Account erstellen möchte, gibt es auch ohne Account die Möglichkeit, den Code einzusehen.

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Welche Verhaltensregeln gelten für die Mitwirkung?

Ein Entwicklungsprojekt in einer produktiven, kollaborierenden Community kann nur Erfolg haben, wenn wir uns gegenseitig mit Respekt begegnen. Alle Mitglieder der Projekt-Community müssen sich deshalb an einen Code of Conduct (Verhaltenskodex) halten.

Verstöße gegen den Code of Conduct können von allen Mitgliedern der Community an die Projektverantwortlichen oder an gemeldet werden und ziehen Konsequenzen wie Verwarnung oder Ausschluss nach sich.

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Datenschutz und Sicherheit

Ist ein datenschutzkonformer Umgang mit den Nutzerdaten möglich?

Die dezentrale Datenspeicherung auf den Geräten garantiert Datenschutz.

Wir arbeiten sehr eng mit Experten aus der Datenschutz-Community zusammen und stimmen uns während des Entwicklungsprozesses eng miteinander ab. Zudem erarbeiteten wir ein dediziertes Dokument zur Datensicherheit, das Sie hier auf coronawarn.app finden.

Die Quelloffenheit des Codes sorgt zudem dafür, dass die Community die Funktionsweise der App überprüfen und Anmerkungen abgeben kann.

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Was wird genau gespeichert und wer kann auf die über Bluetooth gesammelten Daten zugreifen?

Über Bluetooth werden konstant wechselnde Zufalls-IDs versendet und von den Geräten gesammelt, die die App installiert haben. Es erfolgt kein Versand und keine Speicherung von personenbezogenen Daten sowie von Geolokations- oder sonstigen ortsbezogenen Daten.

Mit Hilfe der Exposure Notification API von Google und Apple verbleiben die Zufalls-IDs in einem gesicherten Bereich des Betriebssystems des Handys. Der Abgleich, ob man einer infizierten Person begegnet ist, geschieht lokal auf dem Handy. Es verlassen keine Daten zum „Matching“ (Abgleich) das Handy.

Sobald eine Person positiv getestet wurde, wird sie gebeten, die Temporary Exposure Keys der letzten 14 Tage zu teilen. Der Zugriff auf diese Schlüssel erfolgt über die Exposure Notification API, allerdings nur dann, wenn die nutzende Person aktiv ihre Zustimmung gegeben hat.

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Kann ich durch Abhören des Netzwerkverkehrs als Corona-positiv identifiziert werden?

Etablierte Verschlüsselungsmechanismen wie HTTPS stellen sicher, dass Meldungen nicht von fremden Betrachtern gelesen werden können. Vor der Verarbeitung der Nutzdaten bei der Übermittlung von Diagnoseschlüsseln ('Positivkennungen') werden Metadaten entfernt. Dies verhindert, dass Daten auf der Datenbankebene miteinander verknüpft werden können.

Darüber hinaus wird es in Kürze weitere technische Maßnahmen geben, z. B. indem nach dem Zufallsprinzip unechte Meldungen erstellt und gesendet und dann im Backend wieder verworfen werden. Diese unechten Meldungen sind von den gültigen Meldungen nicht zu unterscheiden und erzeugen eine Art Hintergrundgeräusch, durch das der Sendeaufruf der TANs und das Hochladen der Infektionsdaten nicht von diesem Hintergrundgeräusch unterscheidbar sind. So kann selbst bei überwachtem Netzwerkverkehr eine plausible Abstreitbarkeit geschaffen werden.

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Wie ist gewährleistet, dass ich bei der Nutzung der Corona-Warn-App anonym bleibe?

Die Geräte in Ihrer Nähe sammeln pseudonyme Rolling Proximity Identifiers (RPI, rollierende Näherungs-IDs). Das sind IDs, die den Datenschutz sicherstellen und sich regelmäßig in kurzen Abständen ändern und so eine Nachverfolgung des Geräts verhindern. Neben diesen speziellen IDs sammeln die Geräte in Ihrer Nähe keine weiteren Informationen von Ihrem Gerät. Diese IDs können lediglich mit ebenfalls pseudonymen Diagnoseschlüsseln ('Positivkennungen') verknüpft werden, um die Begegnungserkennung durchzuführen. Eine Verknüpfung mit Benutzerkennungen oder der Seriennummer (IMEI) Ihres Geräts ist nicht möglich.

Da sich diese IDs alle 10 bis 20 Minuten ändern, könnte z. B. eine Person, die jeden Tag im Bus neben Ihnen sitzt, Sie selbst nicht mit einer ID in Verbindung bringen, wenn die Liste der verfügbaren RPIs einsehbar wäre. Nur wenn Sie die Erlaubnis erteilen, dass Ihre Positivkennung per teleTAN hochgeladen wird, identifizieren Sie sich auch. Diese Identifizierung dient nur der Verifizierung und legt außer den ohnehin schon vorhandenen Informationen zur Identifizierung keine weiteren Angaben offen. Sollten Sie trotzdem noch Bedenken haben, könnten Sie dafür ein anderes Gerät als das verwenden, auf dem Sie die Corona-Warn-App installiert haben.

Warum wurden anfänglich Dummyschlüssel (fingierte Diagnoseschlüssel) erzeugt und genutzt?
Eine sehr geringe Anzahl an Diagnoseschlüssel könnte möglicherweise dazu führen, dass übermittelte Diagnoseschlüssel einem einzelnen Nutzer zugeordnet werden können. Um dieses Risiko zu minimieren wurden anfangs fingierte Diagnoseschlüssel (Dummyschlüssel) erzeugt. Dadurch wurde die Anzahl der im System vorhandenen Diagnoseschlüssel erhöht, um so das beschriebene Re-Identifizierungsrisiko zu minimieren

Warum kann auf die Erzeugung und Nutzung von Dummyschlüssel (fingierte Diagnoseschlüssel) nun verzichtet werden?
Aufgrund der aktuell steigenden Infektionszahlen werden in der CWA bereits viele Diagnoseschlüssel verwaltet. Daher ist das Re-Identifizierungsrisiko aktuell als sehr gering anzusehen. Mit der Anbindung der CWA and den European Federation Gateway Service (EFGS) wird sich die Anzahl an Diagnoseschlüssel in dem System nochmal weiter erhöhen, weil auch Diagnoseschlüssel von Nutzern aus anderen Ländern hinzukommen. Aus diesem Grund kann auf die Erzeugung und Nutzung von fingierten Diagnoseschlüsseln (Dummyschlüssel) problemlos verzichtet werden.

Werden erneut Dummyschlüssel (fingierte Diagnoseschlüssel) genutzt, wenn die Corona-Pandemie abklingen sollte?
Sofern zwischenzeitlich keine besseren Alternativen gefunden werden, kann die Erzeugung der Dummyschlüssel (fingierte Diagnoseschlüssel) bei Bedarf kurzfristig aktiviert werden.

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Können die übermittelten Informationen zu mir und meinen früheren Aktivitäten zurückverfolgt werden?

Das Smartphone erzeugt so genannte Temporary Exposure Keys. Diese werden zufällig und ausschließlich lokal auf dem Gerät generiert. Es ist kryptografisch nicht möglich, zwei zufällig generierte Diagnoseschlüssel ('Positivkennungen') zu einem Gerät zurückzuverfolgen, ohne weitere Informationen zu haben oder Zugang zum sicheren Speicher des Geräts zu erhalten. Darüber hinaus werden nur Schlüssel der letzten 14 Tage gemeldet. Ein darüberhinausgehendes Weiterverfolgen ist nicht möglich oder vorgesehen.

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Werden Bewegungs- oder Begegnungsprofile zentral gespeichert?

Weder Ihr Standort noch die Informationen über eine mögliche Begegnung zu einer infizierten Person werden zentral gespeichert. Das System weiß zu jedem Zeitpunkt nur, dass ein Diagnoseschlüssel ('Positivkennung') zu einer positiv getesteten Person gehört. Das System weiß weder, wen diese Person getroffen hat, noch wo oder wann es zu der Begegnung kam. Damit die App erkennen kann, dass eine Begegnung stattgefunden hat, ist keine Identifizierung notwendig. Eine Identifizierung ist nur erforderlich, um die Ergebnisse abzurufen und die Positivkennung zu übermitteln. Die App verbindet sich im Rahmen dieses Projekts nicht mit irgendwelchen Profilen in sozialen Medien und wird dies auch in Zukunft nicht tun.

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Welche personenbezogenen Daten werden in der App gespeichert?

Wie in der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vorgeschrieben, ist die Datenminimierung das oberste Gebot für die Umsetzung der App. Die nutzenden Personen können und müssen in Verbindung mit der App ausschließlich die folgenden Angaben machen:

  • Zustimmung zur Nutzung des Exposure Notification Systems
  • Eingabe von TANs zur Verifizierung von Testergebnissen
  • Zustimmung zum Upload der täglichen Diagnoseschlüssel ('Positivkennungen')

Apps können über das Exposure Notification System keine Daten zum Standort sammeln. Die Positivkennungen werden nur für den epidemiologisch relevanten Zeitraum von 14 Tagen zentral gespeichert und nach den 14 Tagen automatisch entfernt.

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Ist die eingesetzte Bluetooth-Technologie wirklich sicher? Wie kann ich verhindern, dass ich mir eventuell schädliche Software einfange?

Um generell die maximale Sicherheit Ihres Endgeräts zu gewährleisten, sollten Sie immer die aktuellsten Sicherheitsupdates und das neueste für Ihr Endgerät verfügbare Betriebssystem installiert haben. Dadurch stellen Sie sicher, dass Ihr Smartphone in Bezug auf die Sicherheit die neueste jeweils verfügbare Bluetooth-Spezifikation erfüllt.

Speziell bei Google/Android-Geräten sollte aktuell die Android-Version des jeweils vergangenen Monats (siehe Android Security Bulletins) installiert sein. Detaillierte Informationen, wie Sie die jeweils aktuelle Android-Version herausfinden, finden Sie hier: Android-Version prüfen und aktualisieren.

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Ist das Offenlegen des Quellcodes mit diesem Open-Source-Ansatz keine Gefahr für die Cybersecurity?

Im Gegenteil: Die Open-Source-Community erhöht die Sicherheit der Software, da der Quellcode offen liegt und alle interessierten Personen den Code herunterladen und Zeile für Zeile überprüfen können.

Wir glauben daran, dass Sicherheit nicht durch Intransparenz gewährleistet wird. Deshalb verfolgen wir einen Open-Source-Ansatz.

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Wozu dient das “In-App-Reset“ Feature der Corona-Warn-App?

Sofern die Corona-Warn-App (CWA) nicht wie erwartet funktioniert, kann die In-App-Reset Funktion ('Anwendung zurücksetzen') genutzt werden, um einen Teil der von der CWA genutzten personenbezogenen Daten zu löschen, ohne die Funktionalitäten der CWA nach dem Zurücksetzen zu beeinträchtigen. Es ist zu beachten, dass bei einem In-App-Reset folgende Daten nicht gelöscht werden:

  • Der Zeitpunkt, wann das Onboarding abgeschlossen wurde
  • Laufende Fehlerlogs
  • Bei Apple iOS: das API Token, damit die Datenspende bzw. die Funktion zur Teilnahme an Umfragen vom RKI zu bestimmten Ereignissen weiterhin funktioniert

Diese Daten bleiben nach einem In-App-Reset auf dem Smartphone verschlüsselt gespeichert.

Die Exposure Notification Framework (ENF)-Keys werden vom Betriebssystem verwaltet und können in den Systemeinstellungen von Android bzw. iOS gelöscht werden (Siehe Wie kann ich alle in der CWA gespeicherten Daten löschen?).

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Wie kann ich alle in der Corona-Warn-App gespeicherten Daten löschen?

Durch die Deinstallation der Corona-Warn-App (CWA) werden alle Daten der CWA gelöscht. Ein Nutzer sollte dabei aber beachten, dass zum Beispiel die Daten des Exposure Notification Frameworks (ENF) vom Betriebssystem seines Smartphones verwaltet werden. Daher werden diese ENF-Daten auf Android durch eine CWA-Deinstallation nur dann gelöscht, wenn keine weitere Anwendung (App) auf dem Smartphone des Nutzers installiert wurde, die das ENF nutzt. Auf Apple iOS müssen die ENF-Daten manuell gelöscht werden, da sie durch die CWA-Deinstallation nicht gelöscht werden.

Alternativ kann der Nutzer auch die vom jeweiligen Betriebssystem bereitgestellten Funktionalitäten zum Löschen gespeicherter Daten einer Anwendung (App nutzen):

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Wie kann ich alle Daten und Einstellungen sämtlicher Anwendungen von meinem Smartphone löschen?

Die Betriebssystemhersteller bieten dazu in der Regel die Möglichkeit eines Zurücksetzens auf Werkseinstellungen an. Durch das Zurücksetzen des Smartphones gehen die Einstellungen und Daten des Nutzers verloren. Die genaue Vorgehensweise zum Zurücksetzen des Smartphones werden von den Betriebssystemherstellern beschrieben.

Wenn Sie nur die Daten und Einstellungen im Zusammenhang mit der Corona-Warn-App (CWA) von Ihrem Smartphone löschen wollen, ist kein vollständiges Zurücksetzen Ihres Smartphones erforderlich. Es genügt, wenn Sie

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Geklärt

[Google/Android]: Geschlossenen Sicherheitslücke im Exposure Notification Framework

Am 27. April 2021 erschienen Berichte, in denen über eine Sicherheitslücke des Exposure Notification Framework (ENF) im Android-Betriebssystem berichtet wurde. Diese Sicherheitslücke ermöglichte vorinstallierten Apps auf Android-Smartphones, auf Systemlogdateien zuzugreifen, somit Daten des ENF zu lesen, die eben auch von der Corona-Warn-App zur Verfügung gestellt werden. Betroffen waren alle Android-Versionen, die die Google Play-Dienste unterhalb der Version 21.15 nutzten. Google hat bereits in April 2021 einen Fix ausgerollt.

Alle Risiken zur Nutzung der CWA sind in der Datenschutzfolgeabschätzung beschrieben (Risikodetails befinden sich in Anlage 6 Abschnitt 4).

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Kann ich das Ergebnis eines Corona-Schnelltests eingeben?

Aktuell
Seit Version 2.1 ist es möglich das Testergebnis eines Corona-Schnelltests in die App einzutragen. Weitere Informationen finden Sie in diesem Blog Post und in den FAQs zum Schnelltest.


Nein, die Eingabe von Schnelltests wird von der Corona-Warn-App zurzeit nicht unterstützt.

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[Apple/iOS]: Die Risikoermittlung lässt sich nach dem Update auf iOS 14 nicht mehr aktivieren

Nach dem Update auf iOS 14 melden einige Nutzer, dass die Risikoermittlung deaktiviert wurde und nicht mehr eingeschaltet werden kann.

Dieses Problem ist bereits der Entwicklung gemeldet und sie arbeiten an einer Lösung. Um die App bis zur Behebung des Fehlers in vollem Umfang nutzen zu können, gehen Sie bitte wie folgt vor:

'Einstellungen' > 'WLAN' > 'WLAN' ausschalten.

'Einstellungen' > 'Begegnungsmitteilungen' > 'Aktive Region' (Corona-Warn-App) > 'Corona-Warn-App' > 'Begegnungsinformationen teilen' einmal aus- und wieder einschalten.

'Einstellungen' > 'WLAN' > 'WLAN' wieder einschalten.

Wenn der Fehler weiterhin auftritt, obwohl Sie alle Schritte ausgeführt haben, müssen Sie die Anwendung 1x zurücksetzen und neu installieren. Ihre gesammelten Zufalls-IDs gehen dabei nicht verloren (siehe auch hier). Es dauert jedoch 24 Stunden bis die App wieder auf die bisher gesammelten Daten zurückgreift.

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[Google/Android]: URSACHE: 2001, trying to establish a secure connection to the server

Das Sicherheitszertifikat T-Systems Enterprise Services GmbH, T-TeleSec GlobalRoot Class 2 ist möglicherweise auf Ihrem Gerät deaktiviert. Dies ist eine bekannte Ursache, um folgende Benachrichtigung auszulösen:

'URSACHE: 2001 Etwas ist schiefgelaufen. An error occurred while trying to establish a secure connection to the server.'

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um das Sicherheitszertifikat zu aktivieren. Der genaue Pfad hängt vom Gerät ab.

  1. 'Einstellungen' -> 'Biometrische Daten und Sicherheit' -> 'Andere Sicherheitseinstellungen' -> 'Sicherheitszertifikate anzeigen' -> 'SYSTEM'
  2. Scrollen Sie nach unten zu T-Systems Enterprise Services GmbH, T-TeleSec GlobalRoot Class 2
  3. Aktivieren Sie das Zertifikat mit dem Schieberegler

Benutzt Ihr Netzwerk bzw. Ihr Gerät ein Firewall, überprüfen Sie die Erreichbarkeit der Domänen, die in [Google/Android]: Firewall/Router Konfiguration: URSACHE: 4000, error during web request, HTTP status 901 aufgelistet sind.

Sollten diese Schritte das Problem nicht beheben, schreiben Sie bitte einen Kommentar hier: cwa-app-android/issues/968.

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[Google/Android]: Hinweise zu Geräten von Huawei oder Honor

AKTUELL
Das Problem wurde von den Geräteherstellern durch einen Patch behoben. Bitte installieren Sie die neusten Updates für Ihr Gerät.


Für Geräte von Huawei oder Honor können neben dem Einschalten der priorisierten Hintergrundaktivität zusätzliche Einstellungen notwendig sein, um die Zuverlässigkeit der Hintergrundaktualisierung zu verbessern und unerwarteten Abstürzen der Corona-Warn-App beim Öffnen der App möglicherweise vorzubeugen. Dies gilt insbesondere für ältere Geräte mit EMUI 4, aber auch für neuere Geräte.

Nach aktuellen Informationen scheint für neuere Huawei-Geräte ein System-Update verfügbar zu sein, das explizit die Probleme mit der Corona-Warn-App beheben soll.

Die GitHub-Community hat Vorschläge zum Vornehmen zusätzlicher Einstellungen zusammengetragen, und auch Informationen über das System-Update verlinkt. Sie finden alle Details in diesem GitHub-Issue.

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[Apple/iOS]: Hinweise zum Stromsparmodus auf iOS-Geräten

AKTUELL
Seit dem 5. Februar 2021 ist die Mindestversion der Corona-Warn-App die Version 1.5.3. Diese Version benötigt mindestens iOS 13.7 oder höher. Mit dieser iOS-Version wird die Funktion der Corona-Warn-App durch Aktivierung der Stromsparfunktion nicht beeinträchtigt.


Wenn Sie auf Ihrem Gerät iOS Version 13.6.1 oder höher verwenden, ist die Funktion der Corona-Warn-App im Stromsparmodus nicht beeinträchtigt. Auf Geräten mit einer früheren iOS Version kann es zu Problemen mit der Hintergrundaktualisierung kommen. Wir bitten Sie daher, die iOS Version Ihres Geräts auf 13.6.1 oder höher zu aktualisieren, falls Sie den Stromsparmodus verwenden wollen.

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Meine Begegnungsüberprüfung zeigt mehrere zeitgleiche Einträge. Ist das ein Fehler?

AKTUELL
Seit Version 1.6.0 der Corona-Warn-App gibt es keine separaten Überprüfungen für die einzelnen Tage mehr. Stattdessen wird nach dem Download der aktuellen Diagnoseschlüssel vom Server eine einzelne Überprüfung von allen vorhandenen Diagnoseschlüsseln durchgeführt.


Sobald die App die aktuellen Diagnoseschlüssel vom Server lädt, wird eine Überprüfung der Begegnungsaufzeichnungen durchgeführt. Dabei wird für jeden der letzte 14 Tage, für den Diagnoseschlüssel vorhanden sind, eine separate Überprüfung der Begegnungsaufzeichnungen durchgeführt. Es ist also daher kein Fehler, dass pro Tag mehrere Einträge in der Überprüfungs-Historie vorhanden sind. Sie können zudem auf die Überprüfungseinträge klicken und sehen, dass immer unterschiedlich viele Schlüssel geprüft werden.

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[Apple/iOS]: 'ExposureDetectionIsAlreadyRunning' in CWA version 1.6.1

AKTUELL
Das Problem ist in Version 1.7.1 behoben worden.


Die Meldung 'ExposureDetectionIsAlreadyRunning' kann ignoriert werden. Die CWA funktioniert korrekt und dieses Problem wird in einem bevorstehenden Update korrigiert.

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[Apple/iOS]: Risiko-Überprüfung fehlgeschlagen nach dem Update auf Version 1.6.0

AKTUELL
Das Problem ist in Version 1.6.1 behoben worden.


Nach einem Update auf Version 1.6.0 kann es vorkommen, dass Sie die Nachricht 'Risiko-Überprüfung fehlgeschlagen' erhalten, obwohl die letzte Überprüfung noch keine 24 Stunden her ist. Wir arbeiten gerade an einer Behebung dieses Problems. Bis das Update zur Verfügung steht, können Sie das Problem in den meisten Fällen mit einem Neustart Ihrer App beheben.

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[Apple/iOS]: Migration auf neues Gerät bzw. Backup/Restore - App funktioniert nicht

AKTUELL
Dieses Problem wurde mit Version 1.5.0 behoben.


Wenn Sie Ihre Daten über iTunes auf ein neues Gerät übertragen oder ein Backup wiederhergestellt haben, funktioniert die App nicht richtig. Unter Status (vor Version 2.12 (Startseite) landen Sie in einer Endlosschleife und/oder die Risiko-Ermittlung lässt sich nicht einschalten. Der Risikostatus wird nicht angezeigt.

Das ist leider ein bekanntes Problem mit der Sicherung der Zufalls-IDs, siehe 'Werden die gesammelten Zufalls-IDs in meiner Smartphone-Datensicherung (Backup) berücksichtigt?'.

Bitte installieren Sie die Corona-Warn-App auf Ihrem neuen iPhone neu.

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[Apple/iOS]: 'COVID-19-Begegnungsaufzeichnungen' - Wöchentliches Update

AKTUELL
Das Verhalten der iOS Benachrichtigung zur Begegnungsmitteilung wurde mit iOS Version 13.7 geändert. Eine Benachrichtigung wird jetzt nur noch monatlich angezeigt. Die Funktion kann in den iOS Einstellungen zudem vollständig deaktiviert werden:

  1. 'Einstellungen' -> 'Begegnungsmitteilungen'
  2. 'Monatliches Update' ausschalten.

Wir bitten Sie daher, ein Update auf die aktuelle iOS Version durchzuführen.


Das ist eine allgemeine Benachrichtigung, die nicht bedeutet, dass Risiko-Begegnungen erkannt worden sind. Es handelt sich dabei nicht um eine Meldung oder Funktion der Corona-Warn-App. Das Exposure Notification System (ENS) von Apple sendet diese Benachrichtigung und zeigt das Icon an. Die ENS-Schnittstelle von Apple informiert an dieser Stelle über jegliche Begegnungen mit App-Nutzern, die positiv getestet wurden - ohne eine Aussage darüber zu treffen, ob es sich um eine nach dem Schema des Robert Koch-Instituts kritische Begegnung handelte oder nicht. Es werden beispielsweise auch Begegnungen angezeigt, bei denen der Abstand mehr als 8 Meter betrug oder die nur wenige Minuten dauerten. Das heißt: Das 'Wöchentliche Update' informiert lediglich über technische Vorgänge des ENS, die für eine tatsächliche Risiko-Ermittlung unzureichend sind. Eine zuverlässige Risiko-Ermittlung findet ausschließlich in der Corona-Warn-App unter den wissenschaftlichen Rahmenbedingungen des Robert Koch-Instituts statt. Sie können Ihren aktuellen Risikostatus direkt in der Corona-Warn-App einsehen.

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[Google/Android]: Fehler bei Kommunikation mit Google API (39508)

AKTUELL 16.01.2021
Die Fehlermeldung lautet nun "Limit bereits erreicht". Bitte lesen Sie den dazugehörigen FAQ-Eintrag für weitere Informationen.

AKTUELL
Dieser Fehler wurde in Version 1.5 der Corona-Warn-App behoben. Wir bitten Sie daher, die App entsprechend zu aktualisieren.
WICHTIG:
Nach dem Aktualisieren auf die Version 1.5 kann es bis zu 24 Stunden dauern bis das Problem behoben ist.

Falls der Fehler nach dem Update auf 1.5 und 24 Stunden Wartezeit immer noch auftritt, schreiben Sie bitte einen Kommentar in das dazugehörige GitHub Issue.


Die Meldung besagt, dass die Corona-Warn-App das Exposure Notification System zu oft aufgerufen hat, um die vom Server geladenen Schlüssel mit den lokal eingesammelten Zufalls-IDs abzugleichen und damit festzustellen, ob es Risiko-Begegnungen mit positiv Gemeldeten gab.

Dieses Verhalten kann durch verschiedene andere Fehler ausgelöst werden, ist jedoch immer nur eine Folgeerscheinung. Die Meldung sollte nach 24 Stunden nicht mehr angezeigt werden. Bitte halten sie die App für diesen Zeitraum geschlossen.

Wenn der Fehler danach immer noch auftritt schreiben Sie bitte einen Kommentar in das dazugehörige GitHub Issue und geben Sie die folgenden Informationen zu Ihrem Telefon an:

  • Device name
  • Android version
  • CWA App version

Wir bitten sie, die App nicht zu deinstallieren oder die Google Play Dienste zurückzusetzen, da hierbei ihre aufgezeichneten Kontaktereignisse verloren gehen können, und eine Neuinstallation den Fehler nicht lösen kann. Darüber hinaus bitten wir Sie, die App-Daten der Corona-Warn-App nicht zu löschen, da dies das Problem in diesem Fall ebenfalls nicht löst. Sie könnten jedoch andere wichtige Daten verlieren, z. B. einen zuvor registrierten COVID-19-Test.

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[Google/Android]: Ursache: 9002 Etwas ist schiefgelaufen (timeout)

UPDATE
Dieser Fehler wurde in Version 1.5 der Corona-Warn-App behoben. Wir bitten Sie daher, die App entsprechend zu aktualisieren.


Wenn beim Öffnen der Corona-Warn-App aktuelle Schlüssel positiv getesteter Nutzer vom Server heruntergeladen werden sollen (weil an diesem Tag noch kein automatischer Datenabgleich erfolgt war) und dabei keine Internetverbindung hergestellt werden kann, wird Ihnen möglicherweise eine Fehlermeldung 'Ursache: 9002, Etwas ist schiefgelaufen. timeout' angezeigt. Unter 'Details' wird als Ursache eine 'java.net.SocketTimeoutException' angegeben. Es sind zwei unterschiedliche Ursachen bekannt, die zu diesem Fehler führen können:

  1. Die Internetverbindung befindet sich noch im Aufbau. Wenn Sie deaktivierte Datenverbindungen (WLAN oder mobil) gerade eingeschaltet oder Ihr Smartphone neu gestartet haben und sogleich die Corona-Warn-App öffnen, wurde die Internetverbindung möglicherweise noch nicht vollständig hergestellt. Zudem gibt es spezielle Apps, die Datenverbindungen erst dann freigeben, wenn der Bildschirm angeschaltet wird. In diesen Fällen ist das Auftreten des Fehlers möglich. Lösung: War die Internetverbindung deaktiviert oder unterbrochen, warten Sie nach dem Einschalten der Internetverbindung einige Sekunden, bevor Sie die Corona-Warn-App öffnen. Falls Sie eine App zur Kontrolle von Datenverbindungen nutzen, stellen Sie sie so ein, dass Datenverbindungen im Hintergrund für die Corona-Warn-App freigegeben sind.
  2. Die Internetverbindung wird blockiert. Dies kann der Fall sein, wenn Sie entweder Datenverbindungen in den Einstellungen Ihres Smartphones manuell eingeschränkt haben oder wenn Datenverbindungen für die Corona-Warn-App von einer Antivirus-App und/oder einer Firewall automatisch deaktiviert wurden. Lösung: Geben Sie in den Einstellungen Ihres Smartphones (Netzwerk und Internet, Mobile Daten und WLAN) für die Corona-Warn-App die Datennutzung im Allgemeinen, sowie Hintergrunddaten und uneingeschränkte Datennutzung frei. Falls Sie eine Antivirus-App und/oder eine Firewall auf Ihrem Smartphone nutzen, stellen Sie sie so ein, dass für die Corona-Warn-App keine Einschränkungen in der Datennutzung bestehen.

In dem GitHub-Issue 998 finden Sie weitere Informationen (englisch).

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[Google/Android]: Ursache: 9002 Etwas ist schiefgelaufen (sqlite)

AKTUELL
Dieser Fehler wurde in Version 1.5 der Corona-Warn-App behoben. Wir bitten Sie daher, die App entsprechend zu aktualisieren.


Es kommt auf einzelnen Geräten (z. B. dem Huawei P20 Pro) zu Problemen beim Zugriff auf den verschlüsselten Bereich der App-Datenbank, in der Informationen zum Risiko-Status und der letzten Aktualisierung abgelegt sind. In der Regel zeigt sich dieser Fehler durch die Ursache 9002 und Hinweise auf die verwendete Datenbank (database), SQLite, sqlite_master, eine Security-Exception oder einen Fehler bei der Entschlüsselung (decryption). Das kann manchmal dazu führen, dass Sie die App nicht mehr öffnen können.

Wir arbeiten daran, die Ursache zu finden und zu beheben. Details dazu finden Sie im GitHub-Issue https://github.com/corona-warn-app/cwa-app-android/issues/642. Dort werden wir auch Fehlerbehebungen und weitere Hinweise veröffentlichen.

Wenn Ihr Smartphone-Typ in diesem GitHub-Issue noch nicht genannt ist, schreiben Sie uns bitte den Typ in einem Kommentar. Das hilft uns, die Ursache zu bestimmen. Wenn das GitHub-Issue nicht auf Ihren Fehler mit der Ursache 9002 zutrifft, legen Sie gerne einen neuen Issue an.

Falls Sie die App nicht mehr öffnen können, lesen Sie bitte den Abschnitt 'Die Corona-Warn-App schließt sich sofort nach dem Öffnen'.

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[Google/Android]: Die Corona-Warn-App schließt sich sofort nach dem Öffnen

AKTUELL
Dieser Fehler wurde in Version 1.5 der Corona-Warn-App behoben. Wir bitten Sie daher, die App entsprechend zu aktualisieren.


Wenn die Corona-Warn-App durch einen Fehler im Betriebssystem oder durch aggressive Energiesparmaßnahmen des Telefons unerwartet beendet wird, kann es vorkommen, dass bei einem erneuten Start die Corona-Warn-App nicht mehr auf ihre verschlüsselten Datenbanken zugreifen kann. In diesem Fall schließt sie sich sofort wieder. Manchmal wurde vorher der Fehler Ursache: 9002 Etwas ist schiefgelaufen (sqlite) angezeigt.

Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung des Problems.

Die GitHub-Community hat eine Notfall-Lösung erarbeitet, die die Corna-Warn-App ohne Deinstallation wieder zum Laufen bringt. Da hierbei jedoch Daten verloren gehen können (z. B. registrierte COVID-19-Tests zur Online-Abfrage der Testergebnisse), sollten Sie diese Notfall-Lösung nur dann anwenden, wenn keine anderen Maßnahmen (insbesondere Vorschläge von der technischen Hotline oder von Betreuern der Corona-Warn-App im Google Play Store) geholfen haben, und Sie die Hinweise zur Notfall-Lösung im GitHub-Issue vollständig zur Kenntnis genommen haben.

Hier geht es zur Notfall-Lösung im GitHub-Issue.

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[Google/Android]: Risiko-Begegnungen werden länger als 14 Tage angezeigt

AKTUELL: Dieser Fehler wurde in Version 1.2 der Corona-Warn-App behoben. Risiko-Begegnungen werden Ihnen bis zu 14 Tage nach dem Zeitpunkt der Begegnung mit dem Nutzer, der dann ein positives COVID-19-Testergebnis in der Corona-Warn-App gemeldet hat, angezeigt.

Bei einigen Android-Smartphones kommt es aktuell vor, dass die Risiko-Begegnungen länger als 14 Tage angezeigt werden. Wir arbeiten an der Behebung dieses Anzeigefehlers. Aktuelle Informationen finden Sie auf Englisch im GitHub-Issue 911.

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[Google/Android]: Anzahl der Schlüssel auf 0 zurückgesetzt

AKTUELL: Dieser Anzeigefehler wurde über ein Update der Google Play Services behoben, siehe diesen GitHub-Kommentar in englischer Sprache.

Das ist ein bekannter Anzeigefehler. Die App funktioniert nach wie vor. Wir arbeiten gerade gemeinsam mit Google an der Lösung.

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Wann ist die App fertig?

Die App steht seit dem 16. Juni 2020 im App Store von Apple bzw. im Google Play Store zum Download zur Verfügung. Der Entwicklungsfortschritt kann weiterhin in den einzelnen Code-Repositories verfolgt werden.

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[Apple/iOS]: Probleme nach Update auf iOS 13.6

AKTUELL: Mittlerweile hat Apple die iOS-Version 13.6.1 veröffentlicht, die dieses Problem behebt. Bitte aktualisieren Sie Ihr Smartphone auf iOS 13.6.1.

In der iOS-Version 13.6 konnte auf einigen Geräten die Risiko-Ermittlung nicht mehr aktiviert werden, da Begegnungsaufzeichnungen in ihrer Region nicht verfügbar seien. Details dazu finden Sie im GitHub-Issue https://github.com/corona-warn-app/cwa-app-ios/issues/911.

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[Apple/iOS]: Nach dem Update auf 1.2.0 kann ich die App nicht mehr öffnen

AKTUELL: Inzwischen steht die App-Version 1.2.1 zur Verfügung, die dieses Problem behebt. Bitte aktualisieren Sie die App.

Mit dem Update auf 1.2.0 trat bei vielen Nutzern das Problem auf, dass sie die Corona-Warn-App nicht mehr öffnen konnten.

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[Google/Android]: Der Text für das niedrige Risiko ist widersprüchlich

AKTUELL: Dieser Fehler ist bereits korrigiert. Die Korrektur ist ab App-Version 1.2.1 verfügbar. Bitte aktualisieren Sie die App.

In dem erklärenden Text für ein niedriges Infektionsrisiko wurde mit dem letzten Update eine sich widersprechende Beschreibung eingefügt. Wenn Sie eine Risiko-Begegnung hatten, die App aber weiter ein niedriges Risiko für Sie anzeigt, dann wird die Infektionswahrscheinlichkeit für Sie als niedrig eingestuft und nicht wie im Text derzeit geschrieben als erhöht.

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[Apple/iOS]: Falsche Anzeige der Zahl aktiver Tage

Aktuell: Dieser Anzeigefehler ist inzwischen behoben. Bitte aktualisieren Sie die Corona-Warn-App auf die neueste Version. Die App zählt jetzt die aktiven Tage weiter, bis sie, wie vorgesehen, 14 erreicht hat.

Bei der Zählung der aktiven Tage gibt es derzeit einen Fehler, der dazu führt, dass bei Erreichen von '14 von 14 Tagen aktiv' die Anzeige der Anzahl aktiver Tage nicht bei 14 von 14 Tagen bleibt, sondern statisch auf „13 von 14 Tagen aktiv“ oder weniger stehen bleibt.

Dieser Fehler betrifft nur die Anzeige der aktiven Tage in der Corona-Warn-App. Die Funktion selbst ist nicht eingeschränkt, das heißt, die Schlüssel werden weiterhin ausgetauscht und die Risiko-Ermittlung wird weiterhin durchgeführt. Es gehen keine Daten verloren. Technisch gesehen handelt es sich hier um einen Rundungsfehler, der auftritt, wenn die Anzahl aktiver Tage der Risiko-Ermittlung nicht mehr zunimmt, sondern statisch bei 14 Tagen bleibt. Wenn die Risiko-Ermittlung auch nur kurzfristig in irgendeiner Form nicht aktiv war, bleibt der Zähler bei einem niedrigeren Wert, also etwa bei 13 Tagen stehen.

Mögliche Ursachen für eine Deaktivierung der Risiko-Ermittlung:

  1. Bluetooth wurden deaktiviert, auch nur für einen kurzen Zeitraum
  2. Die Hintergrundaktualisierung für die App war nicht aktiv, so dass nicht immer eine Risiko-Ermittlung durchgeführt wurde
  3. Der Flugmodus wurde eingeschaltet, auch nur für einen kurzen Zeitraum
  4. Das Smartphone war ausgeschaltet
  5. Das Smartphone wurde neu gestartet

Detaillierte Informationen dazu stehen in diesem Kommentar auf GitHub (englisch).

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[Google/Android]: Falsche Anzeige der Zahl aktiver Tage

AKTUELL: Diese Anzeige ist inzwischen aktualisiert. Sollte dennoch eine andere Zahl der Tagen angezeigt werden, siehe Aufzeichnungen von weniger als 14 Tagen gespeichert.

Bei der Zählung der aktiven Tage gibt es derzeit einen Fehler, der dazu führt, dass bei Erreichen von '14 von 14 Tagen aktiv' die Anzeige der Anzahl aktiver Tage nicht bei 14 von 14 Tagen bleibt, sondern statisch auf „13 von 14 Tagen aktiv“ oder weniger stehen bleibt.

Dieser Fehler betrifft nur die Anzeige der aktiven Tage in der Corona-Warn-App. Die Funktion selbst ist nicht eingeschränkt, das heißt, die Schlüssel werden weiterhin ausgetauscht und die Risiko-Ermittlung wird weiterhin durchgeführt. Es gehen keine Daten verloren. Technisch gesehen handelt es sich hier um einen Rundungsfehler, der auftritt, wenn die Anzahl aktiver Tage der Risiko-Ermittlung nicht mehr zunimmt, sondern statisch bei 14 Tagen bleibt. Wenn die Risiko-Ermittlung auch nur kurzfristig in irgendeiner Form nicht aktiv war, bleibt der Zähler bei einem niedrigeren Wert, also etwa bei 13 Tagen stehen.

Mögliche Ursachen für eine Deaktivierung der Risiko-Ermittlung:

  1. Bluetooth und die Standortermittlung wurden deaktiviert, auch wenn es nur ein kurzer Zeitraum ist
  2. Die Hintergrundaktualisierung für die App war nicht aktiv, so dass nicht immer eine Risiko-Ermittlung durchgeführt wurde
  3. Der Flugmodus wurde eingeschaltet, auch wenn es nur über einen kurzen Zeitraum war
  4. Das Smartphone war ausgeschaltet
  5. Das Smartphone wurde neu gestartet

Es ist geplant, dass die Lösung im nächsten Release enthalten sein wird.

Detaillierte Informationen dazu stehen in diesem Kommentar auf GitHub (englisch).

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Warum stoppt die Anzeige bei "14 von 14 Tagen aktiv"? Was bedeutet "14 von 14 Tagen aktiv" überhaupt?

AKTUELL: Diese Anzeige ist inzwischen aktualisiert. Sollte dennoch eine andere Zahl der Tagen angezeigt werden, siehe Aufzeichnungen von weniger als 14 Tagen gespeichert.

Die Corona-Warn-App sammelt immer die Kontakte der letzten 14 Tage. Alle älteren Kontakte sind für die Risiko-Ermittlung nicht relevant und werden daher auch gelöscht. Somit wird Ihnen immer "14 von 14 Tagen aktiv" angezeigt werden, wenn die App im gesamten Zeitraum aktiv war. Die Zählung beginnt nach 14 Tagen nicht von vorn. Sofern also Ihre Risiko-Ermittlung aktiv ist und auch ein Risiko-Status angezeigt wird, funktioniert die Corona-Warn-App so, wie sie soll.

Sollten sie die App nach Erreichen der 14 Tage deaktivieren, kann die Anzeige auch zurückspringen auf 13 (oder weniger) aktive Tage. Dies kann z. B. durch eine der folgenden Aktionen ausgelöst werden:

  • Bluetooth deaktivieren
  • Hintergrundaktualisierung für die App abschalten, sodass nicht immer eine Risiko-Ermittlung durchgeführt wurde
  • Einschalten des Flugmodus
  • Ausschalten des Smartphones
  • Neustart des Smartphones

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[Google/Android]: URSACHE 3 – Etwas ist schiefgelaufen. Fehler bei Kommunikation mit Google API(10)

AKTUELL 14.01.2021
Sollten Sie dieses Problem haben, schreiben Sie bitte Ihren Bericht hier: cwa-app-android/issues/1962.


AKTUELL: Dieser Fehler ist mit der Version 1.5 des Exposure Notification Systems behoben. So sehen Sie nach, welche Version Sie installiert haben: Welche Version des COVID-19-Benachrichtigungen habe ich?

Der Fehler (10) in Zusammenhang mit der fehlenden Risiko-Überprüfung wird aktuell gemeinsam mit Google behoben. Wir können Ihnen aber bestätigen, dass Ihre Kontakte weiterhin aufgezeichnet werden. Daher würden wir Sie bitten, die App nicht zu löschen, da hierbei Ihre aufgezeichneten Kontaktereignisse verloren gehen können, siehe auch 'Werden die gesammelten Zufalls-IDs beim Deinstallieren der App entfernt?'.

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[Apple/iOS]: ENErrorDomain-Fehler 5

AKTUELL: Der Fehler ENErrorDomain 5 kommt vom Exposure Notification System, das von Apple bereitgestellt und von der App genutzt wird. Nach Angaben von Apple wurde die Ursache, die zu diesem Fehler führte, inzwischen behoben, sodass er in Zukunft nicht mehr vorkommen sollte. Falls der Fehler immer noch auftritt, bitten wir Sie um etwas Geduld, bis die Änderung auf Ihrem Gerät ankommt.

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[Apple/iOS]: ENErrorDomain-Fehler 11

AKTUELL: Obwohl nach Apples Angaben dieser Fehler mit iOS 13.6 behoben wurde, taucht er nun wieder auf Geräten, welche iOS 14 oder neuer installiert haben, auf. Um den Fehler zu beheben, gehen Sie bitte in die iOS Einstellungen und klicken dort auf den Punkt: 'Begegnungsmitteilungen', scrollen ganz nach unten und klicken auf 'Begegnungsmitteilungen deaktivieren'. Warten Sie einen Moment und schalten Sie Begegnungsmitteilungen wieder an.

Der Fehler ENErrorDomain 11 kommt aus dem Exposure Notification System, das von Apple bereitgestellt und von der App genutzt wird.

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[Apple/iOS]: Ich bekomme folgende Benachrichtigung: 'Region für Kontaktmitteilung geändert. COVID-19-Kontaktmitteilungen werden von "Corona-Warn" in dieser Region möglicherweise nicht unterstützt'

AKTUELL: Wenn Sie auf iOS-Version 13.6. aktualisiert haben, ist diese Meldung behoben.

Diese Nachricht wird direkt vom Betriebssystem bzw. dem Exposure Notification System ausgelöst. Sie können die Meldung mit 'OK' bestätigen, die Kontaktermittlung funktioniert ganz normal. Um dies zu prüfen, können Sie in den Geräte-Einstellungen unter 'Datenschutz' > 'Health' > 'COVID-19-Kontaktprotokoll' (iOS 13.7 und höher: 'Einstellungen' > 'Begegnungsmitteilungen' > 'Status von Begegnungsaufzeichnungen') den Status der Kontaktermittlung überprüfen. Es handelt sich um einen iOS-Fehler. Apple arbeitet bereits an einer Lösung, die voraussichtlich mit dem nächsten iOS-Update ausgeliefert wird.

Bitte öffnen Sie die Corona-Warn-App noch ein Mal kurz, um sicherzustellen, dass die Hintergrundaktualisierung weiter arbeitet.

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[Apple/iOS]: Zu wenig Speicherplatz

AKTUELL: Diese Fehlermeldung kommt aus dem Betriebssystem. Wenn Sie auf Apple iOS-Version 13.6. aktualisiert haben, sollte der Fehler weniger häufig auftreten.

Die Corona-Warn-App benötigt nur ca. 20 MB Speicherplatz auf dem Handy. Die Größe kann sich durch eventuelle Updates laufend verändern (wenn auch nur minimal). Zusätzlich fallen weitere Speicherkapazitäten durch die von der App zwischengespeicherten Daten an.

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[Google/Android]: Ich bekomme beim Einrichten der App folgenden Fehler: URSACHE: 3. Etwas ist schiefgelaufen. Fehler bei Kommunikation mit Google API(17). Was bedeutet das?

AKTUELL: Dieser Fehler ist inzwischen behoben.

Dieser Fehler kann bei der ersten Aktivierung der Risiko-Ermittlung oder auch später in den App-Einstellungen oder auf dem Hauptbildschirm auftreten. Der Fehler bedeutet, dass Ihr Gerät aus einem oder mehreren der folgenden Gründe die Risiko-Ermittlung nicht durchführen kann:

  • Ihre Google Play-Dienste sind veraltet.
  • Die App ist nicht in der Landesversion Ihres Google Play verfügbar. Diese FAQ nennt die unterstützten Landesversionen.
  • Sie haben die Corona-Warn-App nicht über den offiziellen Google Play Store installiert.
  • Ihr Gerät wurde modifiziert (z. B. gerootet).
  • Sie haben mehrere Benutzerkonten auf Ihrem Gerät, und die App wird für einen nicht-primären Nutzer (ohne Administrationsrechte) ausgeführt.
  • Der Hersteller Ihres Geräts hat die Google Play-Dienste und den Google Play Store für Ihr Gerät nicht zur Verfügung gestellt (betrifft z. B. einige Modelle von Huawei und Xiaomi).
  • Die Google Mobile Services sind veraltet.

Fehlerbehebung

Viele betroffene Nutzer konnten den Fehler durch eine dieser Möglichkeiten beheben:

  1. Aktualisieren der Google Play-Dienste auf die neueste Version. Siehe: Google Play-Dienste. In den Geräte-Einstellungen unter 'Apps & Benachrichtigungen' > 'Google Play-Dienste' > 'Erweitert' können Sie ganz unten die Version überprüfen. Beachten Sie hierzu auch den Hinweis zu den Google Mobile Services unten in dieser Antwort.
  2. Leeren des Cache der Google Play-Dienste in den Geräte-Einstellungen unter 'Apps & Benachrichtigungen' > 'Google Play-Dienste' > 'Speicher' > 'Cache leeren'.
  3. Ändern der Landesversion von Google Play auf Deutschland wie hier beschrieben: Google Play-Landesversion ändern.
  4. Prüfen, ob das Gerät generell die Risiko-Ermittlung in Deutschland unterstützt: In den Geräte-Einstellungen unter 'Google' > 'Benachrichtigungen zu möglicher Begegnung mit COVID-19-Infizierten' sollte die Corona-Warn-App aufgeführt sein.
  5. Sicherstellen, dass das Benutzerkonto, mit dem Sie das Gerät verwenden, Administratorrechte hat: Geräte-Einstellungen > 'System' > 'Erweitert' > 'Mehrere Nutzer'.
  6. Vor der Installation sicherstellen, dass eine Internetverbindung besteht und Bluetooth sowie die allgemeine Standortverwendung aktiviert sind (siehe auch hier).
  7. Gerät neu starten.
  8. Wenn alles andere nicht geholfen hat, weil so die bereits gesammelten Zufalls-IDs gelöscht werden können (siehe: Werden die gesammelten Zufalls-IDs beim Deinstallieren der App entfernt?): Deinstallieren der Corona-Warn-App und neu installieren über den Google Play Store (Corona-Warn-App).

Wenn der Fehler weiterhin auftritt, obwohl Sie alle Schritte ausgeführt haben, aktiviert Ihr Gerät die Risiko-Ermittlung möglicherweise etwas zeitverzögert. Bitte schließen Sie die Corona-Warn-App, warten zwei Stunden und versuchen es dann erneut.

Hinweis zu den Google Mobile Services: Damit die Corona-Warn-App funktioniert, muss Google die Google Mobile Services auf Ihrem Gerät automatisch aktualisieren. Sie können das nicht tun. Wenn Sie die Google Play-Dienste auf die neueste Version aktualisiert haben, wie oben beschrieben, müssen Sie noch auf das automatische Update der Google Mobile Services warten. Versuchen Sie es in diesem Fall am nächsten Tag wieder.

Wir entwickeln die Corona-Warn-App ständig weiter und versuchen, mögliche Ursachen für diesen Fehler in der App zu beheben.

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[Apple/iOS]: In den Einstellungen für die COVID-19-Begegnungsaufzeichnungen steht: 'Corona-Warn hat dein Protokoll mit erfassten zufälligen IDs während der letzten 24 Stunden 0-mal überprüft'. Funktioniert die Risiko-Ermittlung nicht?

AKTUELL: Diese Meldung wird nicht mehr angezeigt, seitdem Positivkennungen auf dem Server verfügbar sind.

Doch, die Risiko-Ermittlung funktioniert. Dieser Hinweis steht unter 'Einstellungen' > 'Datenschutz' > 'Health' > 'COVID-19-Begegnungsaufzeichnungen' (iOS 13.7 und höher: 'Einstellungen' > 'Begegnungsmitteilungen' > 'Status von Begegnungsaufzeichnungen'). Er kommt von iOS und bedeutet, dass der Backend-Server noch keine Diagnoseschlüssel (Positivkennungen) an Ihr Gerät versendet hat. Die Corona-Warn-App hat deswegen noch keinen Abgleich mit den gesammelten Zufalls-IDs durchgeführt. Sobald Corona-positiv getestete Personen ihren Diagnoseschlüssel (Positivkennung) hochgeladen haben, wird dieser Abgleich ausgelöst.

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Exposure Notification Express (ENE)

Exposure Notification Express (ENE) wurde von Google und Apple zusätzlich entwickelt, um Gesundheitsbehörden weltweit zu unterstützen, die noch keine App haben und eine App nicht selber entwickeln können oder wollen. ENE stellt standardisierte Covid-19-Benachrichtigungen einfach zur Verfügung, digitalisiert aber darüber hinaus nicht den Prozess bis zum Testergebnis.

So können zwar Risikobegegnungen angezeigt werden, bei einem positiven Testergebnis ohne weitere Verifikation die Diagnoseschlüssel aber nicht übermittelt werden. Auch lassen sich Testergebnisse mit ENE nicht übermitteln.

Für die deutsche Corona-Warn-App (CWA) ändert sich durch die Einführung von Exposure Notifications Express aktuell nichts. Regionen, die eine an den eigenen Bedarf angepasste App betreiben, erhalten die Begegnungsmitteilungen aus dem Exposure Notification System weiterhin direkt und exklusiv. Alle Begegnungsmitteilungen werden in Deutschland ausschließlich in die CWA geleitet. Die hohen deutschen Standards für Datenschutz greifen. Die Risikoermittlung erfolgt in Deutschland ausschließlich nach den epidemiologischen Vorgaben des Robert Koch-Instituts (RKI). Die Nutzer*innen erhalten bei Bedarf persönliche Unterstützung durch die Hotlines.

Die eigene App statt der Standardlösung ENE bietet Ländern nach aktuellem Kenntnisstand folgende Vorteile:

  • Flexibler Verifikationsprozess
  • Integrierte Laboranbindung, schnellerer Benachrichtigungsprozess
  • Datenschutzkonformität
  • Gesetzkonformität, z. B. Altersfreigabe
  • EU-Interoperabilität mit Rechtssicherheit und Datenschutz
  • Integration von Hotlines
  • Backend-Server müssen nach wie vor betrieben werden
  • Parametrisierung (z. B. wann eine Begegnung als Risiko bewertet wird, kommt nicht von Google/Apple, sondern kann jedes Land selbst definieren)

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Wann wurden diese FAQ zuletzt aktualisiert?

Glossar